Engler - Edelhoff - Muhr
Partnerschaft von Rechtsanwälten
Rechtstipp
Herr
Johannes
Muhr
Rechtsanwalt
Spezialist für Versicherungsvertragsrecht
Kanzlei
Anschrift
Erstattungsfähigkeit von Fallpauschalen einer Privatklinik in der privaten Krankenversicherung
Rubrik: Versicherungsrecht & Sozialversicherung
Erstellungsdatum: 06.11.2008
Kurzbeschreibung:
Aus aktuellen Anlass wollen wir noch mal die Erstattungspflicht der „selbstdefinierten Fallpauschalen” von Privatkliniken darstellen.
Beitrag:
Aus der grundsätzlich uneingeschränkten Verpflichtung, Kosten notwendiger Heilbehandlungen zu übernehmen sowie der Zusage freier Klinikwahl ergibt sich, dass die von einer Privatklinik geforderte Fallpauschale als Kosten den allgemeinen Pflegeklassen nach dem bedingungsgemäßen Tarif angefasst werden und erstattet müssen. Die nach dem Krankenhausentgeltgesetzes/ der Bundespflegesatzverordnung zu ermittelnden Fallpauschalen stellen keine taugliche Grundlage zur Ermittlung des üblichen Preises der Krankenhausleistung von Privatkliniken dar.
Folgender Sachverhalt ist gegeben:
Der Versicherungsnehmer hat bei der Versicherungsgesellschaft eine private Krankenversicherung mit Wahlleistungen genommen, der als Allgemeine Versicherungsbedingungen die MB/KK und der Tarif X zugrunde liegen.
Der Versicherungsnehmer ließ sich in der Privatklinik wegen eines Bandscheibenleidens operieren, wobei unstreitig ist, dass die jeweiligen Behandlungen medizinisch notwendig waren. Als Entgelt für die Klinikleistungen – ohne Arzthonorar für Operateur und Anästhesist – hat der Versicherungsnehmer mit der Privatklinik deren Fallpauschale für Operationen dieser Art vereinbart.
Die Versicherung erstattete dem Versicherungsnehmer für die Klinikleistungen nur den „tagesgleichen Pflegesatz” öffentlicher Krankenhäuser. Der Versicherungsnehmer verlangt die Differenz von rund 10.000,00 €.
Der Versicherungsnehmer ist der Auffassung, die mit der Privatklinik vereinbarten Fallpauschalen seien wirksam, insb. nicht sittenwidrig überhöht. Regelungen der Bundespflegesatzverordnung (BpflVO) und auf ihrer Grundlage gebildete Pflegesätze anderer Krankenhäuser könnten als Vergleichsmaßstab nicht herangezogen werden, weil die Privatklinik nicht öffentlich gefördert werde, ihren gesamten Klinikbetrieb einschließlich des für Betriebsgrundstück und Erstausstattung erforderlichen Aufwands privatwirtschaftlich finanzieren müsse und deshalb auch auf Gewinnerzielung angewiesen sei. Die Versicherung ist anderer Auffassung.
Der Versicherungsnehmer kann von der Versicherung die Erstattung der ihm von der Privatklinik berechneten Fallpauschale verlangen.
Nach dem hier vereinbarten Tarif erstattet die Versicherung bei Krankenhausleistungen, die nicht nach der Bundespflegesatzverordnung berechnet werden, die Kosten der dritten bzw. der allgemeinen Pflegekasse. Die von dem Versicherungsnehmer in Anspruch genommenen Leistungen bietet die Privatklinik jedoch nicht zu einem tagesgleichen Pflegesatz an, sondern nur gegen Vereinbarung einer "selbstdefinierten Fallpauschale". Das Entgelt wird also nicht anhand von Pflegesätzen bestimmt, wie es in Ziff. X des Tarifs stillschweigend vorausgesetzt ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Versicherung nur verpflichtet wäre, tagesgleiche Pflegesätze zu erstatten, die die in Anspruch genommene Klinik für die ausgeführte Behandlung tatsächlich nicht berechnet. Aus der grundsätzlich uneingeschränkten Verpflichtung, Kosten notwendiger Heilbehandlungen zu übernehmen, und der Zusage freier Klinikwahl (§ 1 Abs. 1, 2, § 4 Abs. 4 MB/KK) ergibt sich vielmehr, dass die von einer privaten Klinik geforderte Fallpauschale als Kosten der allgemeinen Pflegeklasse gem. Tarif aufgefasst werden müssen.
Die Versicherung beruft sich auch zu Unrecht darauf, dass der Versicherungsnehmer die von der Privatklinik geforderte Zahlung nicht schulde, weil die zwischen ihm und der Privatklinik getroffene Entgeltvereinbarung sittenwidrig und deshalb nichtig sei. Es trifft zwar zu, dass der Versicherer nicht mehr zu erstatten hat, als das Krankenhaus vereinbarungsgemäß von dem Versicherungsnehmer verlangen kann. Soweit in diesem Zusammenhang zwischen den Parteien auch darauf abgestellt wurde, ob das geforderte Entgelt üblich i.S.v. § 612 Abs. 2 BGB ist, ist dies unerheblich, weil, wie jetzt unstreitig ist, die Fallpauschale jeweils als Vergütung vereinbart wurde. Dass die Vereinbarung sittenwidrig ist, ergibt der Vortrag der Versicherung aber nicht.
