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Jeder Mensch hat einen Namen und auch mit dem Namensrecht kommt jeder früher oder später in seinem Leben in Berührung. Meist ohne rechtliche Probleme. Kommt es aber zu Problemen rund um den eigenen Namen, den Namens des Partners oder die Namen der Kinder, ist der Rat eines Rechtsanwaltes mit Erfahrung im Namensrecht viel Wert.

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Namensrecht: Nicht nur Ihr persönlicher Name ist geschützt

Was ist das Namensrecht?

Das Namensrecht ist in erster Linie das Recht einer natürlichen Person oder einer juristischen Person an ihrem eigenen Namen. Das Namensrecht ist in § 12 BGB gesetzlich geregelt und ist ein Teil des verfassungsrechtlich garantierten Persönlichkeitsrechts.

Jede Person - also eine natürliche Person aber auch eine juristische Person wie z.B. eine Gesellschaft aber auch ein Verein - hat ein Recht an dem Namen den sie trägt. Die wesentlichen Regelungen dazu finden sich im Familienrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und in Nebengesetzen (z.B. Namensänderungsgesetz) bzw. Verwaltungsvorschriften (z.B. NamÄndVwV). Natürliche und juristische Personen können sich wegen des Rechts am eigenen Namen dagegen wehren, dass andere Personen oder Gesellschaften und Vereine ihren Namen nutzen, ohne dass das erlaubt ist. Das Recht einen (fremden) Namen zu nutzen kann per Gesetz bestehen oder aber per Vertrag eingeräumt werden. Unter dem Begriff Namensrecht werden aber auch alle gesetzlichen Vorschriften zusammengefasst, die sich auf das Recht am Namen beziehen. Das Namensrecht wird also auch als Bezeichnung für einen Rechtsbereich verwendet.

Das Namensrecht und seine Ausprägungen

Wie bereits erwähnt wurde, werden unter "Namensrecht" auch alle Vorschriften zusammengefasst, die sich mit dem Namen einer Person befassen. Das Namensrecht ist also betroffen, wenn es um die Frage geht, welche Person welchen Namen führen muss oder darf. Diese Frage kann sich zum Beispiel vor einer Hochzeit stellen: Wer führt nach der Hochzeit welchen Namen (Ehenamen)? Beide den Namen der Frau, beide den Namen des Mannes, behalten beide ihren Namen. Außerdem beschäftigt sich das Namensrecht mit der Frage, wer welchen Nachnamen, nach einer Ehescheidung oder der Auflösung einer Lebenspartnerschaft trägt, wenn die Partner nicht ohnehin unterschiedliche Namen hatten. Aber nicht nur auf Erwachsene bezieht sich das Namensrecht: Auch eine Frage des Namensrechts ist die Frage, welchen Nachnamen ein gemeinsames Kind führt, wenn die Eltern verheiratet - oder unverheiratet - nicht den gleichen Familiennamen führen. Auch Fragen im Zusammenhang mit der Adoption oder der Dauerpflege eines Kindes und der damit zusammenhängenden Anpassung des Familiennamens sind dem Namensrecht zuzuordnen. Ebenfalls zum Bereich des Namensrechtes zählt die Frage, ob und unter welchen Bedingungen ein Erwachsener seinen Rufnamen oder seinen Familiennamen ändern kann. Denn auch derartige Fälle kommen vor - u.a. bei geschlechtsangleichenden Operationen (Transsexuellengesetz, TSG) oder wenn ein Rufname dem Namensträger unzumutbar ist.

Der besondere Tipp

Wenn es um Ihren Namen geht oder den Ihrer Frau, Ihres Kindes oder aber auch Ihrer Firma, überlassen Sie besser nichts dem Zufall. Vor allem bei Personen ist es nicht einfach, eine einmal getroffene Entscheidung für einen Namen wieder rückgängig zu machen. Kontaktieren Sie deshalb bei allen Rechtsfragen rund um den Familiennamen - aber auch betreffend Rufnamen! - unbedingt einen Rechtsanwalt mit den notwendigen Kenntnissen im Bereich Namensrecht, den Sie mit Hilfe des Anwalt-Suchservice problemlos ermitteln können.

