Wilhelm-Liebknecht-Straße 35
35396 Gießen
Deutschland
Rechtstipp
Herr
Dr. Lars
Jaeschke, LL.M.
Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz
Rechtsanwalt
Dozent für Recht
Spezialist für Geistiges Eigentum
Spezialist für Markenrecht
Anschrift
15 Euro anstatt 300 Euro Schadensersatz pro Lied bei unerlaubtem Filesharing
Schlagwörter: Abmahnung, Tauschbörse, Filesharing, Schadensersatz, Haftung, Urheberrecht,
Rubrik: Schadensersatz & Haftpflicht
Erstellungsdatum: 12.01.2011
Kurzbeschreibung:
Das LG Hamburg (LG Hamburg, Urteil vom 08.10.2010, Az.: 308 O 710/09) hat einen zum Tatzeitpunkt 16-jährigen, der zwei Musikaufnahmen in eine Internettauschbörse eingestellt und damit gegen das Urheberrecht verstoßen hatte, nur zur Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von € 15,00 pro Musiktitel an die klagenden Musikverlage verurteilt.
Beitrag:
Das LG Hamburg (LG Hamburg, Urteil vom 08.10.2010, Az.: 308 O 710/09) hat einen zum Tatzeitpunkt 16-jährigen, der zwei Musikaufnahmen in eine Internettauschbörse eingestellt und damit gegen das Urheberrecht verstoßen hatte, nur zur Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von € 15,00 pro Musiktitel an die klagenden Musikverlage verurteilt. Die weitergehende Schadensersatzforderung wurde genauso wie die Schadensersatzklage gegen den Vater des Beklagten abgewiesen. Abmahnkosten waren ebenfalls von den Beklagten nicht zu zahlen. Insoweit ist die Entscheidung aber nicht zu verallgemeinern, da keine wirksame Abmahnung vorgelegen hatte. Dennoch ist die Entscheidung für alle Abgemahnten erfreulich, da der Schadensersatz von € 15,00 pro Lied deutlich geringer ist, als die etwa vom AG Frankfurt als angemessen angesehenen € 150,00.
I. Sachverhalt
Die erste streitgegenständliche Aufnahme stammte aus dem Jahre 1998 und das Album wird derzeit noch für € 14,42 bei Amazon gehandelt. Die zweite Aufnahme stammt aus dem Jahre 1992. Die „digitally remastered“ Version des Albums wird derzeit noch für € 13,99 bei Amazon gehandelt.
Der 1990 geborene Beklagte zu 2. (= Sohn) machte im Juni 2006 über den Internetanschluss des Beklagten zu 1 (= Vater), in einem P2P- Netzwerk mittels der auf dem „Gnutella“-Protokoll basierenden Software „BearShare“ 4.120 Audio-Dateien im Wege des Filesharing für andere Teilnehmer aufrufbar und downloadbar. Darunter befanden sich zwei Dateien mit den oben genannten Musikaufnahmen
Die Klägerinnen machten für die Nutzung jeder Musikaufnahme Schadensersatz nach der Lizenzanalogie in Höhe von € 300,00 geltend. Sie verwiesen auf die fortdauernde Popularität und den Erfolg der Künstler und den Erfolg der Aufnahmen. Als Anknüpfungspunkt für eine Schätzung zogen sie einen bestimmten GEMA-Tarif heran (VR-W I Ziff. IV.). Danach ist für eine öffentliche Zugänglichmachung im Internet im Wege des Streaming (ohne Download) eine Mindestvergütung von € 100,00 für bis zu 10.000 Aufrufe vorgesehen. Die beim Filesharing angebotene Downloadmöglichkeit rechtfertigten nach Auffassung der Klägerinnen eine dreifach höhere Lizenz, also € 300,00.
Die Klägerinnen verlangten ferner Ersatz der Anwaltskosten für die Abmahnung, die sie nach einem Streitwert von € 9.600,00 mit einer 1,3-Geschäftsgebühr (€ 631,80), einer 0,3- Erhöhungsgebühr (€ 145,80) und einer Pauschale (€ 20,00) in Höhe von € 797,60 berechnen.
II. Die Entscheidung des Landgerichts
Das Landgericht Hamburg sprach den Klägerinnen statt den geforderten € 300,00 pro Lied nur € 15,00 zu und wies die Klage auf Abmahnkostenersatz ganz ab.