Sittenwidrig ist eine Preisvereinbarung, wenn unter Hinzutreten subjektiver Merkmale eine Leistung verlangt wird, die in einem auffälligen Missverhältnis zum Wert der Gegenleistung steht, oder wenn ein besonders grobes Missverhältnis besteht, das ein Handeln aus verwerflicher Gesinnung vermuten lässt. Vergleichsmaßstab ist somit der objektive Wert der Leistungen. Der Wert einer Leistung muss mangels anderer verlässlicher Maßstäbe anhand des üblichen Preises, d.h. des Marktpreises, bestimmt werden. Der übliche Preis bildet sich durch die freie Konkurrenz verschiedener Anbieter.
Daraus folgt zunächst, dass der Marktpreis nicht durch die Gerichte in der Weise bestimmt werden kann, dass zu den Kosten, die der Anbieter zur Erbringung der Leistung aufwendet, ein angemessener Gewinnaufschlag addiert wird. § 138 BGB bietet keine Grundlage dafür, dass die Gerichte bestimmen, welcher Gewinn im Verhältnis zu den Gestehungskosten einer Leistung angemessen wäre. Es ist daher für den vorliegenden Fall unerheblich, dass die Kalkulation der Klinikkosten der Privatklinik nicht offengelegt worden ist. Welche Kosten die Privatklinik hat und welche Gewinnspanne sie erwartet, ist für die Frage unerheblich, ob der für ihre Leistungen geforderte Preis der übliche ist. Es ist vielmehr ein Kennzeichen und eine gewollte Folge des Leistungswettbewerbs verschiedener Anbieter, dass derjenige, der eine Leistung mit geringeren Kosten als ein anderer Wettbewerber zum üblichen Preis anbietet, einen größeren Gewinn erzielt.
Aus der Maßgeblichkeit des Marktpreises für die Bestimmung des objektiven Werts folgt ferner, dass in den Vergleich auch nur Marktpreise, d.h. Vergütungen einbezogen werden können, die sich im Wettbewerb verschiedener Anbieter bilden. Deshalb scheiden als Vergleichsgrundlage die Vergütungen aus, die öffentlich geförderte Krankenhäuser in privater oder öffentlicher Trägerschaft verlangen. Die nach der Bundespflegesatzverordnung gebildeten Pflegesätze oder zwischen den Kostenträgern und Krankenhausverbänden vereinbarten Fallpauschalen beinhalten von vornherein nicht sämtliche Kosten, die mit der Erbringung der Leistung verbunden sind. Das ergibt sich aus § 17 Abs. 4 KHG, wonach Investitionskosten für die Erstellung eines Krankenhauses und seiner Erstausstattung mit langlebigen Gütern des Anlagevermögens nicht in die Kalkulation des Pflegesatzes einbezogen werden dürfen, ferner aus §§ 22, 23 KHG, wonach in einen Bedarfsplan aufgenommene Krankenhäuser einmalige und laufende Zuschüsse zu den Investitionskosten erhalten, außerdem aus der Voraussetzung jeglicher Förderungsfähigkeit, dass nämlich die betreffende Einrichtung nicht mit dem Ziel der Erzielung von Gewinn arbeitet. Dementsprechend dürfen die öffentlich-rechtlichen Kostenträger und Sozialleistungsträger für Leistungen freier Anbieter, die weder in einen Bedarfsplan aufgenommen sind, noch einen Versorgungsvertrag mit den Kassen geschlossen haben, grundsätzlich und, soweit nicht durch § 108 SGB V ohnehin ausgeschlossen, nur die Beträge erstatten, die bei Inanspruchnahme geförderter Krankenhäuser entstehen, §§ 17 Abs. 5, 25 KHG.
Die nach der Bundespflegesatzverordnung gebildete Tagessätze sind keine taugliche Vergleichsgrundlage zur Ermittlung des üblichen Preises der Krankenhausleistung ausschließlich privatwirtschaftlich handelnder Kliniken.
Taugliche Vergleichsgrundlage zur Beurteilung der Sittenwidrigkeit ist allein der Preis von Krankenhausbehandlungen, den andere nicht geförderte Kliniken für vergleichbare Leistungen berechnen.
Die Nennung einer einzigen Privatklinik, die anhand eines tagesgleichen Pflegesatzes abrechnet, ist nicht geeignet, die Behauptung der Sittenwidrigkeit zu substantiieren, weil es sich dabei um einen Einzelfall handelt und nicht dargelegt ist, ob diese Klinik vergleichbare Wirbelsäulenoperationen bei vergleichbar kurzer Verweildauer durchführt. Die Versicherung als bundesweit tätiger privater Krankenversicherer muss unschwer in der Lage sein, ihre Behauptung, die Fallpauschale der Privatklinik seien nicht nur im Verhältnis zu den Entgelten öffentlich geförderter Kliniken, sondern auch gegenüber anderen Privatkliniken überhöht, durch weitere Tatsachen zu untermauern. Ersichtlich kommt es der Versicherung aber gerade darauf an, Privatkliniken an den Entgelten zu messen, die in öffentlich geförderten Kliniken berechnet werden. Dies ist jedoch kein geeigneter Vergleichsmaßstab.
