WEISSKOPF
Rechtsanwälte Partnerschaft
Rechtstipp
Herr
Michael
Wemmer
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Rechtsanwalt
Bankkaufmann
Spezialist für erbrechtliche Gestaltung
Spezialist für Erbauseinandersetzungen
Kanzlei
Anschrift
Erbrecht – aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung
Schlagwörter: Erben, Erbrecht, Testament, Pflichtteil, Erbengemeinschaft, Ehegattentestament, Berliner Testament, Erbschein,
Rubrik: Erben & Vererben
Erstellungsdatum: 28.05.2011
Kurzbeschreibung:
Erbrecht – aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung
Diese Übersicht enthält einige Entscheidungen, die aus unserer Sicht für die Praxis und die Entwicklung des Rechts von Bedeutung sind. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne den vollständigen Urteilstext zur Verfügung.
Beitrag:
Abhebungen der nicht ehelichen Lebensgefährtin des Erblassers von dessen Konto
Hebt die Lebensgefährtin des Erblassers noch zu dessen Lebzeiten Barbeträge von seinem Konto ab, deren Verbleib nach dem Erbfall nicht mehr aufzuklären ist, so kommt dem Umstand, dass der Erblasser die Abhebungen nicht gerügt hat, besondere Bedeutung zu. Selbst wenn er nach einem Schlaganfall zu 100 % schwer behindert und pflegebedürftig war, genügt der Umstand, dass wegen nach wie vor bestehender Geschäftsfähigkeit auf die Einrichtung einer Betreuung verzichtet wurde, um eine Herausgabepflicht seiner Lebensgefährtin an die Erben zu verneinen.
LG München I, Urteil vom 07.06.2010, Az. 34 O 25145/09
Dem Erwerber von Erbanteilen steht gegen den Vorkaufsverpflichteten ein Auskunftsanspruch zu, wenn der Veräußerer der Erbanteile verstorben ist.
Der Erwerber von Erbanteilen kann grundsätzlich zwar gegen den Vorkaufsverpflichteten keinen Auskunftsanspruch geltend machen, da er formell kein Miterbe wird; diese Position ist und bleibt untrennbar mit der Person des Veräußerers verknüpft und dem Erwerber steht damit grundsätzlich nicht das dem Miterben vorbehaltene Vorkaufsrecht zu, das einen Auskunftsanspruch begründen könnte. Nach dem Tod des Veräußerers vereinigt sich hingegen die Erbenstellung in der Person des Erwerbers. Das durch die vorherige Übertragung des Erbanteils auf den Erwerber „entkleidete“ Miterbenrecht erstarkt wieder zum Vollrecht. Der Erwerber ist dann als Erbeserbe in der Lage, das Vorkaufsrecht auszuüben und kann ab diesem Zeitpunkt auch einen entsprechenden Auskunftsanspruch gegen den Vorkaufsver-pflichteten geltend machen.
OLG München, Urteil vom 05.07.2010, Az. 21 U 1348/10
Stand: 26.05.2011
Pflichtteilsstrafklausel im gegenseitigen Testament
Eine in einem gegenseitigen Testament verfasste Pflichtteilsstrafklausel ist auch dann anzuwenden, wenn nicht eines, sondern alle Kinder Pflichtteilsansprüche geltend machen. Die vereinte Geltendmachung stellt für die wirtschaftliche Absicherung des länger lebenden Ehegatten ein noch größeres Problem dar. Dass die Geltendmachung durch alle Kinder nach dem Tod des erstversterbenden Ehegatten im Einvernehmen mit der Erblasserin erfolgte und zu einer weit über die Pflichtteile hinausgehenden Abfindung führte, ändert nichts daran, dass der Tatbestand der Pflichtteils-strafklausel erfüllt war. Die Geltendmachung des Pflichtteilsanspruches wird auch nicht durch einen möglichen Steuervorteil ausgeglichen, das Vermögen der Erblasserin wird dadurch im Ergebnis vielmehr dauerhaft geschmälert. Durch die Pflichtteilstrafklausel wird aber für den Schlusserbfall nicht der gesamte Stamm ausgeschlossen, so dass in dem vorliegenden Fall die Enkel der Erblasserin Erben sind.
OLG Frankfurt a.M., Beschluss vom 02.08.2010, Az. 20 W 49/09
Kein Aufleben eines gemeinschaftlichen Testaments nach der Scheidung im Falle der Wiederverheiratung der Ehegatten
Liegt ein großer zeitlicher Abstand zwischen der Scheidung und der Versöhnung von Eheleuten und haben sie daraufhin kurz nach Bekanntwerden einer schweren Erkrankung des Ehemannes in dessen Versorgungsinteresse wieder geheiratet, so lebt ein gemeinschaftliches Testament, das sie während ihrer ersten Ehe errichtet hatten, nicht wieder auf. Von der Unwirksamkeit des gemeinschaftlichen Testaments ist jedenfalls dann auszugehen, wenn sich nicht im Wege der Auslegung feststellen lässt, dass die Testierenden die Wirksamkeit ihres Testaments auch für den Fall der Auflösung ihrer Ehe gewollt haben. Bei der Auslegung ist auf den Zeitpunkt der Testamentserrichtung abzustellen.
OLG Hamm, Urteil vom 26.08.2010, Az: I-15 Wx 317/09
Zur Formulierung „gleichzeitiges Ableben“ in einem gemeinschaftlichen Testament
Die Formulierung „gleichzeitiges Ableben“ in einem gemeinschaftlichen Testament umfasst regelmäßig nicht nur den unwahrscheinlichen Fall des im gleichen Bruchteil einer Sekunde eintretenden Todes, sondern auch den Fall, dass die Ehegatten innerhalb eines kürzeren Zeitraumes nacheinander sterben, sei es aufgrund ein und derselben Ursache, z.B. eines Unfalles, sei es aufgrund verschiedener Ursachen, wenn der Überlebende nach dem Tod des Erstversterbenden praktisch keine Möglichkeit mehr hat, ein Testament zu errichten. Eine derartige Formulierung wird in der Regel über den strengen Wortsinn hinaus so ausgelegt, dass sie auch noch Fallgestaltungen betrifft, in denen von einem gleichzeitigem Tod nur im weiteren Sinne die Rede sein kann, in denen aber im Hinblick auf den Sinn einer derartigen Regelung praktisch kein Unterschied zum gleichzeitigen Tod bei Ehegatten im engerem Sinne besteht.