Die Entscheidung des LG Hamburg ist für alle Abgemahnten sehr erfreulich, da etwa das AG Frankfurt am Main für die streitgegenständliche Nutzung, allerdings ohne nähere Begründung, eine Lizenz von € 150,00 für eine Musikaufnahme annimmt (BeckRS 2010, 00906), also das 10-fache der Summe, die das LG Hamburg für angemessen hält.
1. Nur € 15,00 anstatt € 300,00 Schadensersatz pro Lied
Der Kammer sei bekannt, dass ein Musikdownload eines Werks den Endnutzer in der Regel etwa € 1,00 koste. In einer Pressemitteilung des BITKOM wird der Preis mit € 1,08 angegeben (siehe www.bitkom.org/presse/30739_62526.aspx).
In einem Schiedsstellenverfahren zwischen dem BITKOM und der GEMA hat die Schiedsstelle beim DPMA in einem Einigungsvorschlag vom 5. Mai 2010 (Az. Sch-Urh 57/08) für den Download eines Einzeltitels eine Regelvergütung in Höhe von 11 % des Endverkaufspreises und eine Mindestvergütung von € 0,091 für angemessenen erachtet.
Die Vergütung beim Streaming ist mit 2/3 der Downloadvergütung bewertet worden.
Der von den Klägerinnen angenommene „Mindesttarif“ (GEMA-Tarif VR-W I) passe, so das LG Hamburg, nur auf den ersten Blick am besten. Denn die Zahl der Downloads oder Streams, die von dem Computer des Beklagten zu 2. abgerufen wurden, sei nicht bekannt, und der Tarif weise eine Vergütung aus, die nicht an die Zahl der tatsächlichen Aufrufe anknüpft. Zu schätzen wäre dann nur der Mehrwert eines Downloads gegenüber einem Stream. Wird die Auffassung der Schiedsstelle zugrunde gelegt, wonach ein Stream 2/3 eines Downloads wert ist, ergäbe sich bei der Streamvergütung von € 100,00 eine Vergütung von € 150,00 für einen Titel, nach Auffassung der Klägerinnen, die den Mehrwert mit dem Faktor 3 bemessen, wären es die eingeklagten € 300,00. Trotz dieser zunächst eingängigen Bewertung vermochte die Kammer diesem Ansatz NICHT zu folgen. Denn der GEMA-Tarif geht von bis zu 10.000 Downloads aus. Das erschien dem LG Hamburg in Anbetracht der konkreten Nutzung durch den Beklagten zu 2. überzogen. Denn es handelte sich trotz der Bekanntheit der Künstler um Aufnahmen, die 12 bzw. 18 Jahre sind und bei denen deshalb nur noch von einer begrenzten Nachfrage ausgegangen werden kann. Bereits deshalb hätte sich nach Auffassung der Kammer ein vernünftiger Nutzer nicht auf eine solche Mindestlizenz eingelassen, sondern um eine am Ertrag orientierten Vergütung. Dieser Einwand ist dem Beklagten zu 2. im Rahmen der Schadensbemessung nach der Lizenzanalogie nicht verwehrt. Denn nur weil kein anderer Tarif vorhanden ist, der sich ohne Kenntnis von der konkreten Zahl der Aufrufe gut bei der Schadensbemessung verwerten lässt, muss man sich nicht auf einen Tarif verweisen lassen, mit dem sich gut rechnen lässt.