Ferner ist die Versicherung nicht nach § 242 BGB zur Kürzung ihrer Leistungen gegenüber dem Versicherungsnehmer berechtigt. Das private Versicherungsverhältnis untersteht in besonderem Maße den Grundsätzen von Treu und Glauben. Der Versicherungsnehmer muss bei der Inanspruchnahme einer besonders kostenträchtigen und nicht vital lebensnotwendigen Behandlung in angemessener Weise Rücksicht auf den Versicherer und die Versichertengemeinschaft nehmen. Der Versicherer braucht deshalb jedenfalls ganz unverhältnismäßige Kosten dafür nicht zu erstatten. So liegt der Fall hier nicht. Die Bandscheibenoperationen des Versicherungsnehmers waren vital lebensnotwendig (vergleiche auch OLG Frankfurt, Urt. v. 10.10.2001 - 7 U 192/00 = BGH, Urt. v. 12.03.2003 - IV ZR 278/01).
Schließlich ist aber für jeden Einzelfall der Umfang des Versicherungsschutzes zu prüfen.
Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich gem. § 1 Abs. 3 MB/KK aus dem Versicherungsschein, späteren schriftlichen Vereinbarungen, den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (Musterbedingungen, Tarif mit Tarifbedingungen) sowie den gesetzlichen Vorschriften. Tarif und Tarifbedingungen konkretisieren den in § 1 Abs. 1 S. 2 lit. a MB/KK beschriebenen Leistungsrahmen des Versicherers; sie schränken ihn ein. Ob die Tarifbedingungen die „selbstdefinierten Fallpauschalen” der Privatklinik als Kosten der allgemeinen Pflegeklasse erfassen, ist stets zu prüfen. Enthalten die Tarifbedingungen keine konkrete Leistungsbestimmung, so ist jedenfalls das allgemeine Leistungsversprechen nach § 1 Abs. 1 S. 2 lit. a MB/KK maßgeblich. Vom Versicherer im Versicherungsfall zu ersetzende Aufwendungen für Heilbehandlung sind auch die zwischen dem Versicherungsnehmer und der Privatklinik wirksam vereinbarten Fallpauschalen. Weder dem allgemeinen Leistungsversprechen noch den TB/KK ist in der Regel eine völlige Ausgrenzung von Pauschalvergütungen im Sinne eines Leistungsausschlusses zu entnehmen. Schließlich wäre eine auf tagesgleiche Pflegesätze beschränkte Erstattung unvereinbar mit der in § 4 Abs. 4 MB/KK enthaltenen Zusage der freien Klinikwahl, die nicht unter dem Vorbehalt eines bestimmten Abrechnungsmodus steht.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Johannes Muhr
Folgender Sachverhalt ist gegeben:
Der Versicherungsnehmer hat bei der Versicherungsgesellschaft eine private Krankenversicherung mit Wahlleistungen genommen, der als Allgemeine Versicherungsbedingungen die MB/KK und der Tarif X zugrunde liegen.
Der Versicherungsnehmer ließ sich in der Privatklinik wegen eines Bandscheibenleidens operieren, wobei unstreitig ist, dass die jeweiligen Behandlungen medizinisch notwendig waren. Als Entgelt für die Klinikleistungen – ohne Arzthonorar für Operateur und Anästhesist – hat der Versicherungsnehmer mit der Privatklinik deren Fallpauschale für Operationen dieser Art vereinbart.
Die Versicherung erstattete dem Versicherungsnehmer für die Klinikleistungen nur den „tagesgleichen Pflegesatz” öffentlicher Krankenhäuser. Der Versicherungsnehmer verlangt die Differenz von rund 10.000,00 €.
Der Versicherungsnehmer ist der Auffassung, die mit der Privatklinik vereinbarten Fallpauschalen seien wirksam, insb. nicht sittenwidrig überhöht. Regelungen der Bundespflegesatzverordnung (BpflVO) und auf ihrer Grundlage gebildete Pflegesätze anderer Krankenhäuser könnten als Vergleichsmaßstab nicht herangezogen werden, weil die Privatklinik nicht öffentlich gefördert werde, ihren gesamten Klinikbetrieb einschließlich des für Betriebsgrundstück und Erstausstattung erforderlichen Aufwands privatwirtschaftlich finanzieren müsse und deshalb auch auf Gewinnerzielung angewiesen sei. Die Versicherung ist anderer Auffassung.
Der Versicherungsnehmer kann von der Versicherung die Erstattung der ihm von der Privatklinik berechneten Fallpauschale verlangen.
Nach dem hier vereinbarten Tarif erstattet die Versicherung bei Krankenhausleistungen, die nicht nach der Bundespflegesatzverordnung berechnet werden, die Kosten der dritten bzw. der allgemeinen Pflegekasse. Die von dem Versicherungsnehmer in Anspruch genommenen Leistungen bietet die Privatklinik jedoch nicht zu einem tagesgleichen Pflegesatz an, sondern nur gegen Vereinbarung einer "selbstdefinierten Fallpauschale". Das Entgelt wird also nicht anhand von Pflegesätzen bestimmt, wie es in Ziff. X des Tarifs stillschweigend vorausgesetzt ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Versicherung nur verpflichtet wäre, tagesgleiche Pflegesätze zu erstatten, die die in Anspruch genommene Klinik für die ausgeführte Behandlung tatsächlich nicht berechnet. Aus der grundsätzlich uneingeschränkten Verpflichtung, Kosten notwendiger Heilbehandlungen zu übernehmen, und der Zusage freier Klinikwahl (§ 1 Abs. 1, 2, § 4 Abs. 4 MB/KK) ergibt sich vielmehr, dass die von einer privaten Klinik geforderte Fallpauschale als Kosten der allgemeinen Pflegeklasse gem. Tarif aufgefasst werden müssen.