OLG München, Beschluss vom 14.10.2010, Az. 31 Wx 084/10
Durch eine nachträgliche Verzeihung wird der Widerruf einer wechselbezüglichen Verfügung nicht unwirksam
Hat der überlebende Ehegatte eine wechselbezügliche Verfügung bei Vorliegen einer schweren Verfehlung nach den §§ 2294, 2333 BGB formwirksam aufgehoben, wird der Widerruf durch eine nachträgliche Verzeihung nicht unwirksam. Die diesbezügliche Vorschrift gilt nur für die Entziehung des Pflichtteils und nicht für die Aufhebung einer Verfügung. Für eine entsprechende Anwendung besteht kein hinreichender Grund, da dem Erblasser wie auch sonst die Möglichkeit verbleibt, neu zu testieren oder den Widerruf zu widerrufen.
Kammergericht, Beschluss vom 19.10.2010, Az. W 361/10
Hohe Anforderungen für die Erbunwürdigkeit
Nimmt die Ehefrau des Erblassers, während sich dieser aufgrund einer psychischen Erkran-kung in stationärer Behandlung befindet, eine Liebesbeziehung auf und veranlasst sie, dass der Erblasser nach seiner Entlassung gegen seinen Willen in einem Seniorenzentrum untergebracht wird, so reicht dies nicht aus, um eine Erbunwürdigkeit zu begründen. Wenn außerdem der Erblasser schon seit längerer Zeit über Schmerzen im Bauchraum klagt und einige Zeit später an einem Darmtumor verstirbt, so lässt sich allein aus der Tatsache, dass die Ehefrau keine fachärztliche Behandlung durchgesetzt hat, ebenfalls keine Erbunwürdigkeit herleiten, da nicht ohne Weiteres ein Tötungsvorsatz, sondern höchstens Fahrlässigkeit angenommen werden kann.
OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 23.10.2010, Az. 21 U 9/10
Eine Grundschuld, deren Verwirklichung unsicher ist, bleibt bei der Pflichtteilsbe-rechnung als zweifelhafte Verbindlichkeit außer Ansatz
Bei der Berechnung des Pflichtteilsanspruches bleiben dingliche Belastungen von Nachlass-gegenständen, wie etwa eine Grundschuld als zweifelhafte Verbindlichkeiten bei der Nachlassbewertung außer Ansatz, wenn und solange ihre tatsächliche Verwirklichung unsicher ist. Dies gilt auch dann, wenn die dingliche Belastung zur Absicherung der gegenüber einem Dritten bestehenden Verbindlichkeit bestellt wurde. Als zweifelhaft sind nicht nur Verbindlichkeiten anzusehen, bei denen Zweifel am rechtlichen Bestand oder an der Person des Berechtigten bestehen, sondern auch solche, bei denen die tatsächliche oder wirtschaftliche Verwertbarkeit in Frage steht. Diese Unsicherheit wird erst mit der tatsächlichen Inanspruchnahme beseitigt und ist bis dahin einer aufschiebenden Bedingung gleichzustellen.
BGH, Urteil vom 10.11.2010, Az. IV ZR 51/09
Pflichtteilsrecht: Bewertung eines Nachlassgrundstückes, welches nach dem Erbfall veräußert wurde
Die Bewertung eines zum Nachlass gehörenden Grundstückes sowie sonstiger Nachlassgegenstände orientiert sich im Falle einer Veräußerung nach dem Erbfall am tatsächlich erzielten Verkaufspreis, sofern nicht außergewöhnliche Verhältnisse vorliegen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Gegenstände zu einem Preis veräußert werden, der über oder unter dem durch einen Sachverständigen ermittelten Schätzwert liegt. Darlegungs- und beweispflichtig für den Wert des Nachlassgegenstandes im Zeitpunkt des Erbfalles ist der Pflichtteilsberechtigte.
BGH, Beschluss vom 25.11.2010, Az. IX ZR 124/09
Beginn der Ausschlagungsfrist bei Vor- und Nacherbschaft
Erlangt der Nacherbe im Erbscheinverfahren des Vorerben Kenntnis vom Inhalt des Testaments, so setzt diese Kenntnis nicht die Ausschlagungsfrist in Lauf. Gemäß § 1944 Abs. 2 S. 2 BGB beginnt die Ausschlagungsfrist im Falle durch Verfügung von Todes wegen (Testament) nicht vor Verkündung der Verfügung, also der amtlichen Kundmachung des Inhaltes des Testaments an den dadurch zur Erbfolge Berufenen in dessen Interesse. An einer derartigen Verkündung fehlt es, wenn der Nacherbe im Erbscheinverfahren des Vorerben noch vor Eintritt des Nacherbfalles Kenntnis vom Inhalt des Testaments erhält.
OLG München, Beschluss vom 02.12.2010, Az. 31 Wx 067/10
Behindertentestament: Der Pflichtteilsverzicht eines behinderten Sozialleistungsbeziehers ist grundsätzlich nicht sittenwidrig
Mit diesem Verzicht macht die Leistungsbezieherin von ihrem Recht aus § 2346 Abs. 2 BGB Gebrauch – durch Rechtsgeschäft mit der Erblasserin – die Entstehung des Pflichtteilsanspruches auszuschließen. Nach dem Grundsatz der Privatautonomie sind Rechtsgeschäfte, die das bürgerliche Recht vorsieht, wirksam, solange sie nicht gegen entgegenstehende Gesetze verstoßen. Nur in engen begrenzten Ausnahmefällen kann ihnen gleichwohl die Wirksamkeit versagt werden, wenn dies aufgrund übergeordneter Wertungen, etwa infolge objektiver Wertentscheidungen der Grundrechte, die über Generalklauseln, wie § 138 Abs. 1 BGB in das Zivilrecht hineinwirken, erforderlich ist. Eine derartige Sittenwidrigkeit kann der Bundesgerichtshof in derartigen Fällen grundsätzlich nicht erkennen.