Die Vergütungssätze aus den GEMA-Tarifen VR-OD und der Einigungsvorschlag der Schiedsstelle geben Anhaltspunkte für die Wertigkeit eines Stream- bzw. Downloadangebots, so das LG Hamburg. Da die Zahl der Downloads, die von dem Computer des Beklagten zu 2. abgerufen wurden, nicht bekannt sind, muss geschätzt werden. Hier spielen wieder die Bekanntheit der Künstler und das Alter der Aufnahmen eine Rolle, wobei die Kammer trotz der Bekanntheit in Anbetracht der 12 bzw. 18 Jahre alten Aufnahme nur von einer begrenzten Nachfrage ausging. Ein weiteres Moment der Schätzung war der Zeitraum, in dem der Beklagte zu 2. die Aufnahmen öffentlich zugänglich machte. Dazu fehlte jeder Vortrag, so dass in Anbetracht der Darlegungslast der Klägerinnen nur ein sehr begrenzter Zeitraum zugrunde zu legen war. Wenn ausgehend davon 100 Downloads zugrunde gelegt werden, erscheint das bereits hoch. Wird der GEMA-Tarif VR-OD 5 von € 0,175 für einen Download zugrunde gelegt, dann wäre für 100 Downloads ein Betrag in Höhe von € 17,50 zu zahlen. Wird der von der Schiedsstelle für angemessen erachtet Wert von € 0,091 für einen Download in Ansatz gebracht, beliefe sich die Lizenz bei 100 Downloads auf € 9,10. Wird weiter berücksichtigt, dass bei einer Verletzung von Nutzungsrechten bereits der Eingriff in die allein dem Rechtsinhaber zugewiesene Nutzungsmöglichkeit als solche zu einem Schaden im Sinne des Schadensersatzrechts führt (BGH, Urt. v. 14.5.2009, GRUR 2009, 856, 863 Rn. 69 – Tripp-Trapp-Stuhl; so auch BT-Drucksache 16/5048, Seite 37), erachtete die Kammer bei der vorliegenden Fallgestaltung eine Lizenz von €15,00 für das Downloadangebot einer Aufnahme für angemessen.
2. Keine Schadensersatzzahlung durch den Vater
Der Beklagte zu 1., also der Vater des Täters, schuldet den Klägerinnen KEINEN Schadensersatz, so das LG Hamburg. Denn er habe für die Rechtsverletzungen nicht als Täter oder Teilnehmer, sondern nur als Störer einzustehen, weil er seinem Sohn unter Verletzung von Prüfpflichten seinen Internetanschluss zur Verfügung gestellt habe, über den dieser die Rechtsverletzungen beging. Das schließt eine Schadensersatzpflicht aus (BGH GRUR 2010, 633, 634 Rdn. 17 – Sommer unseres Lebens, insoweit unter Bestätigung der Vorinstanz OLG Frankfurt a.M., GRUR-RR 2008, 279 – Ungesichertes WLAN), so das Landgericht richtig. Eine Übertragung seiner eine Täterschaft begründenden Wertungen in den Entscheidungen „Jugendgefährdende Schriften bei eBay“ (BGH GRUR 2007, 890) und „Halzband“ (BGH GRUR 2009, 597) auf einen Sachverhalt wie den vorliegenden lehnt der BGH ausdrücklich ab (BGH GRUR 2010, 633, 634 Rdn. 13 und 15 – Sommer unseres Lebens).
3. Keine Zahlung von Abmahnkosten durch die Beklagten
Die Klägerinnen hatten in dem vom LG Hamburg entschiedenen Fall zudem keinen Anspruch auf die Zahlung von Abmahnkosten. Zwar bestand beiden Beklagten gegenüber ein Unterlassungsanspruch. Die Beklagten sind aber nicht wirksam abgemahnt worden. Insoweit ist die Entscheidung nicht zu verallgemeinern.
III. Ergebnis
Die Entscheidung ist für alle Abgemahnten erfreulich, da der Schadensersatz von € 15,00 pro Lied deutlich geringer ist, als die etwa vom AG Frankfurt als angemessen angesehenen € 150,00. Insoweit kann die Entscheidung in vergleichbaren Fällen nicht nur in Hamburg fruchtbar gemacht werden.
I. Sachverhalt
Die erste streitgegenständliche Aufnahme stammte aus dem Jahre 1998 und das Album wird derzeit noch für € 14,42 bei Amazon gehandelt. Die zweite Aufnahme stammt aus dem Jahre 1992. Die „digitally remastered“ Version des Albums wird derzeit noch für € 13,99 bei Amazon gehandelt.
Der 1990 geborene Beklagte zu 2. (= Sohn) machte im Juni 2006 über den Internetanschluss des Beklagten zu 1 (= Vater), in einem P2P- Netzwerk mittels der auf dem „Gnutella“-Protokoll basierenden Software „BearShare“ 4.120 Audio-Dateien im Wege des Filesharing für andere Teilnehmer aufrufbar und downloadbar. Darunter befanden sich zwei Dateien mit den oben genannten Musikaufnahmen
Die Klägerinnen machten für die Nutzung jeder Musikaufnahme Schadensersatz nach der Lizenzanalogie in Höhe von € 300,00 geltend. Sie verwiesen auf die fortdauernde Popularität und den Erfolg der Künstler und den Erfolg der Aufnahmen. Als Anknüpfungspunkt für eine Schätzung zogen sie einen bestimmten GEMA-Tarif heran (VR-W I Ziff. IV.). Danach ist für eine öffentliche Zugänglichmachung im Internet im Wege des Streaming (ohne Download) eine Mindestvergütung von € 100,00 für bis zu 10.000 Aufrufe vorgesehen. Die beim Filesharing angebotene Downloadmöglichkeit rechtfertigten nach Auffassung der Klägerinnen eine dreifach höhere Lizenz, also € 300,00.