Die Versicherung beruft sich auch zu Unrecht darauf, dass der Versicherungsnehmer die von der Privatklinik geforderte Zahlung nicht schulde, weil die zwischen ihm und der Privatklinik getroffene Entgeltvereinbarung sittenwidrig und deshalb nichtig sei. Es trifft zwar zu, dass der Versicherer nicht mehr zu erstatten hat, als das Krankenhaus vereinbarungsgemäß von dem Versicherungsnehmer verlangen kann. Soweit in diesem Zusammenhang zwischen den Parteien auch darauf abgestellt wurde, ob das geforderte Entgelt üblich i.S.v. § 612 Abs. 2 BGB ist, ist dies unerheblich, weil, wie jetzt unstreitig ist, die Fallpauschale jeweils als Vergütung vereinbart wurde. Dass die Vereinbarung sittenwidrig ist, ergibt der Vortrag der Versicherung aber nicht.
Sittenwidrig ist eine Preisvereinbarung, wenn unter Hinzutreten subjektiver Merkmale eine Leistung verlangt wird, die in einem auffälligen Missverhältnis zum Wert der Gegenleistung steht, oder wenn ein besonders grobes Missverhältnis besteht, das ein Handeln aus verwerflicher Gesinnung vermuten lässt. Vergleichsmaßstab ist somit der objektive Wert der Leistungen. Der Wert einer Leistung muss mangels anderer verlässlicher Maßstäbe anhand des üblichen Preises, d.h. des Marktpreises, bestimmt werden. Der übliche Preis bildet sich durch die freie Konkurrenz verschiedener Anbieter.
Daraus folgt zunächst, dass der Marktpreis nicht durch die Gerichte in der Weise bestimmt werden kann, dass zu den Kosten, die der Anbieter zur Erbringung der Leistung aufwendet, ein angemessener Gewinnaufschlag addiert wird. § 138 BGB bietet keine Grundlage dafür, dass die Gerichte bestimmen, welcher Gewinn im Verhältnis zu den Gestehungskosten einer Leistung angemessen wäre. Es ist daher für den vorliegenden Fall unerheblich, dass die Kalkulation der Klinikkosten der Privatklinik nicht offengelegt worden ist. Welche Kosten die Privatklinik hat und welche Gewinnspanne sie erwartet, ist für die Frage unerheblich, ob der für ihre Leistungen geforderte Preis der übliche ist. Es ist vielmehr ein Kennzeichen und eine gewollte Folge des Leistungswettbewerbs verschiedener Anbieter, dass derjenige, der eine Leistung mit geringeren Kosten als ein anderer Wettbewerber zum üblichen Preis anbietet, einen größeren Gewinn erzielt.
Aus der Maßgeblichkeit des Marktpreises für die Bestimmung des objektiven Werts folgt ferner, dass in den Vergleich auch nur Marktpreise, d.h. Vergütungen einbezogen werden können, die sich im Wettbewerb verschiedener Anbieter bilden. Deshalb scheiden als Vergleichsgrundlage die Vergütungen aus, die öffentlich geförderte Krankenhäuser in privater oder öffentlicher Trägerschaft verlangen. Die nach der Bundespflegesatzverordnung gebildeten Pflegesätze oder zwischen den Kostenträgern und Krankenhausverbänden vereinbarten Fallpauschalen beinhalten von vornherein nicht sämtliche Kosten, die mit der Erbringung der Leistung verbunden sind. Das ergibt sich aus § 17 Abs. 4 KHG, wonach Investitionskosten für die Erstellung eines Krankenhauses und seiner Erstausstattung mit langlebigen Gütern des Anlagevermögens nicht in die Kalkulation des Pflegesatzes einbezogen werden dürfen, ferner aus §§ 22, 23 KHG, wonach in einen Bedarfsplan aufgenommene Krankenhäuser einmalige und laufende Zuschüsse zu den Investitionskosten erhalten, außerdem aus der Voraussetzung jeglicher Förderungsfähigkeit, dass nämlich die betreffende Einrichtung nicht mit dem Ziel der Erzielung von Gewinn arbeitet. Dementsprechend dürfen die öffentlich-rechtlichen Kostenträger und Sozialleistungsträger für Leistungen freier Anbieter, die weder in einen Bedarfsplan aufgenommen sind, noch einen Versorgungsvertrag mit den Kassen geschlossen haben, grundsätzlich und, soweit nicht durch § 108 SGB V ohnehin ausgeschlossen, nur die Beträge erstatten, die bei Inanspruchnahme geförderter Krankenhäuser entstehen, §§ 17 Abs. 5, 25 KHG.
Die nach der Bundespflegesatzverordnung gebildete Tagessätze sind keine taugliche Vergleichsgrundlage zur Ermittlung des üblichen Preises der Krankenhausleistung ausschließlich privatwirtschaftlich handelnder Kliniken.
Taugliche Vergleichsgrundlage zur Beurteilung der Sittenwidrigkeit ist allein der Preis von Krankenhausbehandlungen, den andere nicht geförderte Kliniken für vergleichbare Leistungen berechnen.
