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Das Schadenersatzrecht beinhaltet die Vorschriften, die regeln, wann eine Person gegen eine andere Person einen Schadensersatzanspruch hat und in welcher Art und Höhe der entstandene Schaden zu ersetzen ist. Im Schadensersatzrecht wird unterschieden zwischen Eingriffshaftung, Gefährdungshaftung und Verschuldenshaftung. Es dient vor allem dem Ausgleich für erlittene Schäden.

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Informationen zum Schadensersatzrecht:

Das Schadenersatzrecht beinhaltet die Vorschriften, die regeln, wann eine Person gegen eine andere Person einen Schadensersatzanspruch hat und in welcher Art und Höhe der entstandene Schaden zu ersetzen ist. Im Schadensersatzrecht wird unterschieden zwischen Eingriffshaftung, Gefährdungshaftung und Verschuldenshaftung. Es dient vor allem dem Ausgleich für erlittene Schäden. Dabei können sich die Ansprüche auf Schadensersatz aus dem Gesetz oder einer vertraglichen Reglung ergeben, beide Regelungen setzen aber grundsätzlich ein Verschulden voraus. Die wichtigsten Vorschriften zum Schadenersatzrecht finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Weitere Normen zum Schadensersatz beinhalten das Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) und das Straßenverkehrsgesetz (StVG).

Vertraglicher Schadenersatz

Schadenersatzansprüche können sich aus vertraglichen Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien ergeben. Durch einen Vertrag können sich für eine oder beide Vertragsparteien besondere Verpflichtungen ergeben (sog. Leistungspflichten). Beispielsweise muss bei einem Kaufvertrag der Verkäufer dem Käufer die Sache mangelfrei übergeben. Werden die Leistungspflichten nicht oder mit Verspätung erfüllt, so kann dadurch ein Anspruch auf Schadensersatz entstehen wenn den Vertragspartner dabei ein Verschulden trifft. Ein vertraglicher Schadensersatzanspruch kann auch gegeben sein, wenn Pflichten neben dem Vertrag verletzt werden (sog. Nebenpflichten oder Rücksichtnahmepflicht). Darunter fallen unter anderem Aufklärungspflichten.

Schadenersatzansprüche aus dem Gesetz

Gesetzliche Schadensersatzansprüche normieren eine Pflicht zum Ausgleich entstandener Schäden für bestimmtes Verhalten oder für bestimmte Schäden. Wer zum Beispiel eine andere Person verletzt, ist dem Gesetz nach zum Ersatz des Schadens verpflichtet, es sei denn, ihn trifft dabei kein Verschulden. Auch Schadensersatz leisten muss der Hersteller eines Produkts, wenn aufgrund eines Fehlers des Produkts Schäden entstanden sind. Bei Schadensersatzansprüchen, die im Gesetz stehen, kann es sein, dass ein Verschulden nicht vorausgesetzt wird (sog. Verschuldensunabhängige Haftung), beispielsweise bei der Halterhaftung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG).

Grundsätzlich muss der Geschädigte durch den Schadensersatz so gestellt wäre, als wenn das schädigende Ereignis wegfallen würde.
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