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Häufig wird die ordnungsgemäße Verwaltung einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) durch einen Verwalter wahrgenommen. Die Rechte und Pflichte des Verwalters werden im Verwaltervertrag niedergelegt, für das Verwaltervertragsrecht die rechtliche Grundlage bildet.

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Verträge sicher gestalten - auch im Verwaltervertragsrecht

Die gesetzlichen Vorgaben für das Verwaltervertragsrecht

Geregelt ist der Verwaltervertrag im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), da er eine Art des Geschäftsbesorgungsvertrags ist. Hinzu kommen aber spezielle Regeln aus dem Verwaltervertragsrecht, die sich im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) finden. Danach kann ein Verwaltervertrag in Abweichung zum Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) z. B. auf fünf Jahre abgeschlossen werden. Das Verwaltervertragsrecht dient den Parteien einer Wohnungseigentümergemeinschaft als Sicherheit in rechtlichen Fragen. Dem Verwalter gibt das Verwaltervertragsrecht die dementsprechende Handlungssicherheit. Der Vertrag kommt nach dem Verwaltervertragsrecht aber nicht allein durch die Bestellung eines Verwalters zustande: Der Verwaltervertrag ist gesondert zwischen den Eigentümern und dem Verwalter abzuschließen. Dies kann z. B. durch Mehrheitsbeschluss in der Wohnungseigentümerversammlung geschehen.

Der Inhalt des Verwaltervertrags

Auch der Verwaltervertrag unterliegt der Vertragsfreiheit. Um aber Streitigkeiten zwischen Verwalter und Wohnungseigentümergemeinschaft zu vermeiden, sollte ein Verwaltervertrag einige Punkte unbedingt beinhalten. Dazu gehören unter anderem die exakte Bezeichnung der zu verwaltenden Liegenschaft, die Bezeichnung des Verwalters, die Vertragsdauer und etwaige Kündigungsfristen, eine Verlängerungsklausel, Aufgaben und Rechte des Verwalters und das Verwalterentgelt. Ähnlich wie bei der Bestellung und dem Verwaltervertrag, sind auch die Kündigung und die Abberufung des Verwalters zwei unterschiedliche Punkte. Nur ausnahmsweise fallen sie zusammen, wenn die Bestellung und der Vertrag durch Zeitablauf enden. Ein weitere wichtiger Punkt im Verwaltervertragsrecht sind die Haftungsregelungen für den Verwalter. Aus Gründen der Beweissicherheit empfiehlt es sich, einen Verwaltervertrag schriftlich aufzusetzen.

Der besondere Hinweis

Wird ein Verwaltervertrag nach dem Verwaltervertragsrecht abgeschlossen, bildet er die Grundlage in allen Auseinandersetzungen zwischen Eigentümergemeinschaft und Verwalter. Häufig kommt es beispielsweise vor, dass der bestellte Verwalter dem Vertragspartner - der Wohnungseigentümergemeinschaft - einen vorformulierten Vertrag vorlegt. Solche Verträge sollten einer genauen Prüfung unterzogen werden, da neben dem Grundhonorar auch Gebühren für die jährliche Eigentümerversammlung oder Sonderzahlungen vereinbart werden können und die Kündigung des Verwaltervertrags nur unter engen Voraussetzungen möglich ist. Sie brauchen Hilfe im Verwaltervertragsrecht? Nehmen Sie jetzt Kontakt zu einem qualifizierten Rechtsanwalt auf und finden Sie ihn über den Anwalt-Suchservice.
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Rechtstipps zum Thema Verwaltervertragsrecht

Autor: RiKG Dr. Oliver Elzer, Berlin
Aus: Miet-Rechtsberater, Heft 06/2016
Rubrik: Miet- / WEG-Recht

Lässt sich ein Wohnungseigentümer in einer Versammlung vertreten, darf er nicht mehr selbst an ihr teilnehmen. Nimmt er gleichwohl teil, wird der Vertreter zum grundsätzlich nicht teilnahmeberechtigten Dritten.

2012-04-07, Autor Anton Bernhard Hilbert (3181 mal gelesen)
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