Die Nennung einer einzigen Privatklinik, die anhand eines tagesgleichen Pflegesatzes abrechnet, ist nicht geeignet, die Behauptung der Sittenwidrigkeit zu substantiieren, weil es sich dabei um einen Einzelfall handelt und nicht dargelegt ist, ob diese Klinik vergleichbare Wirbelsäulenoperationen bei vergleichbar kurzer Verweildauer durchführt. Die Versicherung als bundesweit tätiger privater Krankenversicherer muss unschwer in der Lage sein, ihre Behauptung, die Fallpauschale der Privatklinik seien nicht nur im Verhältnis zu den Entgelten öffentlich geförderter Kliniken, sondern auch gegenüber anderen Privatkliniken überhöht, durch weitere Tatsachen zu untermauern. Ersichtlich kommt es der Versicherung aber gerade darauf an, Privatkliniken an den Entgelten zu messen, die in öffentlich geförderten Kliniken berechnet werden. Dies ist jedoch kein geeigneter Vergleichsmaßstab.
Ferner ist die Versicherung nicht nach § 242 BGB zur Kürzung ihrer Leistungen gegenüber dem Versicherungsnehmer berechtigt. Das private Versicherungsverhältnis untersteht in besonderem Maße den Grundsätzen von Treu und Glauben. Der Versicherungsnehmer muss bei der Inanspruchnahme einer besonders kostenträchtigen und nicht vital lebensnotwendigen Behandlung in angemessener Weise Rücksicht auf den Versicherer und die Versichertengemeinschaft nehmen. Der Versicherer braucht deshalb jedenfalls ganz unverhältnismäßige Kosten dafür nicht zu erstatten. So liegt der Fall hier nicht. Die Bandscheibenoperationen des Versicherungsnehmers waren vital lebensnotwendig (vergleiche auch OLG Frankfurt, Urt. v. 10.10.2001 - 7 U 192/00 = BGH, Urt. v. 12.03.2003 - IV ZR 278/01).
Schließlich ist aber für jeden Einzelfall der Umfang des Versicherungsschutzes zu prüfen.
Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich gem. § 1 Abs. 3 MB/KK aus dem Versicherungsschein, späteren schriftlichen Vereinbarungen, den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (Musterbedingungen, Tarif mit Tarifbedingungen) sowie den gesetzlichen Vorschriften. Tarif und Tarifbedingungen konkretisieren den in § 1 Abs. 1 S. 2 lit. a MB/KK beschriebenen Leistungsrahmen des Versicherers; sie schränken ihn ein. Ob die Tarifbedingungen die „selbstdefinierten Fallpauschalen” der Privatklinik als Kosten der allgemeinen Pflegeklasse erfassen, ist stets zu prüfen. Enthalten die Tarifbedingungen keine konkrete Leistungsbestimmung, so ist jedenfalls das allgemeine Leistungsversprechen nach § 1 Abs. 1 S. 2 lit. a MB/KK maßgeblich. Vom Versicherer im Versicherungsfall zu ersetzende Aufwendungen für Heilbehandlung sind auch die zwischen dem Versicherungsnehmer und der Privatklinik wirksam vereinbarten Fallpauschalen. Weder dem allgemeinen Leistungsversprechen noch den TB/KK ist in der Regel eine völlige Ausgrenzung von Pauschalvergütungen im Sinne eines Leistungsausschlusses zu entnehmen. Schließlich wäre eine auf tagesgleiche Pflegesätze beschränkte Erstattung unvereinbar mit der in § 4 Abs. 4 MB/KK enthaltenen Zusage der freien Klinikwahl, die nicht unter dem Vorbehalt eines bestimmten Abrechnungsmodus steht.
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Johannes Muhr
Disclaimer: Der Anwalt-Suchservice übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Wahrheitsgehalt, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der eingestellten Fachartikel. Allein verantwortlich für deren Inhalt ist die Autorin/der Autor.
Bitte beachten Sie, dass der Fachartikel den rechtlichen Stand der Dinge zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung darstellt. Dieser Fachartikel ist urheberrechtlich geschützt. Eine Vervielfältigung oder Verwendung des Textes oder einer Grafik in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.
Top Beiträge in dieser Rubrik:
nach oben rollen

-
Pfändbarkeit von Lebensversicherungen auf den Todesfall
(6387 mal gelesen)
(verfasst am: 04.06.2008 Autor: Christoph Blaumer)
-
Alkoholfahrt und Unfall mit PKW: Rückforderungsrecht des Haftpflichtversicherers gegen den alkoholisierten Fahrer!
(6273 mal gelesen)
(verfasst am: 06.06.2008 Autor: Sven Skana)
-
Unfallversicherung: Ein Invaliditätsgrad von nur 50 % bei voller Erwerbsminderung möglich.
(2962 mal gelesen)
(verfasst am: 31.10.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
BGH bestätigt nochmals den Anspruch auf einen Mindestrückkaufswert bei der gekündigten Lebensversicherung
(2485 mal gelesen)
(verfasst am: 16.08.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Gebäudeversicherung/Frostschaden: Instanzgerichte überspannen Anforderungen an die Kontrolldichte für Wohngebäude
(2388 mal gelesen)
(verfasst am: 13.08.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Brandschaden durch brennende Kerzen: oftmals keine Entschädigung durch Hausratversicherung
(2380 mal gelesen)
(verfasst am: 15.06.2010 Autor: Sven Skana)
-
Die kurze Frist des § 12 Abs. 3 VVG ist gewahrt, wenn der Betroffene gegen die Entscheidung ein Gerichts anruft.
