Anwalt Gliedertaxe

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Ein Unfall hat oft schwerwiegende Folgen. Invalidität ist eine mögliche Folge und vom Grad der Invalidität hängt bei Ansprüchen gegen die Unfallversicherung finanziell viel ab. Hier steht dann oft der Begriff "Gliedertaxe" im Raum. Aber was ist die Gliedertaxe?

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Infos zur Gliedertaxe

Was ist die Gliedertaxe?

Die Gliedertaxe dient dazu, Leistungen aus der privaten Unfallversicherung und damit Ansprüche gegen die private Unfallversicherung der Höhe nach festzulegen. Kurz: Die Gliedertaxe dient dazu, die Invaliditätsleistung (Kapitalzahlung) der privaten Unfallversicherung festzulegen. Die Gliedertaxe enthält Festlegungen darüber, zu welchem Grad an Invalidität der vollständige Verlust oder die vollständige Funktionslosigkeit eines Gliedes (Finger, Hand, Sprunggelenk, aber auch Auge, Gehör oder Geschmackssinn) führt. So legt die Gliedertaxe z. B. fest, dass der vollständige Verlust eines Auges zu einer Invalidität von 50 % führt, der Verlust einer Hand zu 55 % Invalidität, der Verlust eines Beines ab Mitte des Oberschenkels zu 60 % Invalidität, der Verlust des Arms im Schultergelenk zu 70 %.

Private Unfallversicherung und Grad der Invalidität

Mit einer privaten Unfallversicherung versichert man sich gegen Schäden, die am Vermögen entstehen, wenn man einen Unfall – z. B. Verkehrsunfall, Arbeitsunfall oder Haushaltsunfall – erleidet. Im Versicherungsvertrag wird festgelegt, welche Kapitalzahlungen im Falle eines Falles geleistet werden. Wie viel die Unfallversicherung am Ende des Tages bezahlt, hängt dann von der vereinbarten Versicherungssumme ab, dem vom Arzt attestieren Invaliditätsgrad und von der Gliedertaxe der jeweiligen Versicherung.

Gliedertaxe und Funktionsbeeinträchtigung?

Auch wenn man eine Gliedmaße oder ein Sinnesorgan bei einem Unfall nicht komplett einbüßt, spielt die Gliedertaxe für die Kapitalzahlung eine Rolle: Beträgt die Beeinträchtigung z. B. nicht 100 %, sondern nur 50 %, erhält der Versicherte 50 % der Kapitalzahlung, die bei 100 % Funktionsverlust fällig werden würden. Maßstab für diese Berechnung ist wiederum die Gliedertaxe der entsprechenden Versicherung.

Kämpfen Sie um Ihre Ansprüche!

Im Zusammenhang mit Gliedertaxe und Unfallversicherung gilt es viel zu wissen, um im Ernstfall wirklich die Versicherungsleistungen ausbezahlt zu bekommen, auf die man Anspruch hat. So können z. B. Erben auf Leistungen der Unfallversicherung Anspruch haben, die sich nach der Gliedertaxe bemessen, selbst wenn die verunfallte Person verstirbt, bevor Leistungen aus der Invaliditätsversicherung geltend gemacht werden konnten. In solchen und anderen Fällen, in denen die Gliedertaxe für Sie oder Angehörige von Bedeutung werden kann: Kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt, der Sie unterstützt, Ihre Ansprüche auch wirklich durchzusetzen.

zuletzt aktualisiert am 05.10.2015

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