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Auto/Verkehr


Spielsüchtiger Fahrlehrer - Widerruf der Fahrlehrererlaubnis




Zu Recht hat die Stadt Mainz die einem im Angestelltenverhältnis tätigen Fahrlehrer erteilte Fahrlehrererlaubnis wegen Unzuverlässigkeit für den Fahrlehrerberuf unter Anordnung des Sofortvollzugs widerrufen. So das Verwaltungsgericht Mainz in folgendem Fall ...

(Meldung vom 09.01.2012)


Bundesgerichtshof zur "Neuwagen"-Eigenschaft eines Vorführwagens




Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Verpflichtung, in der Werbung für Neuwagen Angaben zum Kraftstoffverbrauch des angebotenen Fahrzeugs zu machen, auch für Vorführwagen gelten kann.

(Meldung vom 29.12.2011)


Straßenanlieger und Straßenbenutzer haben gegen ihre Gemeinde keinen durchsetzbaren Anspruch auf eine gestreute Straße




Das Verwaltungsgericht Aachen hat entschieden, dass Straßenbenutzer keinen Anspruch darauf haben, auf welche Weise die Gemeinde ihrer Pflicht zur Straßenreinigung einschließlich Winterwartung nachkommt.

(Meldung vom 20.12.2011)


Drogenfahrt rechtfertigt Forderung nach Fingerabdrücken und Lichtbildern trotz Einstellung des Strafverfahrens




Wer unter Drogeneinfluss Auto fährt, muss damit rechnen, dass die Polizei von ihm trotz Einstellung des Strafverfahrens eine erkennungsdienstliche Behandlung verlangen darf. Eine entsprechende Verfügung des Polizeipräsidiums Rheinpfalz hat das Verwaltungsgericht Neustadt bestätigt.

(Meldung vom 20.12.2011)


Bundesgerichtshof zur Berücksichtigung eines Werksangehörigenrabatts bei der Schadensabrechnung nach einem Verkehrsunfall




Der Kläger verlangt restlichen Schadensersatz nach einem Verkehrsunfall, bei dem sein Pkw BMW MINI beschädigt wurde. Die volle Haftung des Unfallgegners steht dem Grunde nach außer Streit. Ein Sachverständiger schätzte die voraussichtlichen Reparaturkosten auf 3.446,12 € netto.

(Meldung vom 16.11.2011)


Urteil zur Geltungsdauer von unbenutzten Fahrkarten




Eine Klausel, wonach unbenutzte Fahrkarten des öffentlichen Personennahverkehrs nach einer Tarifänderung nur noch längstens 3 Monate gültig sind, ist wirksam.

(Meldung vom 07.11.2011)


Bundesgerichtshof entscheidet zur Haftungsbefreiung im KFZ-Mietvertrag




Die Klägerin ist eine Kraftfahrzeugvermieterin. Im Juni 2008 verursachte der Beklagte einen Verkehrsunfall mit einem PKW, den die Klägerin an die Arbeitgeberin des Beklagten vermietet hatte. Der Beklagte führte das Fahrzeug nach einem Streit mit seiner Ehefrau und einem Kneipenbesuch erheblich alkoholisiert und mit überhöhter Geschwindigkeit.

(Meldung vom 18.10.2011)


Bundesgerichtshof zum Gebrauchtwagenangebot in einer falschen Suchrubrik einer Internethandelsplattform




Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass das Anbieten eines gebrauchten Pkw in einer unzutreffenden Rubrik zum Kilometerstand auf einer Internethandelsplattform nicht wegen Irreführung der am Kauf eines Gebrauchtfahrzeugs interessierten Verbraucher wettbewerbswidrig ist.

(Meldung vom 10.10.2011)


Mofafahrer will "nerven" - Mofaverbot




Zu Recht hat die Kreisverwaltung Mainz-Bingen einem Mann aus Rheinhessen (Antragsteller) wegen Ungeeignetheit das Führen von (erlaubnisfreien) Mofas im Straßenverkehr untersagt. Dies ergibt sich aus einem Beschluss der 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz, mit dem die Richter den Prozesskostenhilfeantrag des Antragstellers für seine noch bei Gericht anhängige Klage abgelehnt haben.

(Meldung vom 04.10.2011)


BGH zur Herstellergarantie beim Kfz-Kauf




Der Bundesgerichtshof hat eine aktuelle Entscheidung zur Herstellergarantie beim Kfz-Kauf getroffen.

(Meldung vom 07.07.2011)


Grob verkehrswidrig und riskant gefahren: Kein Anspruch auf Schmerzensgeld




Ein Radfahrer, der grob verkehrswidrig und extrem riskant bei roter Ampel vom Gehweg auf die Straße fährt, hat in der Regel keinen Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gegen den LKW-Fahrer, der beim Anfahren des LKW mit dem Radfahrer kollidiert. Dies hat das Oberlandesgericht Koblenz kürzlich entschieden.

(Meldung vom 05.07.2011)


Schlagloch am Straßenrand bringt Motorroller ins Schleudern




Nicht bei jedem Verkehrsunfall aufgrund eines Schlaglochs in der Straße haftet der für die Straße zuständige Bauträger. In einem aktuell verkündeten Urteil hat das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht die Klage des Fahrers eines Motorrollers auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gegen den Kreis Bad Segeberg zurückgewiesen.

(Meldung vom 04.07.2011)


BGH zum Ausschluss des Rücktrittsrechts bei Unerheblichkeit des Sachmangels




Der Bundesgerichtshof hat eine Entscheidung zum Ausschluss des Rechts zum Rücktritt vom Kaufvertrag bei Unerheblichkeit eines Sachmangels getroffen.

(Meldung vom 30.06.2011)


BGH entscheidet zum Leistungskürzungsrecht des Versicherers bei grober Fahrlässigkeit (hier:Trunkenheitsfahrt)




Der Kläger nimmt die Beklagte aus einer bei dieser bestehenden Fahrzeugvollversicherung wegen eines Unfalls in Anspruch. Am 13. Juli 2008 kam der sich auf einer Rückfahrt von einem Rockkonzert befindende Kläger gegen 7.15 Uhr mit seinem PKW außerorts in einer Kurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Laternenpfahl, wodurch am Fahrzeug ein Schaden von ca. 6.400 € entstand. Eine um 8.40 Uhr durchgeführte Blutentnahme ergab eine Blutalkoholkonzentration von 2,70 Promille.

(Meldung vom 29.06.2011)


BVerwG: Erstattung der Autobahnmaut bei vollständiger Nichtdurchführung der Fahrt




Ein Mautschuldner kann bei der manuellen Einbuchung oder der Interneteinbuchung nach Ablauf des Gültigkeitszeitraums des Einbuchungsbelegs oder des ihm für die mautpflichtige Straßenbenutzung eingeräumten Zeitraums innerhalb von zwei Monaten die Erstattung entrichteter Maut verlangen, wenn die gebuchte Fahrt nachweislich nicht durchgeführt wurde.

(Meldung vom 20.06.2011)