Eine Eigentümergemeinschaft besteht aus den Eigentümern der Wohnungen in einer Wohnanlage oder einem Mehrfamilienhaus. Mit dem Kauf einer Eigentumswohnung treten Sie einer Eigentümergemeinschaft bei - und müssen eine Reihe rechtlicher Regeln beachten. Bei deren Beachtung und wenn es Streit zwischen den Eigentümern gibt, hilft Ihnen ein auf das Wohnungseigentumsrecht spezialisierter Anwalt.

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Detaillierte Rechtsberatung, fachkundige Vertretung zum Thema Eigentümergemeinschaft erhalten Sie bei Kristina Trahms aus Niederkrüchten
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Dipl.-Finw. Bernd Genent: Schnelle Rechtshilfe in Niederkrüchten zu Themen im Bereich Eigentümergemeinschaft
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Frage oder Problem im Bereich Eigentümergemeinschaft? Wenden Sie sich vertrauensvoll an Frank von den Berg aus Niederkrüchten
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Henning Klein: Juristische Beratung bei Fragen im Themenbereich Eigentümergemeinschaft vor Ort in Niederkrüchten
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Benötigen Sie Hilfe im Themenkomplex Eigentümergemeinschaft? Sascha Fellner aus Niederkrüchten hilft Ihnen gerne
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Rechtssichere Beratung und Begleitung zu Themen im Bereich Eigentümergemeinschaft bietet Tina Soru-Brülls aus Niederkrüchten
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Schnelle, umfassende Beantwortung Ihrer Rechtsfragen bei Dr. Horst Jürgens aus Niederkrüchten
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Dr. Peter J. Knösels: Juristische Beratung bei Fragen im Themenbereich Eigentümergemeinschaft vor Ort in Niederkrüchten
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Eva Stapelfeldt aus Niederkrüchten - Schnell Klarheit bei Fragen im Themenbereich Eigentümergemeinschaft
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Dr. jur. Andrea Strien-Ingenschay, Niederkrüchten: Fachliches Know-How und schnelle Hilfe bei Rechtsproblemen zum Thema Eigentümergemeinschaft

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Wird ein neues oder bestehendes Haus in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt, entsteht eine Eigentümergemeinschaft. Jeder Eigentümer gehört ihr an. Für die Eigentümergemeinschaft gelten besondere gesetzliche Regeln, die im WEG (Wohnungseigentumsgesetz) niedergeschrieben sind. Außerdem gelten vertragliche Vereinbarungen, wie die Gemeinschaftsordnung, welche sich die Gemeinschaft selbst gibt.

Vor dem Wohnungskauf

Planen Sie den Kauf einer Eigentumswohnung? Dann sollten Sie sich nicht nur über die nächsten Bushaltestellen, Läden, Schulen und Ärzte informieren. Auch die rechtlichen Grundlagen der Eigentümergemeinschaft sind wichtig, denn sie bestimmen die Regeln für Ihr neues Zuhause. Zu nennen sind insbesondere:
  • Die Teilungserklärung (mit der ein Haus zu aufgeteiltem Wohneigentum wird),
  • der dazugehörige Teilungsplan (der regelt, was Ihr Eigentum ist und was der Gemeinschaft gehört),
  • die Gemeinschaftsordnung, teilweise auch als Satzung bezeichnet.

Warum muss mich das interessieren? Über mein Eigentum bestimme doch ich!

Wenn Sie das so Ihrem im WEG-Recht versierten Anwalt vortragen, antwortet er mit der beliebten Juristenfloskel: "Das kommt darauf an." Denn bei einer Gemeinschaft haben eben auch die Anderen einiges mitzubestimmen. Möchten Sie z.B. Ihre Eigentumswohnung als Ferienwohnung vermieten, kann dies eine gewerbliche Nutzung sein, die der Gemeinschaftsordnung widerspricht. Womöglich steht dort geschrieben, dass Wohnungen nur zum Wohnen dienen. Möchten Sie in Ihrer Küche zwei Hühner halten, um jeden Tag frische Eier zu haben (kein erfundener Fall!), so wird die Gemeinschaft dem auch schnell einen Riegel vorschieben. Und wenn am Gebäude selbst Reparaturen erforderlich sind - ein undichtes Dach, eine marode Fassade, ein kaputter Aufzug - werden Sie zur Kasse gebeten.

Zur Kasse bitte!

Den Bereich Ihrer eigenen vier Wände bezeichnet man als Sondereigentum. Das Gegenteil davon ist das Gemeinschaftseigentum - dazu gehören etwa Treppenhaus, Außenwände, Dach, Aufzug. Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten an Ihrem Sondereigentum zahlen Sie normalerweise selbst. Die Kosten von Arbeiten am Gemeinschaftseigentum werden auf alle Eigentümer anteilig verteilt. Streit gibt es regelmäßig dann, wenn Umbauten oder Verschönerungen durchgeführt werden sollen, hinsichtlich derer nicht alle Eigentümer die Notwendigkeit einsehen. Hier sind Beschlüsse der Eigentümerversammlung gefragt, über deren Wirksamkeit jedoch vor Gericht viel, gern und heftig gestritten wird. Eine weitere Kostenbelastung für Sie als Wohnungseigentümer ist das Wohn- oder Hausgeld. Dabei handelt es sich um die anteiligen Betriebskosten Ihrer Wohnung.

Verwalter - ein dankbarer Job?

In der Regel wird mit der Durchführung der Eigentümerversammlung und der Verwaltung der Wohnanlage ein Hausverwalter beauftragt. Dieser hat umfangreiche Pflichten, geht mit fremden Geldern um und muss eine gewisse Rechtskenntnis im Wohnungseigentumsrecht sowie allgemein im Immobilienrecht besitzen.

Wie Ihnen ein Anwalt helfen kann

Innerhalb von Wohnungseigentümergemeinschaften kommt es zu überdurchschnittlich vielen Rechtsstreitigkeiten. Das Wohnungseigentumsrecht und das Immobilienrecht sind komplizierte Bereiche. Ein darauf spezialisierter Anwalt kann Ihnen helfen, die Gemeinschaftsordnung und die Teilungserklärung richtig zu verstehen. Er kann Ihnen fachkundig erklären, was Verwalter und Eigentümerversammlung bestimmen dürfen - und was nicht. Und im Streitfall kann er Ihnen helfen, Beschlüsse anzufechten und Ihre Rechte durchzusetzen - damit Ihre neue Bleibe nicht zu einer Quelle von ständigem Ärger und Verdruss mutiert. Tipp: Die Teilungserklärung kann in einigen Punkten vom Gesetz abweichende Regelungen treffen. So kann sie beispielsweise bestimmen, dass Fenster zwar zum Gemeinschaftseigentum gehören, dass die Kosten für Ihre Instandhaltung aber trotzdem vom jeweiligen Wohnungseigentümer zu tragen sind.

Rechtstipps zum Thema Eigentümergemeinschaft

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