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Nach bestandener Führerscheinprüfung erhält der Prüfling seinen Führerschein, sprich die Erlaubnis ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Verkehr zu führen. Allerdings unterliegt die Erteilung des Führerscheins einer grundsätzlich zweijährigen Probezeit, in der die Fahrerlaubnis unter erleichterten Bedingungen wieder entzogen werden kann.

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Der Führerschein und die Probezeit

Straßenverkehrsverstöße und ihre Auswirkungen auf die Führerschein - Probezeit

Die Führerschein-Probezeit soll zeigen, ob sich der Inhaber der Fahrerlaubnis tatsächlich eignet, ein Kraftfahrzeug wie ein Auto oder ein Motorrad im Straßenverkehr zu führen.

Aus diesem Grund droht dem Fahranfänger in der Führerschein-Probezeit die Verlängerung der Probezeit oder die Pflicht ein Aufbauseminar zu belegen, wenn er sich im Straßenverkehr etwas zu Schulden kommen lässt. Im schlimmsten Fall kann die Fahrerlaubnis wieder entzogen werden.

Bei Verstößen, die in der Führerschein-Probezeit rechtliche Folgen haben können, wird zwischen schwerwiegenden Verstößen (A-Verstöße) und weniger schwerwiegenden Verstößen (B-Verstöße) unterschieden. Zu den A-Verstößen zählen beispielsweise Straftaten wie die Unfallflucht/ Fahrerflucht, die unterlassene Hilfeleistung, das Fahren unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol und das Benutzen unversicherter Fahrzeuge. Auch Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) können in die Kategorie der schwerwiegenden Verstöße fallen und dazu führen, dass die Führerschein-Probezeit verlängert wird. Sämtliche A-Verstöße finden sich in der Anlage A zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV).

Als weniger schwerwiegender Verstöße (B-Verstöße) gelten Straftaten, die nicht in Anlage A der FeV aufgeführt sind, wie z. B. der Kennzeichenmissbrauch und Ordnungswidrigkeiten, die mit mindestens 40 Euro Geldbuße oder einem Fahrverbot belegt sind und ebenfalls nicht in Anlage A der FeV aufgeführt sind.

Bei einem schwerwiegenden Verstoß in Laufe der Führerschein-Probezeit oder zwei weniger schwerwiegenden Verstößen muss der Inhaber der Fahrerlaubnis ein Aufbauseminar belegen und die Probezeit wird um zwei Jahre verlängert.

Weitere Folgen von Verkehrsverstößen in der Führerschein - Probezeit

Folgt auf einen A-Verstoß oder zwei B-Verstöße während der Führerschein-Probezeit ein weiterer Verstoß, wird der Inhaber der Fahrerlaubnis verwarnt und ihm wird empfohlen, an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Die Führerschein - Probezeit kennt in solchen Fällen eine zweimonatige Schonfrist, in der diese Beratung absolviert werden muss. Kommt es während dieser Schonfrist noch einmal zu einem Verstoß, droht der Entzug der Fahrerlaubnis.

Besonderer Tipp:

Grundsätzlich kann man festhalten: Wer die Führerschein - Probezeit überstanden hat, der hat sie endgültig überstanden. Denn die Probezeit muss nur einmal überstanden werden. Eine erfolgreich absolvierte Probezeit beispielsweise beim "Mofa-Führerschein" führt dazu, dass beim Führerschein für PKWs keine erneute Probezeit gilt.

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Rechtstipps zum Thema Führerschein Probezeit

2006-04-24, (75 mal gelesen)
Rubrik: Verkehrsrecht

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