Die Klägerinnen verlangten ferner Ersatz der Anwaltskosten für die Abmahnung, die sie nach einem Streitwert von € 9.600,00 mit einer 1,3-Geschäftsgebühr (€ 631,80), einer 0,3- Erhöhungsgebühr (€ 145,80) und einer Pauschale (€ 20,00) in Höhe von € 797,60 berechnen.
II. Die Entscheidung des Landgerichts
Das Landgericht Hamburg sprach den Klägerinnen statt den geforderten € 300,00 pro Lied nur € 15,00 zu und wies die Klage auf Abmahnkostenersatz ganz ab.
Die Entscheidung des LG Hamburg ist für alle Abgemahnten sehr erfreulich, da etwa das AG Frankfurt am Main für die streitgegenständliche Nutzung, allerdings ohne nähere Begründung, eine Lizenz von € 150,00 für eine Musikaufnahme annimmt (BeckRS 2010, 00906), also das 10-fache der Summe, die das LG Hamburg für angemessen hält.
1. Nur € 15,00 anstatt € 300,00 Schadensersatz pro Lied
Der Kammer sei bekannt, dass ein Musikdownload eines Werks den Endnutzer in der Regel etwa € 1,00 koste. In einer Pressemitteilung des BITKOM wird der Preis mit € 1,08 angegeben (siehe www.bitkom.org/presse/30739_62526.aspx).
In einem Schiedsstellenverfahren zwischen dem BITKOM und der GEMA hat die Schiedsstelle beim DPMA in einem Einigungsvorschlag vom 5. Mai 2010 (Az. Sch-Urh 57/08) für den Download eines Einzeltitels eine Regelvergütung in Höhe von 11 % des Endverkaufspreises und eine Mindestvergütung von € 0,091 für angemessenen erachtet.
Die Vergütung beim Streaming ist mit 2/3 der Downloadvergütung bewertet worden.
Der von den Klägerinnen angenommene „Mindesttarif“ (GEMA-Tarif VR-W I) passe, so das LG Hamburg, nur auf den ersten Blick am besten. Denn die Zahl der Downloads oder Streams, die von dem Computer des Beklagten zu 2. abgerufen wurden, sei nicht bekannt, und der Tarif weise eine Vergütung aus, die nicht an die Zahl der tatsächlichen Aufrufe anknüpft. Zu schätzen wäre dann nur der Mehrwert eines Downloads gegenüber einem Stream. Wird die Auffassung der Schiedsstelle zugrunde gelegt, wonach ein Stream 2/3 eines Downloads wert ist, ergäbe sich bei der Streamvergütung von € 100,00 eine Vergütung von € 150,00 für einen Titel, nach Auffassung der Klägerinnen, die den Mehrwert mit dem Faktor 3 bemessen, wären es die eingeklagten € 300,00. Trotz dieser zunächst eingängigen Bewertung vermochte die Kammer diesem Ansatz NICHT zu folgen. Denn der GEMA-Tarif geht von bis zu 10.000 Downloads aus. Das erschien dem LG Hamburg in Anbetracht der konkreten Nutzung durch den Beklagten zu 2. überzogen. Denn es handelte sich trotz der Bekanntheit der Künstler um Aufnahmen, die 12 bzw. 18 Jahre sind und bei denen deshalb nur noch von einer begrenzten Nachfrage ausgegangen werden kann. Bereits deshalb hätte sich nach Auffassung der Kammer ein vernünftiger Nutzer nicht auf eine solche Mindestlizenz eingelassen, sondern um eine am Ertrag orientierten Vergütung. Dieser Einwand ist dem Beklagten zu 2. im Rahmen der Schadensbemessung nach der Lizenzanalogie nicht verwehrt. Denn nur weil kein anderer Tarif vorhanden ist, der sich ohne Kenntnis von der konkreten Zahl der Aufrufe gut bei der Schadensbemessung verwerten lässt, muss man sich nicht auf einen Tarif verweisen lassen, mit dem sich gut rechnen lässt.