(2368 mal gelesen)
(verfasst am: 08.08.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Unfallversicherung: Kann eine Schadensanzeige nach 11 Monaten noch „unverzüglich“ sein?
(2366 mal gelesen)
(verfasst am: 28.08.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Anforderungen an die Nachprüfung der Berufsunfähigkeit
(2343 mal gelesen)
(verfasst am: 07.10.2010 Autor: Hans Wilhelm Busch)
-
Versicherungsschutz trotz nicht abgeschlossener Haustür
(2288 mal gelesen)
(verfasst am: 25.04.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Wohngebäudeversicherung: Versicherungsschutz zwischen Gefahrübergang (§ 446 BGB) und dem Eigentumserwerb
(2261 mal gelesen)
(verfasst am: 29.09.2009 Autor: Johannes Muhr)
-
Pfändung und Überweisung des Versicherungsanspruchs ist sinnlos bei Leistungsfreiheit des Versicherers
(2214 mal gelesen)
(verfasst am: 23.08.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Lebensversicherung: Kein Widerspruchsrecht nach § 5a VVG bei unwirksamen Klauseln
(2213 mal gelesen)
(verfasst am: 31.10.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Erstattungsfähigkeit von Fallpauschalen einer Privatklinik in der privaten Krankenversicherung
(2199 mal gelesen)
(verfasst am: 06.11.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Das Abstellen eines PKW bei 10%igem Gefälle nur mit angezogener Handbremse ohne Einlegen des Rückwärts- oder 1. Ganges gefährdet den Versicherungsschutz in der Vollkaskoversicherung (§ 61 VVG , § 14 StVO).
(2182 mal gelesen)
(verfasst am: 23.05.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Bei Bagatellunfall / körperlichem Vorschaden kein Anspruch aus Unfallversicherung wegen Invalidität
(2166 mal gelesen)
(verfasst am: 07.05.2008 Autor: Sven Skana)
-
Wirksamkeit von Invaliditätsfristen in der Unfallversicherung (AUB2002)
(2151 mal gelesen)
(verfasst am: 10.02.2011 Autor: Hans Wilhelm Busch)
-
Invaliditäts-Versicherung: Zur Geltendmachung von Ansprüchen kann die Unfallanzeige beim Versicherer ausreichend sein
(2150 mal gelesen)
(verfasst am: 30.11.2010 Autor: Sven Skana)
-
Vorsatz des minderjährigen Kindes bei Verschmutzung einer Kirche durch Auslösen des Feuerlöschers
(2129 mal gelesen)
(verfasst am: 19.07.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Berufsbegriff bei BU-Versicherung eines Auszubildenden
(2088 mal gelesen)
(verfasst am: 19.10.2010 Autor: Hans Wilhelm Busch)
-
Keine Anzeigepflicht für Vorschäden am PKW, die der Kaskoversicherer selbst reguliert hat.
(2081 mal gelesen)
(verfasst am: 02.08.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Rechtsschutzversicherung: Deckungsschutz für Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs des verhinderten Erben wegen notarieller Amtpflichtverletzung
(2079 mal gelesen)
(verfasst am: 11.05.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Erstattung fiktiver Hotelkosten in der Hausratversicherung
(2044 mal gelesen)
(verfasst am: 28.04.2010 Autor: Hans Wilhelm Busch)
-
Der während der Renovierung/Sanierung eines Gebäudes nach Eigentümerwechsel entstandene Wasserschaden ist nicht versichert
(2006 mal gelesen)
(verfasst am: 30.05.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Kfz-Kasko bei Unfallflucht
(2002 mal gelesen)
(verfasst am: 18.04.2007 Autor: Carl O. Maximilian Wittig)
-
Zugang einer Mahnung wegen fälliger Prämie nicht bewiesen. Versicherung muss zahlen.
(1993 mal gelesen)
(verfasst am: 14.11.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Krankheitskostenversicherung bleibt trotz Täuschung in der Krankentagegeldversicherung erhalten.
(1988 mal gelesen)
(verfasst am: 13.06.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Ein nicht vermietetes Ferienhaus ist kein "genutztes" Gebäude i.S. der Wohngebäudeversicherung.
(1977 mal gelesen)
(verfasst am: 02.07.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Krankenversicherung muss Prämienerhöhung zurücknehmen.
(1966 mal gelesen)
(verfasst am: 21.11.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Berufsunfähigkeit: Beweislast für Verletzung der Anzeigepflicht des VN trägt die Versicherung
(1956 mal gelesen)
(verfasst am: 29.12.2010 Autor: Sven Skana)
-
Leistungsumfang der Rechtsschutzversicherung bei zukünftigen Leistungen
(1942 mal gelesen)
(verfasst am: 16.08.2010 Autor: Hans Wilhelm Busch)
-
Berufsunfähigkeitsrente trotz falscher Angaben im Antrag
(1911 mal gelesen)
(verfasst am: 23.04.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Rolex-Raub ist auch in Italien - Neapel - versichert!
(1856 mal gelesen)
(verfasst am: 10.05.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Unklarheiten in Versicherungsbedingungen gehen zu Lasten der Versicherung. Gran Canaria liegt “innerhalb Europas”.
(1822 mal gelesen)
(verfasst am: 13.09.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Was zahlt die Versicherung bei Entwendung des fest eingebauten Navigationsgerätes?
(1816 mal gelesen)
(verfasst am: 20.09.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Obliegenheitsverletzung bei Angaben über die Berechtigung zum Vorsteuerabzug ins Blaue hinein.
