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Arbeit/Ausbildung


Schule muss für erträgliche Raumtemperaturen sorgen




Mit mehreren gerichtlichen Eilanträgen haben Eltern durchgesetzt, dass die Landeshauptstadt Dresden für erträgliche Innentemperaturen in den Klassenräumen des ehemaligen Schubert-Gymnasiums in Dresden-Gorbitz sorgen muss, das in den nächsten Jahren als Ausweichquartier für das Marie-Curie-Gymnasium dient.

(Meldung vom 06.02.2012)


Arbeitsvertrag nach arglistiger Täuschung unwirksam




Wenn ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber bei Abschluss des Arbeitsvertrags bewusst über persönliche Eigenschaften täuscht, die für das Arbeitsverhältnis von Bedeutung sind, rechtfertigt das die Anfechtung des Arbeitsvertrages, der damit sofort beendet ist.

(Meldung vom 06.02.2012)


Oberarzt verklagt Chefarzt auf Schadensersatz in Höhe von einer halben Million Euro - Mobbingklage erfolglos




Das LAG Hamm hat das Urteil in einem aktuellen Mobbingprozess verkündet und eine Schadensersatzklage von einer halben Million Euro abgewiesen.

(Meldung vom 25.01.2012)


Keine Kündigung wegen des Vorwurfs der Unterschlagung von 14,99 Euro




Der Kläger war bei der Beklagten, einem Abfallwirtschaftunternehmen seit dem 01.09.1997 als Verwieger an der Müllrampe tätig. Zu seinen Aufgaben gehörte es u. a., sog. Wiegebelege zu erstellen. Die Beklagte hat dem Kläger vorgeworfen, er solle von einem Privatkunden am 01.06.2010 einmalig einen Betrag von 14,99 EURO vereinnahmt, aber nicht ordnungsgemäß verbucht haben.

(Meldung vom 25.01.2012)


Muslimbruderschaft verbundener Lehrer wird nicht als Beamter eingestellt




Das Verwaltungsgericht München hat die Klage eines Lehrers, der der Ideologie der Muslimbruderschaft und der Islamischen Gemeinde in Deutschland nahesteht, auf Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe abgewiesen.

(Meldung vom 25.01.2012)


BAG zum Anspruch auf Weihnachtsgratifikation bei gekündigtem Arbeitsverhältnis




Der Anspruch auf eine Weihnachtsgratifikation kann vom ungekündigten Bestehen des Arbeitsverhältnisses zum Auszahlungszeitpunkt abhängig gemacht werden. Es kommt nicht darauf an, wer das Arbeitsverhältnis gekündigt hat.

(Meldung vom 19.01.2012)


Keine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld für bedrohten Vorstand eines Fußballvereins




Ein Vorstandsvorsitzender eines Vereins, der eine Profifußballmannschaft unterhält, kann einen wichtigen Grund zur vorzeitigen Beendigung seines Anstellungsverhältnisses haben, wenn er andauernden Beschimpfungen und Protesten seitens des Fanumfeldes ausgesetzt ist. Die Feststellung einer zwölfwöchigen Sperrzeit bei Arbeitsaufgabe, während der ein Bezug von Arbeitslosengeld ausgeschlossen ist, ist dann nicht gerechtfertigt.

(Meldung vom 18.01.2012)


Stufenaufstieg nach Lebensalter verstößt gegen Verbot der Altersdiskriminierung




Das Verwaltungsgericht Halle hat in insgesamt acht Verfahren entschieden, dass das sächsische Besoldungsrecht in seiner im streitgegenständlichen Zeitraum geltenden Fassung eine unionsrechtlich nicht gerechtfertigte Diskriminierung wegen des Alters enthält.

(Meldung vom 17.01.2012)


Kündigung eines Arbeitnehmers mit HIV-Infektion wirksam




Das Landesarbeitsgericht Berlin hat die Kündigung eines Arbeitnehmers mit HIV-Infektion, die während der Probezeit ausgesprochen wurde, für wirksam gehalten und auch die Klage auf Entschädigung wegen eines Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) abgewiesen.

(Meldung vom 15.01.2012)


BAG zur Sozialauswahl und Altersdiskriminierung




Nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) muss der Arbeitgeber bei Kündigungen aus betrieblichen Gründen zwischen den von ihrer Tätigkeit her vergleichbaren Arbeitnehmern eine Auswahl nach sozialen Gesichtspunkten vornehmen. Eines der dabei zu berücksichtigenden Kriterien ist das Lebensalter. Die Regelung zielt darauf ab, ältere Arbeitnehmer bei Kündigungen zu schützen.

(Meldung vom 10.01.2012)


Urlaubsansprüche gehen bei durchgehender Arbeitsunfähigkeit spätestens 15 Monate nach Ende des Urlaubsjahres unter




Urlaubsansprüche gehen bei durchgehender Arbeitsunfähigkeit spätestens 15 Monate nach Ende des Urlaubsjahres unter und sind bei einer späteren Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht abzugelten.

(Meldung vom 03.01.2012)


Klinik darf ihre Arbeitnehmer nicht zum Krankenkassenwechsel drängen




Kliniken dürfen Bewerber um einen Arbeitplatz und die bei ihnen beschäftigten Mitarbeiter nicht zu einem Krankenkassenwechsel veranlassen. Dies entschied das Oberlandesgericht Brandenburg.

(Meldung vom 03.01.2012)


Fristlose Kündigung auch noch während der Freistellung vor dem vereinbarten Ende des Arbeitsverhältnisses möglich




Im Falle einer schwerwiegenden Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten kommt auch bei einem von der Arbeitspflicht bis zum vereinbarten Beendigungstermin freigestellten Arbeitnehmer eine außerordentliche Kündigung in Betracht. Dies hat das Hessische Landesarbeitsgericht entschieden und damit ein Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main abgeändert.

(Meldung vom 28.12.2011)


Schule musste Schüler vom Besuch des Kinofilms "Krabat" aus religiösen Gründen befreien




Der Schulleiter eines Gymnasiums musste einen Schüler vom Besuch des Kinofilms „Krabat“ befreien, den die 7. Klasse im Rahmen des Deutschunterrichts als verbindliche Schulveranstaltung durchführte. Das hat das Oberverwaltungsgericht NRW entschieden.

(Meldung vom 27.12.2011)


Ein Pfarrer bleibt immer im Dienst - Berufsgenossenschaft muss nicht für die Dienstunfallfolgen eines Pfarrers im Ruhestand aufkommen




Die Tätigkeiten eines Pfarrers im Ruhestand sind versicherungsfrei in der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Unfallfürsorge richtet sich nach den beamtenrechtlichen Versorgungsvorschriften. Dies entschied das Hessische Landessozialgericht.

(Meldung vom 27.12.2011)