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Ob Rechtsanwalt, Arzt, Zahnarzt, Steuerberater, Architekt oder Ingenieur: Angehörige der freien Berufe berechnen ihre Vergütung meistens auf Grundlage der einschlägigen Gebührenordnungen. Gibt es Streit über die Höhe der Honorare, werden oft Honorargutachten notwendig.

Streit über Honorare: Das Honorargutachten kann helfen

Warum Honorargutachten?

Honorargutachten befassen sich mit Fragen rund um die Anwendung von Honorar- oder Gebührenordnungen. Honorarordnungen bzw. Gebührenordnungen existieren für die meisten freien Berufe, also z. B. für Rechtsanwälte (RVG), Steuerberater, Ärzte (GOÄ), Zahnärzte (GOZ) oder für Ingenieure und Architekten.

Weil die Gebührenordnungen aber erhebliche Spielräume lassen wenn es um die Festlegung eines Honorars für eine bestimmte Tätigkeit geht, entsteht oft Streit über die Höhe der Gebühren. Dann trägt ein Honorargutachten dazu bei, dass der Streit beendet und ein angemessenes Honorar festgelegt werden kann. Honorargutachten haben dabei zunächst den Zweck, gerichtliche Verfahren über die Höhe des Honorars zu vermeiden oder dienen im Prozess als Sachverständigenbeweis. Wird ein Honorargutachten außerhalb eines Gerichtsverfahrens in Auftrag gegeben, muss der Auftraggeber auch die Kosten für das Honorargutachten tragen.

Das Honorargutachten beantwortet Fragen

Wie bereits angesprochen beinhalten Gebührenordnungen oder Honorarordnungen oft erheblich Spielräume, wenn es um die Festlegung der Gebühren geht. Die Höhe einer Gebühr ist dabei z. B. vom Aufwand und Umfang der Tätigkeit abhängig, aber auch vom Schwierigkeitsgrad etc.. Die Beurteilung dieser Fragen kann naturgemäß unterschiedlich ausfallen.

Honorargutachten werden aber nicht nur bei Streitigkeiten zwischen Mandant und Rechtsanwalt oder Patient und Arzt relevant: Auch wenn Versicherungen die Übernahme von Gebühren zugesagt haben (Rechtsschutzversicherung oder Krankenversicherung) kann es zu einer Auseinandersetzung zwischen Anwalt und Rechtsschutzversicherer oder Arzt und Krankenversicherung über Abrechnungsfragen kommen. Die meisten Gebührenordnungen sehen für bestimmte Sachverhalte sogenannte Abrechnungsziffern vor. Bei der Abrechnung der Gebühren und Honorare kommt es dann häufig dazu, dass Streit über die Auswahl der richtigen Abrechnungsziffer entsteht, über die Frage der Zulässigkeit der Nebeneinanderberechnung mehrerer Abrechnungsziffern, die Zulässigkeit der Berechnung von Auslagen oder die Plausibilität der erbrachten Leistungen.

Besonderer Tipp

Sie Abrechnung nach Abrechnungsziffern der Gebührenordnungen können aber die wenigsten Laien nachvollziehen. Außerdem werden Spielräume im Gebührenrecht oftmals unrechtmäßig ausgereizt. Die Beauftragung eines Honorargutachtens kann also sinnvoll sein und bares Geld "sparen", wenn Sie Zweifel an der Richtigkeit einer Gebührenabrechnung haben - egal ob diese Rechnung von einem Rechtsanwalt, einem Steuerberater oder einem Ingenieur stammt.

Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt mit Kenntnissen im Gebührenrecht, der Ihnen alle Fragen zum Thema "Honorargutachten" beantworten kann. Sie finden ihn mit Hilfe des Anwalt-Suchservice!
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