BGH, Urteil vom 19.01.2011, Az. IV ZR 7/10
Irrtumsanfechtung bei Erbausschlagung wegen Überschuldung des Nachlasses
Schlägt eine Erbin auf Grundlage ungenauer zeitferner Informationen die Erbschaft aus, weil sie vermutet, der Nachlass sei überschuldet, so kann sie, wenn sich später die Werthaltigkeit des Nachlasses herausstellt, ihre Ausschlagungserklärung nicht wegen Irrtums anfechten. Bei Unklarheit über die Höhe des Nachlasses hat sie sich vorab zu informieren, um welche Größenordnung es sich bei dem Nachlass tatsächlich handelt, um sodann zu entscheiden, ob sie die Erbschaft annehmen oder ausschlagen soll. Tut sie dies nicht, so lässt ihre zur Begründung der Anfechtung gegebene Erklärung nur den Schluss zu, dass sie ihre Entscheidung, die Erbschaft auszuschlagen, einzig anhand von Spekulationen darüber getroffen hat, ob der Antritt der Erbschaft sich „lohne“.
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 31.01.2011, Az. I-3 Wx 21/11
Vermächtnis einer Immobilie an einen Minderjährigen
Vermacht ein Erblasser seinem minderjährigen Kind eine Immobilie, so bedarf es zur Grund-stücksauflassung der Genehmigung durch einen zu bestellenden Ergänzungspfleger. Zwar ist das der Eigentumsübertragung zugrunde liegende Vermächtnis für den Minderjährigen lediglich rechtlich vorteilhaft und die Auflassung dient ausschließlich der Erfüllung einer durch das Rechtsgeschäft von Todes wegen wirksam begründeten Verbindlichkeit. Gleichwohl können die Eltern die Auflassung für diesen nicht erklären, weil die Ausnahme von dem Vertretungsverbot nicht gilt. Zu berücksichtigen ist der Zweck der Bestimmung, Kollisionen zwischen den Interessen des Kindes und den Interessen seiner Eltern zu vermeiden, wenn das in Erfüllung der Verbindlichkeit bestehende Rechtsgeschäft über den Erfüllungserfolg hinaus zu rechtlichen Nachteilen für den Vertretenden führt.
OLG München, Beschluss vom 08.02.2011, Az. 34 Wx 18/11
Hebt die Lebensgefährtin des Erblassers noch zu dessen Lebzeiten Barbeträge von seinem Konto ab, deren Verbleib nach dem Erbfall nicht mehr aufzuklären ist, so kommt dem Umstand, dass der Erblasser die Abhebungen nicht gerügt hat, besondere Bedeutung zu. Selbst wenn er nach einem Schlaganfall zu 100 % schwer behindert und pflegebedürftig war, genügt der Umstand, dass wegen nach wie vor bestehender Geschäftsfähigkeit auf die Einrichtung einer Betreuung verzichtet wurde, um eine Herausgabepflicht seiner Lebensgefährtin an die Erben zu verneinen.
LG München I, Urteil vom 07.06.2010, Az. 34 O 25145/09
Dem Erwerber von Erbanteilen steht gegen den Vorkaufsverpflichteten ein Auskunftsanspruch zu, wenn der Veräußerer der Erbanteile verstorben ist.
Der Erwerber von Erbanteilen kann grundsätzlich zwar gegen den Vorkaufsverpflichteten keinen Auskunftsanspruch geltend machen, da er formell kein Miterbe wird; diese Position ist und bleibt untrennbar mit der Person des Veräußerers verknüpft und dem Erwerber steht damit grundsätzlich nicht das dem Miterben vorbehaltene Vorkaufsrecht zu, das einen Auskunftsanspruch begründen könnte. Nach dem Tod des Veräußerers vereinigt sich hingegen die Erbenstellung in der Person des Erwerbers. Das durch die vorherige Übertragung des Erbanteils auf den Erwerber „entkleidete“ Miterbenrecht erstarkt wieder zum Vollrecht. Der Erwerber ist dann als Erbeserbe in der Lage, das Vorkaufsrecht auszuüben und kann ab diesem Zeitpunkt auch einen entsprechenden Auskunftsanspruch gegen den Vorkaufsver-pflichteten geltend machen.
OLG München, Urteil vom 05.07.2010, Az. 21 U 1348/10
Stand: 26.05.2011
Pflichtteilsstrafklausel im gegenseitigen Testament
Eine in einem gegenseitigen Testament verfasste Pflichtteilsstrafklausel ist auch dann anzuwenden, wenn nicht eines, sondern alle Kinder Pflichtteilsansprüche geltend machen. Die vereinte Geltendmachung stellt für die wirtschaftliche Absicherung des länger lebenden Ehegatten ein noch größeres Problem dar. Dass die Geltendmachung durch alle Kinder nach dem Tod des erstversterbenden Ehegatten im Einvernehmen mit der Erblasserin erfolgte und zu einer weit über die Pflichtteile hinausgehenden Abfindung führte, ändert nichts daran, dass der Tatbestand der Pflichtteils-strafklausel erfüllt war. Die Geltendmachung des Pflichtteilsanspruches wird auch nicht durch einen möglichen Steuervorteil ausgeglichen, das Vermögen der Erblasserin wird dadurch im Ergebnis vielmehr dauerhaft geschmälert. Durch die Pflichtteilstrafklausel wird aber für den Schlusserbfall nicht der gesamte Stamm ausgeschlossen, so dass in dem vorliegenden Fall die Enkel der Erblasserin Erben sind.
