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Reise/Freizeit


Aufenthaltstitel erlischt nicht durch Auslieferung




Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass der Aufenthaltstitel eines Ausländers durch seine Auslieferung an ein Drittland auch bei einer längeren Abwesenheit nicht erlischt.

(Meldung vom 25.01.2012)


Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen gesetzliches Sonnenstudio-Verbot für Minderjährige




Die am 4. August 2009 in Kraft getretene Vorschrift des § 4 des Gesetzes zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSG) bestimmt, dass Minderjährigen die Nutzung von Sonnenbänken in Sonnenstudios, ähnlichen Einrichtungen oder sonst öffentlich zugänglichen Einrichtungen nicht gestattet werden darf.

(Meldung vom 23.01.2012)


Bundesgerichtshof entscheidet zur Verkehrssicherungspflicht auf Bahnsteigen




Der Bundesgerichtshof hat über den Schadensersatzanspruch eines Fahrgastes wegen eines Sturzes aufgrund von Glatteis auf einem Bahnsteig entschieden.

(Meldung vom 18.01.2012)


Mehrwertsteuerrabatt für Hotels




Wenn Hoteliers die Umsatzsteuersenkung nicht an ihre Gäste weitergeben, ist dies - so das Urteil des Landgerichts Wuppertal in einem zu entscheidenden Fall- nicht rechtens.

(Meldung vom 15.01.2012)


Einbürgerungsanspruch trotz unzureichender Deutschkenntnisse




Der Anspruch eines Ausländers auf Einbürgerung setzt ausnahmsweise dann keine ausreichenden Deutschkenntnisse voraus, wenn der Ausländer wegen Krankheit im Zeitpunkt der Entscheidung über die Einbürgerung nicht mehr in der Lage ist, diese Kenntnisse zu erwerben. Ob sich ein Einbürgerungsbewerber die entsprechenden Kenntnisse der deutschen Sprache in der Vergangenheit hat aneignen können, ist nicht entscheidend.

(Meldung vom 12.01.2012)


Schmerzensgeld nach Sturz im Supermarkt?




Anfang Mai 2011 begab sich die spätere Klägerin nachmittags in einen Supermarkt, um einzukaufen. Als sie sich der Wursttheke näherte, rutschte sie aus und schlug mit dem Rücken und dem Gesäß auf dem Boden auf.

(Meldung vom 11.01.2012)


Umzug im Urlaub- Reisepreisminderung aber keinen Schadensersatz




Muss ein Reisender zu Beginn und am Ende eines Urlaubs jeweils in ein anderes Hotel umziehen, weil sein eigentliches Hotel überbucht war, berechtigt dies zwar zur Minderung, stellt aber keine derartige erhebliche Beeinträchtigung der gesamten Reise dar, dass zusätzlich noch Schadenersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit verlangt werden kann.

(Meldung vom 02.01.2012)


Bundesgerichtshof entscheidet zur Unverwertbarkeit von polizeilich abgehörten Selbstgesprächen




Der Bundesgerichtshof hat auf die Revisionen der drei Angeklagten das Urteil des Landgerichts Köln vom 11. Dezember 2009 aufgehoben, durch welches diese jeweils wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitstrafe verurteilt worden waren.

(Meldung vom 28.12.2011)


Wohnungsverweisung gilt auch während der Weihnachtstage




Wer wegen einer tätlichen Auseinandersetzung mit seiner Ehefrau von der Polizei der Wohnung verwiesen wird, kann nicht darauf hoffen, wegen der Weihnachtsfeiertage vor Ablauf der gesetzlichen Frist von 10 Tagen wieder nach Hause zu dürfen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Aachen in einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren.

(Meldung vom 27.12.2011)


Zur Haftung eines Hundehalters für seinen angebundenen Dackelmischling




Erfolgreich klagte die Krankenkasse der Kundin eines Gemüseladens gegen eine Hundehalterin. Die Versicherte stürzte in der Nähe des angeleinten Hundes. Das Gericht sah dadurch die Haftung der Hundehalterin für Tiergefahren als gegeben.

(Meldung vom 05.12.2011)


Irreführende Prospektwerbung untersagt




Unlauter und irreführend wirbt ein Unternehmer, der in einem Verkaufsprospekt die eigene Identität (vollständige Firmierung inklusive Rechtsformzusatz) oder die eigene Geschäftsanschrift oder die Geschäftsanschrift des Kreditunternehmens, über welches die in dem Prospekt angebotenen Produkte finanziert werden können, nicht angibt.

(Meldung vom 29.11.2011)


Kein Schadensersatz wegen eines verschütteten Kaffeebechers




Das Landgericht München I hat entschieden, dass der Kundin eines Schnellrestaurants keine Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche wegen eines umgefallenen Kaffeebechers zustehen.

(Meldung vom 14.11.2011)


Bundesgerichtshof zum Umfang des Insolvenzschutzes bei Pauschalreisen




Die Kläger buchten Anfang 2009 über einen Reiseveranstalter eine Kreuzfahrt, die Anfang 2010 hätte stattfinden sollen. Sie überwiesen, nachdem sie einen "Sicherungsschein für Pauschalreisen gemäß § 651k des Bürgerlichen Gesetzbuches" des nunmehr verklagten Hamburger Versicherers erhalten hatten, jeweils über 7.400 EUR an den Reiseveranstalter.

(Meldung vom 08.11.2011)


Städte dürfen "Sexsteuer" erheben




Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat in mehreren Verfahren betreffend die Erhebung der sog. Sex-Steuer mündlich verhandelt und mit den anschließend verkündeten Urteilen die Klagen gegen die Steuerbescheide abgewiesen.

(Meldung vom 17.10.2011)


Gefährliche Sportart Trabrennen: Schadensersatz für das Pferd




Der Eigentümer des bei einem Trabrennen verletzten und anschließend eingeschläferten Pferdes Chaleska kann von einem Amateurfahrer Schadensersatz verlangen. Dies ergibt sich aus einem vor kurzem veröffentlichten Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichtes, in dem die Pflicht zur Entschädigung mit einem grob rücksichtslosen Verhalten des beklagten Trabrennfahrers begründet wird.

(Meldung vom 06.10.2011)