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Neuzugänge


Bundesgerichtshof verneint Zulässigkeit der Abrechnung nach dem Abflussprinzip im Anwendungsbereich der Heizkostenverordnung




Der Bundesgerichtshof hat eine Entscheidung zur Frage getroffen, ob eine Heizkostenabrechnung nach dem sogenannten Abflussprinzip den Anforderungen der Heizkostenverordnung (HeizkostenV) entspricht.

(Meldung vom 02.02.2012)


Bundesfinanzhof bejaht Verfassungsmäßigkeit der Zuteilung der Identifikationsnummer und der dazu erfolgten Datenspeicherung




Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass die Zuteilung der Identifikationsnummer und die dazu beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erfolgte Datenspeicherung mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Die darin liegenden Eingriffe in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sind durch überwiegende Interessen des Gemeinwohls gerechtfertigt.

(Meldung vom 02.02.2012)


Bei ebay-Verkäufen muss der Grundpreis bereits in der Angebotsübersicht mitgeteilt werden




Wer beim Verkauf seiner Waren verpflichtet ist, neben dem Endpreis auch den Grundpreis anzugeben, muss diesen, sofern er seine Produkte über das Internethandelsportal ebay vertreibt, bereits in der Angebotsübersicht und nicht erst in der Artikelbeschreibung mitteilen. Dies hat das Landgericht Hamburg entschieden.

(Meldung vom 01.02.2012)


Urteil zur Gültigkeit von Modernisierungsbeschlüssen einer Wohnungseigentümergemeinschaft




Vor einer Beschlussfassung über eine konkrete Modernisierungsmaßnahme sind den Eigentümern einer Wohnungseigentümergemeinschaft die Informationen über die für sie wesentlichen Entscheidungskriterien mitzuteilen. Geschieht dies nicht, sind gefasste Beschlüsse ungültig.

(Meldung vom 01.02.2012)


Bundesgerichtshof bejaht Zulässigkeit der Angabe eines Postfachs als Widerrufsadresse bei Fernabsatzverträgen




Der Bundesgerichtshof hat eine Entscheidung zu der Frage getroffen, ob für eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung bei einem Fernabsatzgeschäft die Angabe einer Postfachadresse des Widerrufsadressaten ausreicht.

(Meldung vom 31.01.2012)


Bloße Selbstüberschätzung macht Ärztin nicht zwingend unzuverlässig




Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die aufschiebende Wirkung der Klage einer Ärztin und Hebamme gegen die Anordnung des Ruhens ihrer Approbation als Ärztin angeordnet.

(Meldung vom 31.01.2012)


BFH zur Umsatzbesteuerung von Leistungen eines Partyservice




Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass die Leistungen eines Partyservice-Unternehmens grundsätzlich sonstige Leistungen (Dienstleistungen) darstellen, die dem Regelsteuersatz (von derzeit 19%) unterliegen. Anderes gilt nur dann, wenn der Partyservice lediglich Standardspeisen ohne zusätzliches Dienstleistungselement liefert oder wenn besondere Umstände belegen, dass die Lieferung der Speisen der dominierende Bestandteil des Umsatzes ist.

(Meldung vom 30.01.2012)


Wem habe ich ein Darlehen gewährt?- Zur Frage des Vertragspartners bei einem Privatdarlehen




Die Klage eines Darlehensgebers wurde abgewiesen, weil er den Falschen auf Rückzahlung des Darlehens verklagte. Im März 2008 gewährte der Kläger ein Privatdarlehen über 10.000,00 €. Dieses wollte er in 2011 zurück haben und kündigte es.

(Meldung vom 30.01.2012)


Häusliches Arbeitszimmer als Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit




In zwei Urteilen hat der Bundesfinanzhof (BFH) erstmals zur Neuregelung der Abzugsbeschränkung bei häuslichen Arbeitszimmern entschieden. Für die Berufsgruppen der Hochschullehrer (Urteil vom 27. Oktober 2011 VI R 71/10) und Richter (Urteil vom 8. Dezember 2011 VI R 13/11) bildet danach das Arbeitszimmer (wie bisher) nicht den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Betätigung mit der Folge, dass sie die Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer auch nach neuem Recht nicht als Werbungskosten abziehen können.

(Meldung vom 25.01.2012)


Oberarzt verklagt Chefarzt auf Schadensersatz in Höhe von einer halben Million Euro - Mobbingklage erfolglos




Das LAG Hamm hat das Urteil in einem aktuellen Mobbingprozess verkündet und eine Schadensersatzklage von einer halben Million Euro abgewiesen.

(Meldung vom 25.01.2012)


Alkoholsucht rechtfertigt vorläufiges Ruhen der ärztlichen Zulassung




Die zuständige Aufsichtsbehörde darf bei Bestehen einer Alkoholabhängigkeit, die zu Kontrollverlusten und damit einer Gefährdung der Patienten führt, sofort vollziehbar das vorläufige Ruhen der ärztlichen Approbation anordnen. Dies hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschieden.

(Meldung vom 25.01.2012)


Keine Kündigung wegen des Vorwurfs der Unterschlagung von 14,99 Euro




Der Kläger war bei der Beklagten, einem Abfallwirtschaftunternehmen seit dem 01.09.1997 als Verwieger an der Müllrampe tätig. Zu seinen Aufgaben gehörte es u. a., sog. Wiegebelege zu erstellen. Die Beklagte hat dem Kläger vorgeworfen, er solle von einem Privatkunden am 01.06.2010 einmalig einen Betrag von 14,99 EURO vereinnahmt, aber nicht ordnungsgemäß verbucht haben.

(Meldung vom 25.01.2012)


Muslimbruderschaft verbundener Lehrer wird nicht als Beamter eingestellt




Das Verwaltungsgericht München hat die Klage eines Lehrers, der der Ideologie der Muslimbruderschaft und der Islamischen Gemeinde in Deutschland nahesteht, auf Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe abgewiesen.

(Meldung vom 25.01.2012)


Aufenthaltstitel erlischt nicht durch Auslieferung




Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass der Aufenthaltstitel eines Ausländers durch seine Auslieferung an ein Drittland auch bei einer längeren Abwesenheit nicht erlischt.

(Meldung vom 25.01.2012)


Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen gesetzliches Sonnenstudio-Verbot für Minderjährige




Die am 4. August 2009 in Kraft getretene Vorschrift des § 4 des Gesetzes zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSG) bestimmt, dass Minderjährigen die Nutzung von Sonnenbänken in Sonnenstudios, ähnlichen Einrichtungen oder sonst öffentlich zugänglichen Einrichtungen nicht gestattet werden darf.

(Meldung vom 23.01.2012)