Die Vergütungssätze aus den GEMA-Tarifen VR-OD und der Einigungsvorschlag der Schiedsstelle geben Anhaltspunkte für die Wertigkeit eines Stream- bzw. Downloadangebots, so das LG Hamburg. Da die Zahl der Downloads, die von dem Computer des Beklagten zu 2. abgerufen wurden, nicht bekannt sind, muss geschätzt werden. Hier spielen wieder die Bekanntheit der Künstler und das Alter der Aufnahmen eine Rolle, wobei die Kammer trotz der Bekanntheit in Anbetracht der 12 bzw. 18 Jahre alten Aufnahme nur von einer begrenzten Nachfrage ausging. Ein weiteres Moment der Schätzung war der Zeitraum, in dem der Beklagte zu 2. die Aufnahmen öffentlich zugänglich machte. Dazu fehlte jeder Vortrag, so dass in Anbetracht der Darlegungslast der Klägerinnen nur ein sehr begrenzter Zeitraum zugrunde zu legen war. Wenn ausgehend davon 100 Downloads zugrunde gelegt werden, erscheint das bereits hoch. Wird der GEMA-Tarif VR-OD 5 von € 0,175 für einen Download zugrunde gelegt, dann wäre für 100 Downloads ein Betrag in Höhe von € 17,50 zu zahlen. Wird der von der Schiedsstelle für angemessen erachtet Wert von € 0,091 für einen Download in Ansatz gebracht, beliefe sich die Lizenz bei 100 Downloads auf € 9,10. Wird weiter berücksichtigt, dass bei einer Verletzung von Nutzungsrechten bereits der Eingriff in die allein dem Rechtsinhaber zugewiesene Nutzungsmöglichkeit als solche zu einem Schaden im Sinne des Schadensersatzrechts führt (BGH, Urt. v. 14.5.2009, GRUR 2009, 856, 863 Rn. 69 – Tripp-Trapp-Stuhl; so auch BT-Drucksache 16/5048, Seite 37), erachtete die Kammer bei der vorliegenden Fallgestaltung eine Lizenz von €15,00 für das Downloadangebot einer Aufnahme für angemessen.
2. Keine Schadensersatzzahlung durch den Vater
Der Beklagte zu 1., also der Vater des Täters, schuldet den Klägerinnen KEINEN Schadensersatz, so das LG Hamburg. Denn er habe für die Rechtsverletzungen nicht als Täter oder Teilnehmer, sondern nur als Störer einzustehen, weil er seinem Sohn unter Verletzung von Prüfpflichten seinen Internetanschluss zur Verfügung gestellt habe, über den dieser die Rechtsverletzungen beging. Das schließt eine Schadensersatzpflicht aus (BGH GRUR 2010, 633, 634 Rdn. 17 – Sommer unseres Lebens, insoweit unter Bestätigung der Vorinstanz OLG Frankfurt a.M., GRUR-RR 2008, 279 – Ungesichertes WLAN), so das Landgericht richtig. Eine Übertragung seiner eine Täterschaft begründenden Wertungen in den Entscheidungen „Jugendgefährdende Schriften bei eBay“ (BGH GRUR 2007, 890) und „Halzband“ (BGH GRUR 2009, 597) auf einen Sachverhalt wie den vorliegenden lehnt der BGH ausdrücklich ab (BGH GRUR 2010, 633, 634 Rdn. 13 und 15 – Sommer unseres Lebens).
3. Keine Zahlung von Abmahnkosten durch die Beklagten
Die Klägerinnen hatten in dem vom LG Hamburg entschiedenen Fall zudem keinen Anspruch auf die Zahlung von Abmahnkosten. Zwar bestand beiden Beklagten gegenüber ein Unterlassungsanspruch. Die Beklagten sind aber nicht wirksam abgemahnt worden. Insoweit ist die Entscheidung nicht zu verallgemeinern.
III. Ergebnis
Die Entscheidung ist für alle Abgemahnten erfreulich, da der Schadensersatz von € 15,00 pro Lied deutlich geringer ist, als die etwa vom AG Frankfurt als angemessen angesehenen € 150,00. Insoweit kann die Entscheidung in vergleichbaren Fällen nicht nur in Hamburg fruchtbar gemacht werden.
