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Die Sozialversicherung hat in Deutschland eine lange Tradition. In Deutschland sind über 90 Prozent der Bürger mit der Sozialversicherung vor Lebensrisiken geschützt. Aber was ist die Sozialversicherung, was zählt alles zur Sozialversicherung und welche Prinzipien gelten im Sozialversicherungsrecht?

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Rechtsinfos zur Sozialversicherung

Begriff Sozialversicherung

Die Sozialversicherung ist das Kernstück der sozialen Sicherung in der BRD. Aufgabe der Sozialversicherung ist es, den Lebensstandard und die soziale Stellung der Versicherten zu erhalten, wenn die Existenz beispielsweise nach einem Unfall, einer schweren Krankheit oder einer Kündigung bedroht ist. Die Sozialversicherung fängt dann zumindest teilweise den Einkommensverlust nach einem Schicksalsschlag auf. Die Sozialversicherung steht damit für das gesetzliche Versicherungssystem, das als Solidargemeinschaft jedem Bürger Schutz vor finanziellen Notlagen bietet. Rechtliche Grundlage für die Sozialversicherung ist das Sozialgesetzbuch (SGB), das sich aus insgesamt zwölf Büchern (SGB I bis SGB XII) zusammensetzt.

Fünf Sparten der Sozialversicherung

Die Sozialversicherung geht zurück auf das Jahr 1881, als Kaiser Wilhelm I. den Aufbau der Arbeitnehmerversicherung offiziell einleitete. Seitdem hat sich viel getan und man unterscheidet bei der Sozialversicherung mittlerweile fünf Bereiche: Zur Sozialversicherung zählen die Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung.

Prinzipien der Sozialversicherung

Wesentliches Kennzeichen der Sozialversicherung ist, dass es sich jeweils um gesetzliche Versicherungen handelt, bei denen eine gesetzliche Versicherungspflicht besteht. Träger der Sozialversicherung sind aber keine Behörden, sondern öffentlich-rechtliche Körperschaften, die sich über Beiträge zur Sozialversicherung finanzieren. Wie hoch der Beitrag zur Sozialversicherung ist, richtet sich nach dem Bruttoeinkommen, wobei der Sozialversicherungsbeitrag auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt wird. Weitere wichtige Prinzipien der Sozialversicherung sind Solidarität, Selbstverwaltung, Freizügigkeit und Äquivalenz. Solidarität heißt z. B., dass sich die Beiträge zur Sozialversicherung nach der individuellen Leistungsfähigkeit des einzelnen Versicherten richten und einkommensstarke Versicherungsnehmer einkommensschwache quasi querfinanzieren.

Fragen zur Sozialversicherung?

Die Sozialversicherung ist ein weites Feld. Angefangen von der Frage, wann man verpflichtet ist, Beiträge der Sozialversicherung zu zahlen - z. B. als Arbeitgeber - über die Frage, wann oder ob ein Versicherungsfall im Sinne der Sozialversicherung vorliegt, bis hin zum Streit über Leistungsansprüche gegen die Träger der Sozialversicherung. Ist der Wegeunfall noch von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt, welche Pflichten müssen Sie oder Ihr Arbeitgeber erfüllen, welche Gesundheitsfragen sind zu beantworten und welche Rechte haben Sie im Einzelfall? Fragen Sie im Zweifel einen Rechtsanwalt für Sozialrecht und finden Sie ihn mit dem Anwalt-Suchservice!
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