OLG Frankfurt a.M., Beschluss vom 02.08.2010, Az. 20 W 49/09
Kein Aufleben eines gemeinschaftlichen Testaments nach der Scheidung im Falle der Wiederverheiratung der Ehegatten
Liegt ein großer zeitlicher Abstand zwischen der Scheidung und der Versöhnung von Eheleuten und haben sie daraufhin kurz nach Bekanntwerden einer schweren Erkrankung des Ehemannes in dessen Versorgungsinteresse wieder geheiratet, so lebt ein gemeinschaftliches Testament, das sie während ihrer ersten Ehe errichtet hatten, nicht wieder auf. Von der Unwirksamkeit des gemeinschaftlichen Testaments ist jedenfalls dann auszugehen, wenn sich nicht im Wege der Auslegung feststellen lässt, dass die Testierenden die Wirksamkeit ihres Testaments auch für den Fall der Auflösung ihrer Ehe gewollt haben. Bei der Auslegung ist auf den Zeitpunkt der Testamentserrichtung abzustellen.
OLG Hamm, Urteil vom 26.08.2010, Az: I-15 Wx 317/09
Zur Formulierung „gleichzeitiges Ableben“ in einem gemeinschaftlichen Testament
Die Formulierung „gleichzeitiges Ableben“ in einem gemeinschaftlichen Testament umfasst regelmäßig nicht nur den unwahrscheinlichen Fall des im gleichen Bruchteil einer Sekunde eintretenden Todes, sondern auch den Fall, dass die Ehegatten innerhalb eines kürzeren Zeitraumes nacheinander sterben, sei es aufgrund ein und derselben Ursache, z.B. eines Unfalles, sei es aufgrund verschiedener Ursachen, wenn der Überlebende nach dem Tod des Erstversterbenden praktisch keine Möglichkeit mehr hat, ein Testament zu errichten. Eine derartige Formulierung wird in der Regel über den strengen Wortsinn hinaus so ausgelegt, dass sie auch noch Fallgestaltungen betrifft, in denen von einem gleichzeitigem Tod nur im weiteren Sinne die Rede sein kann, in denen aber im Hinblick auf den Sinn einer derartigen Regelung praktisch kein Unterschied zum gleichzeitigen Tod bei Ehegatten im engerem Sinne besteht.
OLG München, Beschluss vom 14.10.2010, Az. 31 Wx 084/10
Durch eine nachträgliche Verzeihung wird der Widerruf einer wechselbezüglichen Verfügung nicht unwirksam
Hat der überlebende Ehegatte eine wechselbezügliche Verfügung bei Vorliegen einer schweren Verfehlung nach den §§ 2294, 2333 BGB formwirksam aufgehoben, wird der Widerruf durch eine nachträgliche Verzeihung nicht unwirksam. Die diesbezügliche Vorschrift gilt nur für die Entziehung des Pflichtteils und nicht für die Aufhebung einer Verfügung. Für eine entsprechende Anwendung besteht kein hinreichender Grund, da dem Erblasser wie auch sonst die Möglichkeit verbleibt, neu zu testieren oder den Widerruf zu widerrufen.
Kammergericht, Beschluss vom 19.10.2010, Az. W 361/10
Hohe Anforderungen für die Erbunwürdigkeit
Nimmt die Ehefrau des Erblassers, während sich dieser aufgrund einer psychischen Erkran-kung in stationärer Behandlung befindet, eine Liebesbeziehung auf und veranlasst sie, dass der Erblasser nach seiner Entlassung gegen seinen Willen in einem Seniorenzentrum untergebracht wird, so reicht dies nicht aus, um eine Erbunwürdigkeit zu begründen. Wenn außerdem der Erblasser schon seit längerer Zeit über Schmerzen im Bauchraum klagt und einige Zeit später an einem Darmtumor verstirbt, so lässt sich allein aus der Tatsache, dass die Ehefrau keine fachärztliche Behandlung durchgesetzt hat, ebenfalls keine Erbunwürdigkeit herleiten, da nicht ohne Weiteres ein Tötungsvorsatz, sondern höchstens Fahrlässigkeit angenommen werden kann.
OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 23.10.2010, Az. 21 U 9/10
Eine Grundschuld, deren Verwirklichung unsicher ist, bleibt bei der Pflichtteilsbe-rechnung als zweifelhafte Verbindlichkeit außer Ansatz
Bei der Berechnung des Pflichtteilsanspruches bleiben dingliche Belastungen von Nachlass-gegenständen, wie etwa eine Grundschuld als zweifelhafte Verbindlichkeiten bei der Nachlassbewertung außer Ansatz, wenn und solange ihre tatsächliche Verwirklichung unsicher ist. Dies gilt auch dann, wenn die dingliche Belastung zur Absicherung der gegenüber einem Dritten bestehenden Verbindlichkeit bestellt wurde. Als zweifelhaft sind nicht nur Verbindlichkeiten anzusehen, bei denen Zweifel am rechtlichen Bestand oder an der Person des Berechtigten bestehen, sondern auch solche, bei denen die tatsächliche oder wirtschaftliche Verwertbarkeit in Frage steht. Diese Unsicherheit wird erst mit der tatsächlichen Inanspruchnahme beseitigt und ist bis dahin einer aufschiebenden Bedingung gleichzustellen.
BGH, Urteil vom 10.11.2010, Az. IV ZR 51/09
Pflichtteilsrecht: Bewertung eines Nachlassgrundstückes, welches nach dem Erbfall veräußert wurde
Die Bewertung eines zum Nachlass gehörenden Grundstückes sowie sonstiger Nachlassgegenstände orientiert sich im Falle einer Veräußerung nach dem Erbfall am tatsächlich erzielten Verkaufspreis, sofern nicht außergewöhnliche Verhältnisse vorliegen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Gegenstände zu einem Preis veräußert werden, der über oder unter dem durch einen Sachverständigen ermittelten Schätzwert liegt. Darlegungs- und beweispflichtig für den Wert des Nachlassgegenstandes im Zeitpunkt des Erbfalles ist der Pflichtteilsberechtigte.