Weiterführende Informationen zu Namensrecht

Anwalt Internetrecht
Das Internetrecht wird auch als Onlinerecht bezeichnet und kann zum Medienrecht im weiteren Sinne gezählt werden. Das Internetrecht ist nicht einheitlich in einem Gesetz geregelt - seine Vorschriften sind über etliche Vorschriften verteilt, befassen sich jedoch alle mit Fragen des Internets. mehr ...

Anwalt Adoption
Eine Adoption wird auch als „Annahme als Kind“ bezeichnet. Generell erklären dabei ein einzelner Erwachsener oder ein Ehepaar, dass sie ein fremdes Kind als ihr Kind annehmen. Auch Volljährige können adoptiert werden. mehr ...

Anwalt Unterhalt Kinder
Kinder haben gegen ihre Eltern einen Anspruch auf Unterhalt - und dies nicht nur nach einer Scheidung. Gesetzliche Regelungen finden sich im Familienrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches. mehr ...

Anwalt Kindschaftsrecht
Das Kindschaftsrecht ist das Recht, das sich in jeder Beziehung mit den rechtlichen Aspekten von Elternschaft und Kind, aber auch mit Rechtsverhältnisse zwischen Eltern und Kind(ern) befasst. Es ist im Wesentlichen im Zivilrecht - dort im BGB (Familienrecht) angesiedelt. mehr ...

Anwalt Vaterschaftsrecht
Das Vaterschaftsrecht ist ein Teil des Familienrechts und im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgeschrieben. Das Vaterschaftsrecht setzt sich aus den Regelungen zusammen, die definieren, wer rechtlicher Vater eines Kindes ist - und wie diesbezügliche Streitigkeiten beendet werden können. mehr ...

Anwalt Kindesunterhalt
Eltern haben gegenüber ihren Kindern eine Unterhaltspflicht. Diese bezieht sich auf minderjährige und - unter bestimmten Voraussetzungen - auch auf volljährige Kinder. Die Einzelheiten regelt das Familienrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches. mehr ...

Anwalt Aufenthaltsbestimmungsrecht
Wer dieses Recht innehat, darf bestimmen, wo sich eine andere Person aufhält. Das Familienrecht enthält Bestimmungen zum Aufenthaltsbestimmungsrecht der Eltern gegenüber minderjährigen Kindern. mehr ...

Anwalt Unterhaltspflicht
Sie sorgt immer wieder für Streit, vor allem nach einer Trennung oder Scheidung: Die Unterhaltspflicht. Wer schuldet wem in welcher Höhe und für welchen Zeitraum Unterhalt? Darüber entscheiden die gesetzlichen Regeln zur Unterhaltspflicht. mehr ...

Anwalt Vaterschaftsanfechtung
Grundsätzlich wird vermutet, dass der rechtliche Vater auch der biologische Vater ist. Soll die Vermutung bestritten werden, kommt eine Vaterschaftsanfechtung in Betracht. Die Anfechtung ist eine Klage vor dem Familiengericht. mehr ...

Anwalt Gemeinsames Sorgerecht
Das Sorgerecht bezeichnet das, was für das Gesetz formal die "elterliche Sorge" ist. Die elterliche Sorge bzw. das Sorgerecht definiert Rechte und Pflichten der Eltern und steht verheirateten Eltern automatisch gemeinsam zu. mehr ...

Anwalt Berliner Testament
Ein Berliner Testament ist ein besonderes Testament für Ehegatten. Mit Hilfe dieses gesetzlich geregelten Testamentsmodells können sich die Ehepartner gegenseitig als Erben einsetzen. Beim Berliner Testament erbt der eine Ehegatte vom anderen, erst beim Ableben des zweiten sind die Kinder bzw. die sonstigen Erben am Zug. mehr ...

