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Die Angst, im Laufe des Arbeitslebens berufsunfähig zu werden, ist bei vielen Menschen groß. Eine Möglichkeit zumindest, die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit aufzufangen, ist die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung, die man als Privatperson freiwillig abschließen kann und in bestimmten Fällen abschließen sollte.

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Infos zur Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

Was sichert die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ab?

Die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ist ein Versicherungsprodukt zur Absicherung der finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit. Die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ist dabei eine Mischform oder Kombination aus mehreren Versicherungen. In den meisten Fällen wird die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung zusammen mit einer Krankenversicherung, Lebensversicherung oder einer Risikolebensversicherung abgeschlossen. Besonderes Kennzeichen der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ist, dass die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung nicht nur den Versicherungsnehmer schützt, sondern auch seine Angehörigen für den Fall, dass der Versicherungsnehmer stirbt und als Hauptverdiener ausfällt.

Berufsunfähigkeitsversicherung oder Berufsunfähigkeitszusatzversicherung?

Die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung unterscheidet sich von der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung dadurch, dass die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung immer an einen Hauptvertrag gekoppelt ist. Die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ist deshalb also immer von einer anderen Versicherung und ihrer Fortführung abhängig. Wird die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung z. B. zusammen mit einer Lebensversicherung abgeschlossen, besteht der Versicherungsschutz für die Berufsunfähigkeit nur so lange, wie die Lebensversicherung besteht. Wird die Lebensversicherung vorzeitig gekündigt, endet auch die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung in diesem Zeitpunkt. Dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, um nicht „aus Versehen“ wichtigen Versicherungsschutz einzubüßen.

Rechtsgrundlage

Die Berufsunfähigkeit ist seit 2001 nicht mehr Teil der gesetzlichen Rentenversicherung. Will man verhindern, dass im Falle einer Berufsunfähigkeit nur Sozialhilfe bleibt, muss man privat mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) vorsorgen. Weil die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung eine private Versicherung ist und keine Pflichtversicherung, bildet das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) den rechtlichen Rahmen für die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung. Dieser rechtliche Rahmen der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ist aber sehr allgemein, sodass die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung den Versicherungsvertrag mit dem Versicherungsnehmer relativ frei gestalten kann. Hier gilt es dann aber auch Vorsicht walten zu lassen und im Zweifel einen Experten für Versicherungsrecht hinzuzuziehen, damit im Versicherungsvertrag auch wirklich die richtigen Dinge vereinbart werden.

Fragen Sie einen Experten!

Ansprüche gegenüber einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (z. B. auf Rentenzahlung) ergeben sich also aus dem Versicherungsvertrag und den Versicherungsbedingungen. Wenden Sie sich bei einer Ablehnung Ihrer Ansprüche an einen Experten, der sich mit dem Versicherungsvertragsrecht auskennt und die Rechtmäßigkeit der Ablehnung beurteilen kann. Einen passenden Rechtsanwalt für Versicherungsrecht finden Sie mit dem Anwalt-Suchservice!
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Rechtstipps zum Thema Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

2011-06-28, Oberlandesgericht Brandenburg AZ 11 U 6/11 (36 mal gelesen)
Rubrik: Medizinrecht

Wer eine schwere Gastritis bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung verschweigt und sich im Klaren darüber sein muss, dass die Versicherung auf die Erkrankung hingewiesen werden muss, erhält keine Versicherungsleistungen. Dies hat das ...

sternsternsternsternstern  5,0/5 (1 Bewertungen)
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