BGH, Beschluss vom 25.11.2010, Az. IX ZR 124/09
Beginn der Ausschlagungsfrist bei Vor- und Nacherbschaft
Erlangt der Nacherbe im Erbscheinverfahren des Vorerben Kenntnis vom Inhalt des Testaments, so setzt diese Kenntnis nicht die Ausschlagungsfrist in Lauf. Gemäß § 1944 Abs. 2 S. 2 BGB beginnt die Ausschlagungsfrist im Falle durch Verfügung von Todes wegen (Testament) nicht vor Verkündung der Verfügung, also der amtlichen Kundmachung des Inhaltes des Testaments an den dadurch zur Erbfolge Berufenen in dessen Interesse. An einer derartigen Verkündung fehlt es, wenn der Nacherbe im Erbscheinverfahren des Vorerben noch vor Eintritt des Nacherbfalles Kenntnis vom Inhalt des Testaments erhält.
OLG München, Beschluss vom 02.12.2010, Az. 31 Wx 067/10
Behindertentestament: Der Pflichtteilsverzicht eines behinderten Sozialleistungsbeziehers ist grundsätzlich nicht sittenwidrig
Mit diesem Verzicht macht die Leistungsbezieherin von ihrem Recht aus § 2346 Abs. 2 BGB Gebrauch – durch Rechtsgeschäft mit der Erblasserin – die Entstehung des Pflichtteilsanspruches auszuschließen. Nach dem Grundsatz der Privatautonomie sind Rechtsgeschäfte, die das bürgerliche Recht vorsieht, wirksam, solange sie nicht gegen entgegenstehende Gesetze verstoßen. Nur in engen begrenzten Ausnahmefällen kann ihnen gleichwohl die Wirksamkeit versagt werden, wenn dies aufgrund übergeordneter Wertungen, etwa infolge objektiver Wertentscheidungen der Grundrechte, die über Generalklauseln, wie § 138 Abs. 1 BGB in das Zivilrecht hineinwirken, erforderlich ist. Eine derartige Sittenwidrigkeit kann der Bundesgerichtshof in derartigen Fällen grundsätzlich nicht erkennen.
BGH, Urteil vom 19.01.2011, Az. IV ZR 7/10
Irrtumsanfechtung bei Erbausschlagung wegen Überschuldung des Nachlasses
Schlägt eine Erbin auf Grundlage ungenauer zeitferner Informationen die Erbschaft aus, weil sie vermutet, der Nachlass sei überschuldet, so kann sie, wenn sich später die Werthaltigkeit des Nachlasses herausstellt, ihre Ausschlagungserklärung nicht wegen Irrtums anfechten. Bei Unklarheit über die Höhe des Nachlasses hat sie sich vorab zu informieren, um welche Größenordnung es sich bei dem Nachlass tatsächlich handelt, um sodann zu entscheiden, ob sie die Erbschaft annehmen oder ausschlagen soll. Tut sie dies nicht, so lässt ihre zur Begründung der Anfechtung gegebene Erklärung nur den Schluss zu, dass sie ihre Entscheidung, die Erbschaft auszuschlagen, einzig anhand von Spekulationen darüber getroffen hat, ob der Antritt der Erbschaft sich „lohne“.
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 31.01.2011, Az. I-3 Wx 21/11
Vermächtnis einer Immobilie an einen Minderjährigen
Vermacht ein Erblasser seinem minderjährigen Kind eine Immobilie, so bedarf es zur Grund-stücksauflassung der Genehmigung durch einen zu bestellenden Ergänzungspfleger. Zwar ist das der Eigentumsübertragung zugrunde liegende Vermächtnis für den Minderjährigen lediglich rechtlich vorteilhaft und die Auflassung dient ausschließlich der Erfüllung einer durch das Rechtsgeschäft von Todes wegen wirksam begründeten Verbindlichkeit. Gleichwohl können die Eltern die Auflassung für diesen nicht erklären, weil die Ausnahme von dem Vertretungsverbot nicht gilt. Zu berücksichtigen ist der Zweck der Bestimmung, Kollisionen zwischen den Interessen des Kindes und den Interessen seiner Eltern zu vermeiden, wenn das in Erfüllung der Verbindlichkeit bestehende Rechtsgeschäft über den Erfüllungserfolg hinaus zu rechtlichen Nachteilen für den Vertretenden führt.
OLG München, Beschluss vom 08.02.2011, Az. 34 Wx 18/11
Disclaimer: Der Anwalt-Suchservice übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Wahrheitsgehalt, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der eingestellten Fachartikel. Allein verantwortlich für deren Inhalt ist die Autorin/der Autor.
Bitte beachten Sie, dass der Fachartikel den rechtlichen Stand der Dinge zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung darstellt. Dieser Fachartikel ist urheberrechtlich geschützt. Eine Vervielfältigung oder Verwendung des Textes oder einer Grafik in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.
Top Beiträge in dieser Rubrik:
nach oben rollen

-
Probleme bei der Hausübergabe
(3041 mal gelesen)
(verfasst am: 09.03.2010 Autor: Günter Zecher)
-
10 Fragen und Antworten zur Vorsorgevollmacht / Betreuungsverfügung / Patientenverfügung
(3036 mal gelesen)
(verfasst am: 20.08.2007 Autor: Reginald Rudolph)
-
Pflegefall und Wohnrecht: Kein Geld für das Sozialamt
(2916 mal gelesen)
(verfasst am: 03.07.2009 Autor: Günter Zecher)
-
Übertragung von Immobilien zu Lebzeiten auf die nächste Generation – sinnvoll oder nicht?
(2847 mal gelesen)
(verfasst am: 31.05.2007 Autor: Michael Henn)
-
Die vorweggenommene Erbfolge
(2833 mal gelesen)
(verfasst am: 20.08.2007 Autor: Reginald Rudolph)
-
Neues Pflichtteilrecht!