Anwalt Mietrecht
Das Mietrecht ist Teil des Zivilrechts. Das Zivilrecht regelt Rechtsbeziehungen zwischen Privaten, gleich ob natürliche Person oder Unternehmen. Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)findet sich das Mietrecht gemeinsam mit dem Pachtrecht als eigener Titel in Abschnitt 8 des BGB, dem Recht der allgemeinen Schuldverhältnisse. mehr ...

Anwalt Agrarrecht
Das Argrarrecht befasst sich mit allen gesetzlichen Vorschriften rund um die Land- und Forstwirtschaft. Dabei geht es nicht nur um die gesetzlichen Regeln, die Landwirte bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen oder z.B. bei der Viehwirtschaft beachten müssen. Immer wichtiger werden Vorschriften zur Sicherung der Qualität von Lebensmitteln oder aus dem Bereich Umweltschutz. mehr ...

Anwalt Börsenrecht
Das Börsenrecht als Teil des Wirtschaftsverwaltungsrechts ist grundlegend im Börsengesetz (BörsG) geregelt. Es gilt ausschließlich für Börsen (Wertpapierbörsen und Warenbörsen) und beinhaltet die wesentlichen Vorschriften für die Errichtung, den geschäftlichen Verkehr und die Aufsicht über Börsen. mehr ...

Anwalt Handelsvertragsrecht
Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit gelten für Unternehmer teils andere Vorschriften als für Privatpersonen. Da Verträge die Basis für jede unternehmerische Tätigkeit sind, ist das Handelsvertragsrecht für Unternehmer besonders wichtig. mehr ...

Anwalt Öffentliches Auftragswesen
Vor allem in der Baubranche spielt öffentliches Auftragswesen eine große Rolle, weil der Staat sich oft an Bauprojekten beteiligt oder vollständig selbst Bauten in Auftrag gibt. Öffentliches Auftragswesen umfasst aber weit mehr als nur die Ausschreibungen im Bauwesen. mehr ...

Anwalt Sozialrecht
Das wichtigste Gesetz des Gebiet des Sozialrecht ist das überwiegend einheitliche Sozialgesetzbuch (SGB), das in 12 Bücher (SGB I – XII) aufgeteilt ist. Daneben gibt es andere Regelungswerke, die das Sozialrecht inhaltlich konkretisieren. Dazu zählen beispielsweise das BAföG, das BKGG (Bundeskindergeldgesetz), das WoGG (Wohngeldgesetz), das Elterngeldgesetz und das Elternzeitgesetz, sowie auch das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG). Rechtsanwälte mit entsprechender Spezialisierung in diesem Gebiet können den Titel Fachanwalt für Sozialrecht führen. mehr ...

Anwalt Lenkzeit
Fahrzeugführer dürfen bestimmte Fahrzeuge im Straßenverkehr nur führen, wenn sie gesetzlich geregelte Pausenzeiten einhalten. Die maximale Dauer, in der der sie ihr Fahrzeug ohne Pause führen dürfen, nennt sich Lenkzeit. Gesetzliche Vorschriften über die Lenkzeit im gewerblichen Güterverkehr oder Personenverkehr finden sich in europäischen Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft. mehr ...

Anwalt Umwandlungsrecht
Als Umwandlungsrecht bezeichnet man den Teilbereich des Gesellschaftsrechts, der sich mit der Änderung der gesellschaftsrechtlichen Organisation von Unternehmen befasst. Das Umwandlungsrecht bezieht sich dabei nicht nur auf Unternehmen im engeren Sinne, sondern z.B. auch auf Genossenschaften oder Vereine. Zu unterscheiden ist der Begriff „Umwandlung“ von der „Umstrukturierung“. mehr ...

Anwalt Unternehmensrecht
Das Unternehmensrecht ist eine Querschnittsmaterie, die sich mit dem Verkauf und der Rechtsstellung eines Unternehmens befasst. Ein einheitliches Gesetzeswerk zum Unternehmensrecht gibt es nicht. Die wichtigsten Vorschriften finden sich unter anderem im Handelsrecht, dem Arbeitsrecht, dem Steuerrecht und dem Wettbewerbsrecht. mehr ...