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(verfasst am: 07.03.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Darf eine unabhängige Autoreparaturwerkstatt mit der Marke „VW“, „BMW“ o.ä. werben ?
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(verfasst am: 21.04.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung durch U+C Rechtsanwälte – Mike Beck „Hart gefickt im Frauenknast“ – Magmafilm GmbH
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(verfasst am: 01.07.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Gebäude- Brand: Falschangabe zu Immobilien-Verkaufsbemühung führt zum Verlust des Versicherungsschutzes!
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(verfasst am: 26.06.2008 Autor: Sven Skana)
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Produkthaftung: Heimwerkerschutz bei Verletzung von Instruktionspflichten
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(verfasst am: 15.04.2010 Autor: Ralf G. Sonnhoff)
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Abmahnung durch Rasch Rechtsanwälte, German Top 100 Single Charts, Universal Music GmbH
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(verfasst am: 01.07.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Was bedeutet „Gewerblicher Rechtsschutz“ oder „IP-Law“ ?
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(verfasst am: 07.01.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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„Qualitätssiegel“ für Rechtsanwälte – oder welcher Anwalt ist der „Richtige“ ?
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(verfasst am: 08.03.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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OLG Hamburg (Urteil vom 28.10.2010, Az.: 3 U 206/08): Wann ist die Verwendung eines Domainnamens kennzeichenmäßig ?
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(verfasst am: 25.02.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Schadensersatzforderung Kanzlei KSP für die Agence France Press GmbH (AFP)
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(verfasst am: 04.05.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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„Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz“ – Worum geht es ?
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(verfasst am: 06.01.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung durch U+C Rechtsanwälte, Natursekt-Schlampen, Puaka Video Produktion GmbH
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(verfasst am: 31.08.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Tierhalterhaftung auch bei Verrichtungen an dem Tier aufgrund vertraglicher Absprache (etwa als Tierarzt oder Hufschmied
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(verfasst am: 04.06.2009 Autor: Ralf G. Sonnhoff)
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Schadensersatzforderung seitens Kanzlei KSP für die dapd nachrichtenagentur GmbH
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(verfasst am: 29.07.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Welcher Anwalt ist der „Richtige“ für „meinen Fall“ ?
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(verfasst am: 03.03.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnrecht: Keine Impressumspflicht bei reinen „Baustellen“-Internetseiten (LG Düsseldorf (Az. 12 O 312/10)
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(verfasst am: 04.02.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung durch Rasch Rechtsanwälte – Loud von Rihanna – Universal Music GmbH
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(verfasst am: 21.06.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung durch Waldorf Frommer Rechtsanwälte – Die Superbullen (Film) – Constantin Film Verleih GmbH
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(verfasst am: 21.06.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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BGH entscheidet im Rechtsstreit FAZ und SZ gegen Perlentaucher – Verwertung fremder Werke durch „Abstracts“
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(verfasst am: 17.12.2010 Autor: Lars Jaeschke)
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Der Biss eines ausgebildeten Wachhundes auf der Party seines Halters
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(verfasst am: 29.03.2011 Autor: Ralf G. Sonnhoff)
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BGH: Stiftung darf auf ihrem Gelände gefertigte Foto- und Filmaufnahmen von ihren Schlössern und Gärten untersagen
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(verfasst am: 17.12.2010 Autor: Lars Jaeschke)
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AG Hamburg – RSS-Feeds können Urheberrechte verletzen
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(verfasst am: 20.04.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Wettbewerbsrechtliche Abmahnung durch Rechtsanwälte Faustmann Neumann wegen fehlender Energieeffiziensklassenangabe
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(verfasst am: 31.08.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung durch Sasse & Partner Rechtsanwälte – The Kings Speech – Senator Film Verleih GmbH
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(verfasst am: 21.06.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Ärztepfusch – lohnt sich der Gang zum Anwalt wirklich?
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(verfasst am: 20.07.2011 Autor: Holger Syldath)
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Ist der Anspruch auf Schadensersatz bei Zahlungsunfähigkeit des Schädigers wirklich wertlos?