(2783 mal gelesen)
(verfasst am: 26.05.2010 Autor: Hans-Wilhelm Coenen)
-
Güterstand der Gütergemeinschaft im Erbrecht
(2766 mal gelesen)
(verfasst am: 23.06.2009 Autor: Günter Zecher)
-
Keine bloße Rubrumsberichtigung bei Klageumstellung von Nachlasspfleger auf unbekannte Erben
(2722 mal gelesen)
(verfasst am: 19.01.2010 Autor: Stephan F. Meyer)
-
Wann Testamente von Heimbewohnern unwirksam sind
(2720 mal gelesen)
(verfasst am: 23.06.2007 Autor: Iris Martin-Gehl)
-
10 gutgemeinte anwaltliche Ratschläge zum Erbrecht und zur Erbschaftssteuer
(2569 mal gelesen)
(verfasst am: 20.08.2007 Autor: Reginald Rudolph)
-
Die Taktik des Pflichtteilrechtsprozesses
(2414 mal gelesen)
(verfasst am: 13.05.2008 Autor: Michael Vollmar)
-
Bezugsberechtigung von Lebensversicherungen nach Scheidung überprüfen/BGH spricht Ex-Ehefrau die Ansprüche zu
(2403 mal gelesen)
(verfasst am: 31.05.2007 Autor: Michael Henn)
-
Auslandserbrecht/ Internationales Erbrecht - Vermögen im Ausland/ ausländische Staatsangehörigkeit – wer erbt?
(2385 mal gelesen)
(verfasst am: 16.03.2009 Autor: Barbara Brauck-Hunger)
-
Grabsteinpfändung
(2376 mal gelesen)
(verfasst am: 27.08.2007 Autor: Volker Schweer)
-
"Wann die Erbschaft ausschlagen?"
(2368 mal gelesen)
(verfasst am: 30.07.2009 Autor: Stephan F. Meyer)
-
Die Entlassung des Testamentsvollstreckers
(2365 mal gelesen)
(verfasst am: 04.03.2009 Autor: Torsten Friedrich Stumm)
-
Scheidungsantrag und Erbrecht - was seit dem 01.09.2009 unbedingt zu beachten ist
(2335 mal gelesen)
(verfasst am: 13.01.2010 Autor: Torsten Friedrich Stumm)
-
BESONDERHEITEN DEUTSCH-AMERIKANISCHER ERBSCHAFTEN UND NACHLÄSSE
(2330 mal gelesen)
(verfasst am: 10.04.2007 Autor: Peter Barandt)
-
Erste Schritte nach dem Erbfall
(2250 mal gelesen)
(verfasst am: 05.10.2007 Autor: Stephan Rupprecht)
-
Rückgabe des Geschenks anstatt Zahlungspflicht bei Verarmung des Schenkers
(2232 mal gelesen)
(verfasst am: 11.01.2011 Autor: Hans Wilhelm Busch)
-
Erbschaftsteuerreform: Verschonungsabschlag
(2183 mal gelesen)
(verfasst am: 23.02.2010 Autor: Günter Zecher)
-
BGH ändert Rechtsprechung für Wertberechnung bei Geltendmachung von Pflichtteilsergänzungsansprüchen im Rahmen von Lebe
(2163 mal gelesen)
(verfasst am: 20.05.2010 Autor: Michael Henn)
-
Internationales Erbrecht
(2138 mal gelesen)
(verfasst am: 09.12.2009 Autor: Gabriele Renken-Röhrs)
-
Privatrechtliche Vorsorgeregelungen: Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung
(2024 mal gelesen)
(verfasst am: 12.04.2007 Autor: Katharina Mosel)
-
Reduzierung des Pflichtteils bei vorzeitiger Schenkung unter Wohnrechtsvorbehalt
(1914 mal gelesen)
(verfasst am: 26.03.2008 Autor: Christoph Blaumer)
-
DIFFERENCES GERMAN VERSUS AMERICAN PROBATE AND ESTATE LAW
(1896 mal gelesen)
(verfasst am: 10.04.2007 Autor: Peter Barandt)
-
Wer bestimmt die Bestattung?
(1787 mal gelesen)
(verfasst am: 24.07.2009 Autor: Günter Zecher)
-
Neues Erbrecht seit dem 1.1.2010
(1727 mal gelesen)
(verfasst am: 25.02.2010 Autor: Björn Blume)
-
Vater, ich will den Pflichtteil!
(1658 mal gelesen)
(verfasst am: 12.10.2009 Autor: Günter Zecher)
-
BGH: Widerruf der Lebensversicherungsbezugsberechtigung durch die Erben
(1612 mal gelesen)
(verfasst am: 13.11.2008 Autor: Sebastian Böhm)
-
Vorsicht Schuldenfalle: Wenn sich die Erbschaft als Niete entpuppt
(1598 mal gelesen)
(verfasst am: 13.07.2010 Autor: Andreas Jäger)
-
Die neue Erbschaftssteuer für Privatpersonen
(1598 mal gelesen)
(verfasst am: 28.11.2008 Autor: Barbara Brauck-Hunger)
-
Spatz auf der Hand oder Taube auf dem Dach? Vorsicht beim vorschnellen Erbverzicht!
(1587 mal gelesen)
(verfasst am: 13.11.2008 Autor: Andreas Jäger)
-
Der Streit der Ehefrauen um die Lebensversicherung Landgericht Coburg zur Frage der Bezugsberechtigung aus einer Lebens
(1587 mal gelesen)
(verfasst am: 15.11.2010 Autor: Michael Henn)
-
Das Ehegattentestament – 2. Folge
(1575 mal gelesen)
(verfasst am: 12.06.2008 Autor: Werner Wagner)
-
Das Ehegattentestament
(1538 mal gelesen)
(verfasst am: 12.06.2008 Autor: Werner Wagner)
-
Die Unternehmensnachfolge richtig planen
(1466 mal gelesen)
(verfasst am: 20.08.2007 Autor: Reginald Rudolph)
-
"Anrechnung auf den Erbteil" heißt nicht Anrechnung auf den Pflichtteil
(1455 mal gelesen)
(verfasst am: 09.07.2008 Autor: Christoph Blaumer)
-
Haftung der Bank für Erbschaftsteuer
(1421 mal gelesen)
(verfasst am: 06.03.2008 Autor: Christoph Blaumer)
-
Änderungen beim Zugewinnausgleich
(1419 mal gelesen)
(verfasst am: 13.05.2011 Autor: Matthias Zachmann)
-
Erbrecht – aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung
(1390 mal gelesen)
(verfasst am: 28.05.2011 Autor: Michael Wemmer)
-
Erbschaftsteuer und Immobilien
(1386 mal gelesen)
(verfasst am: 12.03.2007 Autor: Boris Jan Schiemzik)
-
Gesetz zur Erleichterung der Unternehmensnachfolge
(1268 mal gelesen)
(verfasst am: 20.04.2007 Autor: Gabriele Renken-Röhrs)
-
Die neue Erbschaftssteuer für den Mittelständler
(1260 mal gelesen)
(verfasst am: 30.07.2008 Autor: Barbara Brauck-Hunger)
-
Unternehmensnachfolge - nicht nur eine erbrechtliche Herausforderung
(1219 mal gelesen)
(verfasst am: 14.06.2009 Autor: Michael Wemmer)
-
„ Berliner Testament“ – ein Testament mit Tücken -.