(1808 mal gelesen)
(verfasst am: 23.01.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Auch wenn der Versicherungsnehmer sämtliche unfallbedingte Aufwendungen der Kfz- Versicherung ersetzt, darf eine Rückstufung in eine schlechtere Schadensfreiheitsklasse erfolgen.
(1785 mal gelesen)
(verfasst am: 20.06.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Invalidität: welche ärztlichen Feststellungen sind für die Anerkennung nötig?
(1729 mal gelesen)
(verfasst am: 02.06.2008 Autor: Sven Skana)
-
Hausratversicherung: Wieder Italienurlaub mit Cartier Armbanduhr. "Beraubung" oder Trickdiebstahl?
(1723 mal gelesen)
(verfasst am: 16.10.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Brandschaden durch Fondue-Topf - keine grobe Fahrlässigkeit.
(1704 mal gelesen)
(verfasst am: 27.02.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Keine Obliegenheitsverletzung, wenn man den Fahrzeugführer nicht daran hindert, den Unfallort zu Fuß zu verlassen.
(1681 mal gelesen)
(verfasst am: 24.10.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Eigenleistungen am Haus können den Versicherungsschutz in der Gebäudeversicherung kosten.
(1671 mal gelesen)
(verfasst am: 04.12.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Fahrzeug-Diebstahl/Teilkasko: Angaben „ins Blaue“ zur Gesamtlaufleistung des Fahrzeugs führen im Versicherungsfall zur
(1670 mal gelesen)
(verfasst am: 15.10.2010 Autor: Sven Skana)
-
Rechtsschutzversicherung: Kein Risikoausschluss bei vorweggenommener Erbfolge
(1661 mal gelesen)
(verfasst am: 07.02.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Die Berufsunfähigkeit eines Beamten unter besonderer Berücksichtigung der sogenannten Beamtenklausel
(1659 mal gelesen)
(verfasst am: 11.05.2010 Autor: Uwe Klatt)
-
Die falsche Angabe des Kilometerstands in der Schadensanzeige gefährdet den Versicherungsschutz
(1645 mal gelesen)
(verfasst am: 17.10.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Keine Verletzung der Anzeigeobliegenheit ohne positive Kenntnis
(1640 mal gelesen)
(verfasst am: 23.07.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Der mitversicherte Ehepartner kann den Krankenversicherer auf Feststellung verklagen.
(1599 mal gelesen)
(verfasst am: 08.11.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Leistungsfreiheit des Versicherers bei bewusst pflichtwidrigem Verhalten des planenden Architekten
(1592 mal gelesen)
(verfasst am: 20.08.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Hausratversicherung: keine Stehlgutliste übersandt und Wohnungstür nur ins Schloss gezogen
(1567 mal gelesen)
(verfasst am: 09.10.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Der Rückkaufswert steht dem Versicherungsnehmer zu, obwohl die Lebensversicherungen zur Sicherheit der Bank abgetreten
(1546 mal gelesen)
(verfasst am: 09.07.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
BGH: Wieder mal keine Verletzung einer Obliegenheit im Versicherungsfall
(1510 mal gelesen)
(verfasst am: 24.11.2009 Autor: Johannes Muhr)
-
Invaliditäts- und Unfallversicherung: Anforderungen an eine Neufestsetzung des Invaliditätsstatus
(1471 mal gelesen)
(verfasst am: 21.07.2008 Autor: Sven Skana)
-
Neues zum Ausgleichsanspruch für Handelsvertreter
(1465 mal gelesen)
(verfasst am: 20.09.2007 Autor: Ulf Linder)
-
Versicherung trägt Beweislast für Angaben im Antragsformular!
(1463 mal gelesen)
(verfasst am: 23.03.2009 Autor: Sven Skana)
-
Deckungsschutzverpflichtung der Rechtsschutzversicherungen
(1459 mal gelesen)
(verfasst am: 17.05.2010 Autor: Peter Kindermann)
-
Krankenversicherung: Erstattungsfähigkeit der Kosten einer Lasik-Operation
(1456 mal gelesen)
(verfasst am: 29.10.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Leistungsfreiheit aufgrund neuer Zeugen
(1449 mal gelesen)
(verfasst am: 04.05.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Einbruchdiebstahl und Hausratversicherung: Unverzüglich Stehlgutliste einreichen!
(1413 mal gelesen)
(verfasst am: 02.11.2009 Autor: Sven Skana)
-
Keine Leistung aus der Unfallversicherung bei Verlust einer Niere
(1411 mal gelesen)
(verfasst am: 22.02.2008 Autor: Sven Skana)
-
Der infolge eines Kontrollblicks auf den Beifahrersitz verursachter Unfall ist nicht grob fahrlässig herbeigeführt.
(1407 mal gelesen)
(verfasst am: 26.06.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Kaskoschaden und Vorwurf des vorgetäuschten Diebstahls: Beweispflicht des Versicherers!
(1398 mal gelesen)
(verfasst am: 17.07.2008 Autor: Sven Skana)
-
Kaskoversicherung und schriftliche Anzeige des Versicherungsfalles:
(1329 mal gelesen)
(verfasst am: 19.03.2010 Autor: Ralf G. Sonnhoff)
-
Kosten der künstlichen Befruchtung- Was zahlt die private Krankenversicherung?