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Die Firma Swarovski AG läßt wegen Verletzung von Marken- und Namensrechten bei der Bewerbung von Artikeln insbesondere auf der Internethandelsplattform von ebay durch Kanzlei Lorenz, Seidler, Gossel aus München abmahnen ...

sternsternsternsternstern  4,0/5 (10 Bewertungen)
2008-04-16, BGH I ZR 227/05 (43 mal gelesen)
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Der Bundesgerichtshof hat entschieden, unter welchen Voraussetzungen ein Internet-Aktionshaus auf Unterlassung in Anspruch genommen werden kann, wenn auf seiner Plattform Namensrechte verletzt werden. ...

sternsternsternsternstern  3,7/5 (3 Bewertungen)
2014-01-22, BGH - I ZR 164/12 (74 mal gelesen)
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Der Bundesgerichtshof hat über die Zulässigkeit eines Domainnamens entschieden, der bewusst in einer fehlerhaften Schreibweise eines bereits registrierten Domainnamens angemeldet ist. ...

sternsternsternsternstern  4,0/5 (1 Bewertungen)
Autor: RA Matthias Zillmer, Gabriel Rechtsanwälte, Kiel – www.gabriel-recht.de
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 12/2011
Rubrik: IT-Recht

Die Verwendung eines Domainnamens, der zugleich ein Nachname und eine Gattungsbezeichnung ist, stellt keine zu unterlassende Namensanmaßung dar, weil es von vornherein an einer Zuordnungsverwirrung fehlt. Dass die Domain nur geparkt wird, ist...

2009-07-29, Verwaltungsgericht Koblenz 5 K 279/09.KO (51 mal gelesen)
Rubrik: Familienrecht

Der bloße Wunsch, einen anderen Namen zu tragen, rechtfertigt eine Namensänderung nicht. Hierfür bedarf es wichtiger Gründe, die das Interesse der Allgemeinheit an der Beibehaltung des Namens überwiegen. Dies entschied das Verwaltungsgericht...

2007-10-30, (63 mal gelesen)
Rubrik: Familienrecht

Jede Geburt eines Kindes, auch wenn es kein deutscher Staatsangehöriger ist, muss vom deutschen Standesamt in das Geburtenbuch eingetragen werden. Die deutschen Formulare für das Geburtsregister sehen vor, dass zuerst der Vorname, dann ein etwaiger...

2012-10-02, VG Arnsberg Aktenzeichen: 12 K 1126/11 (26 mal gelesen)
Rubrik: Zivilrecht

Der Inhaber eines Kinderreisepasses hat einen Anspruch darauf, dass sein Name korrekt in Groß- und Kleinbuchstaben wiedergegeben wird, wenn dies Ausdruck seiner Identität ist. Dies entschied das Verwaltungsgericht Arnsberg.

Die Klägerin ist...

2008-11-26, PM DANSEF vom 21.11.2008 (43 mal gelesen)
Rubrik: Diverse Themen

In einem kürzlich veröffentlichten Beschluss des Bundesgerichtshofs (AZ.: XII ZB 5/08) hat das Gericht ausdrücklich festgestellt, dass Eltern bei der Wahl des Vornamens für ihr Kind grundsätzlich frei sind. Insbesondere seien sie nicht an einen Kanon...

2008-01-22, Autor Heinrich Hübner (4001 mal gelesen)
Rubrik: Steuerrecht

Abtretung von Kommanditanteilen durch den Erben an Erfüllung Statt gegen Verzicht der Eintretenden auf Pflichtteilsansprüche als Veräußerungsgeschäft BGB § 718 Abs. 1; EStG § 15 Abs. 1 Nr. 1, §§ 16, 34; UmwStG 1977 § 24 Bringt der Erbe sein ...

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