(1213 mal gelesen)
(verfasst am: 07.05.2010 Autor: Günter Zecher)
-
Neues Erbrecht für Patchworkfamilien auf dem Weg – Kabinett beschließt Reform des Erbrechts
(1194 mal gelesen)
(verfasst am: 25.02.2008 Autor: Andreas Jäger)
-
Wie viel bekommt ein Abkömmling, der mich gepflegt hat, aus dem Erbe?
(1171 mal gelesen)
(verfasst am: 25.09.2009 Autor: Günter Zecher)
-
Rückforderung von Zuwendungen nichtehelicher Lebensgefährten durch Erben
(1167 mal gelesen)
(verfasst am: 15.02.2008 Autor: Christoph Blaumer)
-
Ohne Testament erbt der Ehepartner nicht immer alles
(1165 mal gelesen)
(verfasst am: 17.07.2009 Autor: Günter Zecher)
-
Richtige Vermögensplanung
(1161 mal gelesen)
(verfasst am: 10.06.2010 Autor: Günter Zecher)
-
(1158 mal gelesen)
(verfasst am: 15.05.2008 Autor: Michael Vollmar)
-
Testament? - das hat doch noch Zeit...
(1150 mal gelesen)
(verfasst am: 26.09.2007 Autor: Andreas Jäger)
-
6 Probleme des neuen Erbrechts
(1140 mal gelesen)
(verfasst am: 31.07.2009 Autor: Günter Zecher)
-
Unternehmensnachfolge und Berliner Testament
(1138 mal gelesen)
(verfasst am: 02.01.2011 Autor: Michael Wemmer)
-
Eltern übertragen Vermögen gegen Vorbehaltsnießbrauch
(1132 mal gelesen)
(verfasst am: 22.06.2011 Autor: Günter Zecher)
-
Erbschaftssteuerreform von Bundeskabinett verabschiedet
(1125 mal gelesen)
(verfasst am: 18.12.2007 Autor: Andreas Jäger)
-
Künftig Steuern sparen per Nutzungsrecht:
(1120 mal gelesen)
(verfasst am: 13.07.2009 Autor: Günter Zecher)
-
Haftungsfalle bei Testamentsbesitz
(1099 mal gelesen)
(verfasst am: 31.08.2009 Autor: Andreas Jäger)
-
GERMAN CRIMINAL TAX FRAUD LAW FROM AN AMERICAN PERSPECTIVE, INCLUDING CRIMINAL INVASION OF GERMAN INHERITANCE (ESTATE) TAX
(1096 mal gelesen)
(verfasst am: 10.04.2007 Autor: Peter Barandt)
-
Braucht ein kinderloses Ehepaar ein Testament?
(1084 mal gelesen)
(verfasst am: 01.07.2011 Autor: Günter Zecher)
-
Erleichterung der vorweggenommenen Erbfolge geplant
(1079 mal gelesen)
(verfasst am: 26.03.2007 Autor: Boris Jan Schiemzik)
-
Kann ich mit meinem Kind den Pflichtteil schon regeln, solange ich noch lebe?
(1078 mal gelesen)
(verfasst am: 02.10.2009 Autor: Günter Zecher)
-
Die Ferienimmobilie im Erbrecht
(1071 mal gelesen)
(verfasst am: 13.05.2011 Autor: Matthias Zachmann)
-
Vorsicht bei der Annahme und Ausschlagung einer Erbschaft
(1054 mal gelesen)
(verfasst am: 20.02.2009 Autor: Christoph Blaumer)
-
ERBRECHT VON A-Z
(1043 mal gelesen)
(verfasst am: 04.06.2009 Autor: Günter Zecher)
-
Briefwerbung für Grabmale erst zwei Wochen nach Todesfall zulässig
(1019 mal gelesen)
(verfasst am: 20.05.2010 Autor: Michael Henn)
-
Helfen spanische Testamente?
(1012 mal gelesen)
(verfasst am: 18.01.2008 Autor: Andreas Alfred Brandt)
-
Endlich mehr Rechtssicherheit beim Umgang mit Patientenverfügungen
(999 mal gelesen)
(verfasst am: 25.06.2009 Autor: Günter Zecher)
-
Schenken, Vererben bei Geschwistern, Neffen, Nichten, Onkel und Tanten
(966 mal gelesen)
(verfasst am: 29.07.2011 Autor: Günter Zecher)
-
Bundestag stimmt Erbschaftssteuerreform zu
(962 mal gelesen)
(verfasst am: 28.11.2008 Autor: Sebastian Böhm)
-
Eltern haften als Erben mit dem Nachlass für rechtmäßig an ihr contergangeschädigtes Kind erbrachte Sozialhilfeleistunge
(961 mal gelesen)
(verfasst am: 20.05.2010 Autor: Michael Henn)
-
Rettung des Familienheims vor dem Sozialamt möglich!
(955 mal gelesen)
(verfasst am: 14.12.2011 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Alarmstufe Rot: Schwarzgeld im Nachlass!
