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In Deutschland unterliegen alle möglichen Formen der Einkünfte, die man als Person oder Unternehmen erzielt, der Besteuerung. Geht es um Steuern, die Personen auf ihre Einkünfte erzielen müssen - spricht man von der Einkommensteuer - die Lohnsteuer ist die monatliche Vorauszahlung der Einkommensteuer von Arbeitnehmern.

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Die Lohnsteuer: Quasi-Vorauszahlung der Einkommensteuer bei Arbeitnehmern

Lohnsteuer als Steuer der Arbeitnehmer

Der Begriff der Lohnsteuer betrifft nur die Einkünfte aus dem Anstellungsverhältnis. Daneben kann ein Arbeitnehmer zwar auch andere Einkünfte versteuern müssen, z. B. Einkünfte aus Vermietung einer Wohnung. Diese Einkommensteuern sind aber nicht Teil der Lohnsteuer.

Auch wenn der Arbeitnehmer dem Finanzamt die Lohnsteuer schuldet, führt der Arbeitgeber die Lohnsteuer direkt an das Finanzamt ab. Er zieht den Lohnsteuerbetrag jeden Monat vom Arbeitsentgelt ab - diesen Teil des Arbeitsentgeltes bekommt ein Arbeitnehmer nicht ausbezahlt. Das ist gesetzlich im Einkommensteuergesetz (EStG) festgelegt. Dabei berechnet der Arbeitgeber die Höhe der Lohnsteuer nach den Angaben auf Lohnsteuerkarte bzw. nach den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen.

Die Lohnsteuerklassen - in die jeder Arbeitnehmer eingestuft wird - führen dazu, dass schon beim Lohnsteuerabzug soziale Faktoren berücksichtigt werden - z. B. ob der Arbeitnehmer verheiratet ist oder nicht. Deswegen ist es im Zweifel wichtig, dem Arbeitgeber mitzuteilen, wenn sich der Familienstand beispielsweise durch Heirat oder durch Scheidung ändert.

Der Lohnsteuerjahresausgleich führt dazu, dass der Jahressteuerbetrag der Einkommensteuer für den Arbeitslohn eines Jahres entspricht.

Warum Steuererklärung?

Bedenkt man, dass der Arbeitgeber jeden Monat die Lohnsteuer abführt, stellt sich die Frage, warum ein Arbeitnehmer eine Steuererklärung abgeben soll. Die Steuererklärung bietet die Möglichkeit, zu viel einbehaltene Lohnsteuer zurückerstattet zu bekommen. In der Steuererklärung kann der Arbeitnehmer nämlich Abzugsmöglichkeiten wie Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend machen, z. B. Fortbildungskosten (berufsbegleitendes Studium), Umzugskosten bei Wechsel des Arbeitsortes, Fahrtkosten (Pendler!). Hat ein Arbeitnehmer bestimmter Steuerklassen keine hohen Sonderausgaben oder Werbungskosten und kommt deswegen beispielsweise nur die Werbungskostenpauschale nach dem EStG zur Anwendung, entspricht die Lohnsteuer der Einkommensteuer - eine Steuererklärung hat keine finanziellen Vorteile.

Besonderer Tipp

Die Lohnabrechnung ist eine Aufgabe, die Arbeitgeber unbedingt ernst nehmen müssen. Denn der Arbeitgeber haftet dafür, dass die Lohnsteuer korrekt berechnet und an das Finanzamt abgeführt wird. Ist die Lohnabrechnung fehlerhaft, haftet der Arbeitgeber nach dem EStG, wenn er zu wenig Lohnsteuer abgeführt hat. Sollte es doch einmal zu einem Haftungsfall kommen oder benötigt Ihre Lohnbuchhaltung Rat zum Thema Lohnsteuer und Lohnsteuerabzug, ist die Unterstützung durch einen Rechtsanwalt für Steuerrecht sinnvoll. Finden Sie einen Rechtsanwalt, der Ihnen Ihre Fragen zur Lohnsteuer schnell und zuverlässig beantworten kann mit dem Anwalt-Suchservice.

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