(783 mal gelesen)
(verfasst am: 23.06.2011 Autor: Gunnar Becker)
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Abmahnung durch Selig & Christ Rechtsanwälte, PiraMMMida, Aegis Multimedia Protection GmbH
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(verfasst am: 31.08.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung durch Rasch Rechtsanwälte, „The Fame Monster“ von Lady Gaga und „Good News“ von Lena; Universal Music GmbH
(774 mal gelesen)
(verfasst am: 21.06.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung Urheberrecht durch Negele Zimmel Greuter Beller Rechtsanwälte, MIG Film GmbH, "Piece Of The Action"
(746 mal gelesen)
(verfasst am: 12.10.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Urheberrecht / Filesharing / Tauschbörse: Abmahnung durch Sasse & Partner, „The Wörld is Yours“, „Motörhead“, UDR GmbH
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(verfasst am: 22.06.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Vorzeitiger Abbruch einer eBay-Auktion ist ohne Schadensersatz möglich, wenn der angebotene Artikel bspw. gestohlen wird
(703 mal gelesen)
(verfasst am: 21.06.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung durch Rasch Rechtsanwälte, „A Curious Thing“ von Amy MacDonald, Universal Music GmbH
(673 mal gelesen)
(verfasst am: 21.06.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Gewährleistungsausschluss bei Verkauf eines Firmenwagens an Privatperson?
(668 mal gelesen)
(verfasst am: 25.07.2011 Autor: Frank Brüne)
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OLG Hamburg: Verwendung von Domainnamen zur autom. Weiterleitung keine markenmäßige Benutzung
(667 mal gelesen)
(verfasst am: 20.04.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Hundehalter haften immer – Versicherungspflicht seit dem 1. Juli 2011
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(verfasst am: 06.08.2011 Autor: Norbert Lühring)
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Pflichtverletzungen des Insolvenzverwalters
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(verfasst am: 01.10.2011 Autor: Hermann Kulzer)
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Kann „Almdudler“ tatsächlich „Walddudler“ verbieten ?
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(verfasst am: 28.04.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Richtige Reaktion nach einer Abmahnung aus Urheberrecht wegen Nutzung von Tauschbörsen im Internet (Filesharing)
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(verfasst am: 28.09.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Schadensersatzforderung und Abmahndrohung durch die Kanzlei ksp für die Lappan Verlag GmbH
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(verfasst am: 29.07.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Verletzung der Räum- und Streupflicht
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(verfasst am: 24.11.2011 Autor: Jekaterina Achtermann-Ljubimow)
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Abmahnung durch Waldorf Frommer Rechtsanwälte; Deutschland schafft sich ab, Sarrazin, Random House
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(verfasst am: 08.07.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Update: Heinz Erhardt Abmahnungen für Lappan Verlag durch Kanzlei KSP
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(verfasst am: 23.09.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung der Kanzlei Urmann + Collegen (U+C) wegen des Films "Mia Magma´s SEX-BLOG"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung der Kanzlei Waldorf, Frommer wegen des Films "Midnight in Paris".
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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BGH: Es ist verboten, Produkte gerade als Imitation von Originalprodukten zu bewerben (Markenparfümimitate)
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(verfasst am: 22.06.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung durch Waldorf Frommer Rechtsanwälte – Music for Men (Album) – Sony Music Entertainment Germany GmbH
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(verfasst am: 21.06.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung Urheberrecht durch RA Lutz Schröder, Put In A Vice On The Stairs, für Herrn Pavel Pekarik
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(verfasst am: 12.10.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung der Kanzlei Rasch wegen "Cascada - San Francisco" und anderer Musikwerke
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung der Kanzlei Bindhardt, Fiedler, Rixen, Zerbe wegen Bushido - "Das alles ist Deutschland"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung der Kanzlei Rasch wegen "Samy Deluxe - SchwarzWeiss"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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BGH: Lernspiele können als Darstellungen wissenschaftlicher Art urheberrechtlich geschützt sein
(536 mal gelesen)
(verfasst am: 22.06.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung der Kanzlei Negele, Zimmel wegen des Films "Taboo - Play Toys"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung der Kanzlei Rasch wegen "Amy Winehouse - Black to Black"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnungen wegen Musikdateien auf dem Chartcontainer „German TOP 100 Single Charts“
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(verfasst am: 25.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung der Kanzlei Rasch wegen "David Garrett - Rock Symphonies"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung der Kanzlei Urmann + Collegen (U+C) wegen des Films "Double Anal Pounding"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung der Kanzlei Waldorf, Frommer wegen des Films "AO - Der letzte Neandertaler"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Pflichten und Haftung des Rechtsanwalts: Anwaltsvertrag, Beweislast, sicherster Weg, Verjährung