(909 mal gelesen)
(verfasst am: 19.12.2011 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Stiefmutter gewinnt im Erbschaftsstreit!
(744 mal gelesen)
(verfasst am: 10.12.2011 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Zentrales Testamentsregister ab 2012 - welche Daten werden übermittelt?
(730 mal gelesen)
(verfasst am: 18.12.2011 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Erbengemeinschaft: Mehrheitsbeschluss genügt für wirksame Kündigung
(685 mal gelesen)
(verfasst am: 10.01.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Erbrecht
(679 mal gelesen)
(verfasst am: 09.08.2011 Autor: Jochen Philipps)
-
Kettenschenkungen zwischen Verwandten
(619 mal gelesen)
(verfasst am: 09.12.2011 Autor: Günter Zecher)
-
Meine Kinder - Deine Kinder - Unsere Kinder - Die Patchwork-Familie im Erbfall
(577 mal gelesen)
(verfasst am: 27.10.2011 Autor: Barbara Brauck-Hunger)
-
Schmerzhaft: Erben müssen Sozialhilfe zurückzahlen!
(570 mal gelesen)
(verfasst am: 27.01.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Die neue Erbschaftssteuer für eingetragene Lebenspartnerschaften
(557 mal gelesen)
(verfasst am: 10.11.2011 Autor: Barbara Brauck-Hunger)
-
Dem behinderten Kind Vermögen vererben
(538 mal gelesen)
(verfasst am: 19.10.2011 Autor: Barbara Brauck-Hunger)
-
Zeitweise oder für immer blockiert?
(534 mal gelesen)
(verfasst am: 12.07.2011 Autor: Günter Zecher)
-
Landwirtschaft/ Winzer: Erbrecht/ Testament und Hofübergabe
(522 mal gelesen)
(verfasst am: 04.01.2012 Autor: Barbara Brauck-Hunger)
-
Ehegattenunterhalt über den Tod hinaus
(497 mal gelesen)
(verfasst am: 05.08.2011 Autor: Günter Zecher)
-
Ausschlagung der Erbschaft - Formen und Fristen
(480 mal gelesen)
(verfasst am: 18.01.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Steuerfreie Geschenke unter Ehepaaren
(468 mal gelesen)
(verfasst am: 16.09.2011 Autor: Günter Zecher)
-
Abfindung an weichenden Erbprätendenten unterliegt nicht der Erbschaftsteuer
(443 mal gelesen)
(verfasst am: 09.12.2011 Autor: Günter Zecher)
-
Wohnungsberechtigter muss Heiz- und Warmwasserkosten tragen.
(442 mal gelesen)
(verfasst am: 14.01.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Steuerfreie Geschenke unter Ehepaaren
(430 mal gelesen)
(verfasst am: 18.11.2011 Autor: Günter Zecher)
-
Steuerfreie Millionenschenkungen bald Vergangenheit?
(406 mal gelesen)
(verfasst am: 02.01.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Wirksamkeit eines zeitlich verzögerten Ehegattentestaments!
(373 mal gelesen)
(verfasst am: 10.01.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Reduzieren oder vermeiden Sie Pflichtteilsansprüche - ganz einfach!
(363 mal gelesen)
(verfasst am: 04.02.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Nachträge auf Testamenten sind ohne eine ordnungsgemäße Unterschrift unwirksam.
(355 mal gelesen)
(verfasst am: 28.10.2011 Autor: Günter Zecher)
-
Seetestamente - eine exotische Regelung wird bedeutsam
(325 mal gelesen)
(verfasst am: 21.01.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Die Auseinandersetzung des Nachlasses unter Miterben!
(324 mal gelesen)
(verfasst am: 25.02.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Erb- und Pflichtteilsverzicht sind nützliche Gestaltungsmittel!
(324 mal gelesen)
(verfasst am: 17.02.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Ich bin Vermächtnisnehmer - was jetzt tun?
(290 mal gelesen)
(verfasst am: 18.02.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Die Vererbung von Unternehmen und Unternehmensanteilen
(281 mal gelesen)
(verfasst am: 18.02.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Achtung Familien-GmbH`s: Änderungen bei der Schenkungssteuer beachten
(275 mal gelesen)
(verfasst am: 10.02.2012 Autor: Günter Zecher)
-
Die Verwaltung des Nachlasses durch Miterben!
(254 mal gelesen)
(verfasst am: 25.02.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Überschuldeter Pflichtteilsberechtigter: Wege aus der Schuldenfalle!
(234 mal gelesen)
(verfasst am: 18.02.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Vorsicht vor Ausschlagung aus allen Berufungsgründen.
(231 mal gelesen)
(verfasst am: 17.02.2012 Autor: Günter Zecher)
-
Feinjustierung der Nachlassplanung: Das Vermächtnis eignet sich!
(229 mal gelesen)
(verfasst am: 18.02.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Unerwartete Wirkung der Pflichtteilsstrafklausel!
(214 mal gelesen)
(verfasst am: 27.03.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Erben über EU-Grenzen hinweg wird unbürokratischer werden!
(172 mal gelesen)
(verfasst am: 24.03.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Brauchen Sie ein Testament?
(159 mal gelesen)
(verfasst am: 18.03.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Estate planning: Kein Testament ohne transmortale Vollmacht!
(153 mal gelesen)
(verfasst am: 28.04.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Erbausschlagung für Kinder: Der Staat mischt auch dort mit, wo er nicht soll!
(123 mal gelesen)
(verfasst am: 20.04.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Erbrecht Spanien
(122 mal gelesen)
(verfasst am: 09.04.2012 Autor: Frank Müller)
-
Neu: Elastische Erbengemeinschaften
(86 mal gelesen)
(verfasst am: 11.05.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
-
Regenbogenfamilien und Erbrecht
(68 mal gelesen)
(verfasst am: 26.04.2012 Autor: Barbara Brauck-Hunger)
-
Dauertestamentsvollstreckung darf im Handelsregister eingetragen werden
(56 mal gelesen)
(verfasst am: 18.05.2012 Autor: Anton Bernhard Hilbert)
nach unten rollen



