Urteile und News |
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Arbeit/Ausbildung |
0900 - Telefonate: Gericht stimmt Kündigung von Personalratsmitglied zu
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Das Verwaltungsgericht Mainz hat die vom zuständigen Personalrat verweigerte Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines Personalratsmitglieds, welches in einem Zeitraum von mehreren Monaten von Diensttelefonen 0900 – Telefonnummern angerufen hat, ersetzt.
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| (Meldung vom 04.03.2010) |
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Studiengebühren sind keine außergewöhnlichen Belastungen
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Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass Studiengebühren für den Besuch einer (privaten) Hochschule nicht als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommensteuer abziehbar sind.
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| (Meldung vom 25.02.2010) |
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Betriebsrente - Gleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten
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Der bloße Statusunterschied zwischen Arbeitern und Angestellten rechtfertigt eine Ungleichbehandlung im Arbeitsverhältnis nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts nicht.
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| (Meldung vom 25.02.2010) |
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Absenkung des ALG II bei Weigerung einen "Ein-Euro-Job" auszuführen, nur zulässig bei vorheriger Belehrung über die Rechtsfolgen
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Der Absenkungsbescheid, mit dem die Beklagte die der Klägerin gewährten Grundsicherungsleistungen für die Zeit vom 1. März bis 31. Mai 2007 herabgesetzt hatte, ist rechtswidrig, weil die Beklagte die Klägerin nur unzulänglich über die Rechtsfolgen belehrt hat, die sich aus der Weigerung ergeben würden, die zusätzliche Arbeitsgelegenheit im Projekt "Job for Junior" weiter auszuführen.
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| (Meldung vom 24.02.2010) |
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Siebtklässler musste nicht aus religiösen Gründen vom Kinobesuch freigestellt werden
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Ein Siebtklässler aus Bocholt hätte am Besuch des Kinofilms „Krabat“ im Rahmen des Deutschunterrichts teilnehmen müssen, obwohl seine den Zeugen Jehovas angehörenden Eltern den Film für unvereinbar mit ihren religiösen Überzeugungen hielten.
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| (Meldung vom 18.02.2010) |
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Keine Arbeitszeitgutschrift für das An- und Ablegen der Polizeiuniform
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Im Polizeidienst gehören Rüstzeiten, d.h. die Zeiten, in denen ein Polizeibeamter seine Uniform anlegt und persönlich zugeteilte Ausrüstung vor dem Dienstbeginn aufnimmt, nicht zum Dienst im Sinne des beamtenrechtlichen Arbeitszeitrechts.
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| (Meldung vom 16.02.2010) |
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Unzureichende Deutschkenntnisse als Kündigungsgrund
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Ist ein Arbeitnehmer nicht in der Lage, in deutscher Sprache abgefasste Arbeitsanweisungen zu lesen, so kann nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts eine ordentliche Kündigung gerechtfertigt sein.
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| (Meldung vom 15.02.2010) |
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BVerfG: "Hartz IV- Gesetz" verfassungswidrig!
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Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Regelleistungen nach SGB II („Hartz IV- Gesetz") gegen die Verfassung verstoßen.
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| (Meldung vom 10.02.2010) |
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BFH erweitert den Kreis der Freiberufler im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung
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Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass ein Diplom-Ingenieur (Studienrichtung technische Informatik), der als Netz- oder Systemadministrator eine Vielzahl von Servern betreut, den Beruf des Ingenieurs ausübt und mithin freiberufliche, nicht der Gewerbesteuer unterliegende Einkünfte erzielt.
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| (Meldung vom 04.02.2010) |
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Keine Sozialversicherungspflicht bei Scheinarbeitsvertrag
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Wird ein Arbeitsvertrag abgeschlossen, obwohl die Tätigkeit erst gar nicht aufgenommen werden soll, liegt keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vor. Es besteht dann auch kein Anspruch auf Versicherungsleistungen.
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| (Meldung vom 03.02.2010) |
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Berufsgenossenschaft muss lärmgeschädigtem Elektromonteur keine Übergangsleistung wegen Arbeitsaufgabe zahlen
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Wird eine berufliche Tätigkeit eingestellt, weil die Gefahr der Verschlimmerung einer Berufskrankheit anders nicht beseitigt werden kann, ist der wirtschaftliche Nachteil durch Übergangsleistungen auszugleichen. Kann durch geeigneten Gehörschutz die Verschlimmerung einer Lärmschwerhörigkeit vermieden werden, ist die Berufsgenossenschaft (BG) insoweit nicht leistungspflichtig.
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| (Meldung vom 01.02.2010) |
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Die Aufforderung an einen Arbeitnehmer, einen Deutschkurs zu besuchen, löst keinen Entschädigungsanspruch aus
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Die an einen ausländischen Arbeitnehmer, dessen Muttersprache nicht deutsch ist, gerichtete Aufforderung, einen Deutschkurs zu besuchen, stellt keine Belästigung im Sinne von § 3 Absatz 3 AGG aufgrund der ethnischen Herkunft dar. Dies hat das Dies hat das Landesarbeitsgericht Schleswig Holstein entschieden.
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| (Meldung vom 27.01.2010) |
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Gehörschutz vor Entschädigung
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Wird eine berufliche Tätigkeit eingestellt, weil die Gefahr der Verschlimmerung einer Berufskrankheit anders nicht beseitigt werden kann, ist der wirtschaftliche Nachteil durch Übergangsleistungen auszugleichen. Kann durch geeigneten Gehörschutz die Verschlimmerung einer Lärmschwerhörigkeit vermieden werden, ist die Berufsgenossenschaft (BG) insoweit nicht leistungspflichtig.
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| (Meldung vom 26.01.2010) |
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Vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit kann zur außerordentlichen Kündigung führen
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Nach einer Entscheidung des Hessischen Landesarbeitsgerichts ist der Beweiswert einer
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erschüttert, wenn feststeht, dass ein Arbeitnehmer erklärt hat, er könne eine angebotene Schwarzarbeit ausführen. Eine derart vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit berechtige den Arbeitgeber zum Ausspruch einer außerordentlichen Kündigung.
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| (Meldung vom 25.01.2010) |
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Bedrohung und Beleidigung gegenüber Kollegen kann zur fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnisses führen
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Wer seine Kollegen bedroht und beleidigt, stört den Betriebsfrieden und riskiert eine fristlose Kündigung. Das gilt umso mehr, wenn ein solches Verhalten vorher bereits einmal vom Arbeitgeber abgemahnt worden ist, aber gleichwohl nicht abgestellt wurde. Entsprechendes hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein entschieden.
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| (Meldung vom 19.01.2010) |
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