(480 mal gelesen)
(verfasst am: 08.10.2011 Autor: Hermann Kulzer)
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Abmahnung der Kanzlei FAREDS wegen des Films “Warbirds - Drachen des Todes"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung durch APW Rechtsanwälte, Fast & Furious 5, Universal Pictures International Germany GmbH
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(verfasst am: 31.08.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung der Kanzlei Negele, Zimmel, Greuter, Beller wegen des Films "Scream XXX"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung durch Rasch Rechtsanwälte, „Born This Way“, „Lady Gaga“ für Universal Music GmbH
(443 mal gelesen)
(verfasst am: 11.01.2012 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung durch U+C Rechtsanwälte, Big Tit Crackers, DigiProtect
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(verfasst am: 31.08.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Wenn der Jäger schießt und das Pferd die Reiterin abwirft
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(verfasst am: 15.08.2011 Autor: Ralf G. Sonnhoff)
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Abmahnungsgefahr für Onlinehändler - Neue Vorschriften zur Widerrufsbelehrung ab 04.08.2011 in Kraft
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(verfasst am: 01.09.2011 Autor: Sven Gläser)
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Unerfahrener Hausmann muss für Brandschaden nicht haften
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(verfasst am: 10.01.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
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Abmahnung der Kanzlei SKW Schwarz wegen des Films "Der Kleine Nick"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Stoppt die Verjährung
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(verfasst am: 16.12.2011 Autor: Jekaterina Achtermann-Ljubimow)
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Abmahnung der Kanzlei Sasse & Partner wegen des Films "IP Man 2"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Geheimhaltungsplichten von Kreditinstituten und Folgen von Verstößen
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(verfasst am: 10.12.2011 Autor: Hermann Kulzer)
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Abmahnung der Kanzlei Zimmermann & Decker wegen Söhne Mannheims - "Ist Es Wahr (Aim High)"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung Auffenberg Rechtsanwälte, Universal Pictures International GmbH, "Ich - Einfach Unverbesserlich"
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(verfasst am: 12.10.2011 Autor: Lars Jaeschke)
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Abmahnung der Kanzlei Rasch aus Hamburg wegen "Amy Winehouse - Frank"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung der Kanzlei Urmann + Collegen (U+C) wegen des Films "Hausfrauen 15"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Umfang der Verkehrssicherungspflicht eines Gebäudeeigentümers
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(verfasst am: 06.01.2012 Autor: Jekaterina Achtermann-Ljubimow)
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Abmahnung der Kanzlei Negele wegen des Films "Euro Intim - DE Intim - Intim-Zone So Versaut Ist Deutschlands Nachwuchs"
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(verfasst am: 25.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung der Kanzlei Rasch wegen der Künstlergruppe Volbeat und deren Musikalbum "Beyond Hell / Above Heaven"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Tauschbörse Abmahnung: German Top 100 Single Charts 27.02.2012 (Filesharing)
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(verfasst am: 02.03.2012 Autor: Lars Jaeschke)
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Insolvenzverschleppung
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(verfasst am: 10.12.2011 Autor: Hermann Kulzer)
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OLG Hamm: Verwendung der alten Widerrufsbelehrung mit Verweis zu BGB-InfoV wettbewerbswidrig
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(verfasst am: 25.01.2012 Autor: Sven Gläser)
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Abmahnung der Kanzlei Bindhardt, Fiedler, Rixen, Zerbe wegen Bushido - "Wärst du immer noch hier?"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Abmahnung der Kanzlei Rasch wegen "Katy Perry - Teenage Dreams"
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(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Carsten Herrle)
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Neue Rechtsprechungen zum Kredit- und Geldkartenmissbrauch
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(verfasst am: 01.03.2012 Autor: Johannes Koepsell)
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So beugen Sie einer Abmahnung vor: Richtiges Impressum bei gewerblichen Internetseiten
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(verfasst am: 02.03.2012 Autor: Lars Jaeschke)
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Vom Traum zum Alptraum: Empfehlung zur Entfernung von Brustimplantaten
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(verfasst am: 11.04.2012 Autor: Almuth Arendt-Boellert)
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So wehren Sie sich gegen unlauteren Wettbewerb: Unzulässige Werbung für Grabmale
(63 mal gelesen)
(verfasst am: 19.04.2012 Autor: Lars Jaeschke)
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