(1313 mal gelesen)
(verfasst am: 24.06.2008 Autor: Julia Fellmer)
-
Keine Kostenerstattung für künstlichen Befruchtung mit einer fremden Eizelle
(1307 mal gelesen)
(verfasst am: 16.10.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Berufsunfähigkeitsversicherung- was ist zu beachten
(1305 mal gelesen)
(verfasst am: 16.04.2007 Autor: Thomas Eschle)
-
Krankentagegeldversicherung und Arbeitsunfähigkeit: Versicherung darf nicht auf Vergleichsberuf verweisen!
(1304 mal gelesen)
(verfasst am: 02.11.2009 Autor: Sven Skana)
-
Die private Krankenversicherung darf ihre Leistung nicht auf die Beihilfesätze begrenzen.
(1302 mal gelesen)
(verfasst am: 04.10.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Berufsunfähigkeitsversicherung des Beamten
(1292 mal gelesen)
(verfasst am: 23.04.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Wohngebäudeversicherung: Leistungsfreiheit wegen falscher Angaben zu Schlüsseln zum Brandobjekt/ Beweisanforderungen zu
(1279 mal gelesen)
(verfasst am: 30.09.2009 Autor: Sven Skana)
-
Hausrat-Brandschaden: Leistungsfreiheit der Versicherung bei arglistiger Täuschung u. Mithilfe des Versicherungs-Agenten
(1269 mal gelesen)
(verfasst am: 04.04.2008 Autor: Sven Skana)
-
Pflichtverletzung im Schadenfall: bei Falschangaben kann Versicherung leistungsfrei sein!
(1262 mal gelesen)
(verfasst am: 21.02.2008 Autor: Sven Skana)
-
Rückkaufswert der gekündigten Lebensversicheung
(1254 mal gelesen)
(verfasst am: 18.04.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Krankentagegeldversicherung und Arbeitsunfähigkeit: Verweisung auf andere Erwerbstätigkeit unzulässig!
(1209 mal gelesen)
(verfasst am: 15.12.2009 Autor: Sven Skana)
-
Private Krankenversicherung und Grenzen der "Schulmedizinklausel"
(1200 mal gelesen)
(verfasst am: 27.04.2010 Autor: Hans Wilhelm Busch)
-
Wissen eines Arztes, das dieser nicht im Zusammenhang mit dem Gutachenterauftrag erlangt
(1188 mal gelesen)
(verfasst am: 07.04.2009 Autor: Johannes Muhr)
-
Diebstahl einer Schmuckkollektion auf der Karibikinsel Sankt Maarten ist versichert!
(1186 mal gelesen)
(verfasst am: 12.03.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Kosten der künstlichen Befruchtung- Was zahlt die gesetzliche Krankenversicherung?
(1162 mal gelesen)
(verfasst am: 24.06.2008 Autor: Julia Fellmer)
-
Kein Anspruch des Leasingnehmers auf einen "Übererlös"
(1118 mal gelesen)
(verfasst am: 08.11.2007 Autor: Johannes Muhr)
-
Berufsunfähigkeit: Versicherung / BUZ darf nicht auf Alternativtätigkeit mit sozialem Abstieg verweisen!
(1105 mal gelesen)
(verfasst am: 18.07.2008 Autor: Sven Skana)
-
Die Umorganisationspflicht eines Selbstständigen zum Nachweis eines Rentenanspruchs aus einer Berufsunfähigkeitsversiche
(1098 mal gelesen)
(verfasst am: 18.05.2010 Autor: Uwe Klatt)
-
Sicherung der Altersvorsorge für Selbständige
(1013 mal gelesen)
(verfasst am: 14.12.2007 Autor: Johannes Koepsell)
-
Fachartikel vom 5.4.2007 "Leistungsfreiheit aufgrund neuer Zeugen" Urteil vom BGH aufgehoben.
(993 mal gelesen)
(verfasst am: 04.09.2008 Autor: Johannes Muhr)
-
Nachweis der Berufsunfähigkeit bei fehlenden objektiven Befunden
(896 mal gelesen)
(verfasst am: 11.10.2011 Autor: Hans Wilhelm Busch)
-
Versicherungsrecht: Leistungskürzung bei Altverträgen
(735 mal gelesen)
(verfasst am: 20.10.2011 Autor: Jörg Scheibe)
-
falsche Versicherungsberatung- rechtliche Konsequenzen
(698 mal gelesen)
(verfasst am: 26.09.2011 Autor: Gunnar Becker)
-
BGH stärtkt Rechte der Versicherungsnehmer bei Altverträgen
(673 mal gelesen)
(verfasst am: 17.10.2011 Autor: Gunnar Becker)
-
Agentur für Arbeit muss aufgrund von Beratungsfehler haften.
(608 mal gelesen)
(verfasst am: 30.11.2011 Autor: Jekaterina Achtermann-Ljubimow)
-
Verrechnung Krankentagegeld mit Verletztengeld und Übergangsgeld – die Nettolohn-Obergrenze in Versicherungsbedingungen
(439 mal gelesen)
(verfasst am: 09.01.2012 Autor: Kornelia Punk)
-
Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen - Schadenssteuerung, Verschleppung oder Ablehnung der Regulierung
(173 mal gelesen)
(verfasst am: 19.03.2012 Autor: Holger Hesterberg)
-
Die Krankenversicherung in der Rente
(87 mal gelesen)
(verfasst am: 11.04.2012 Autor: Ulrike Klein)
nach unten rollen



