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Reise/Freizeit


Hund durfte begutachtet werden




Über die Gefährlichkeit eines Hundes, der an mehreren Beißvorfällen beteiligt war, darf ein Gutachten eingeholt werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

(Meldung vom 24.08.2010)


Nachbarn müssen erheblichen Freizeitlärm nicht hinnehmen




Die Nachbarn der Freizeitanlage Schleifmühle mit zahlreichen Spiel- und Sportgeräten in Bitburg klagten beim Verwaltungsgericht in Trier gegen die von der Verwaltung des Eifelkreises genehmigte Spielanlage. Sie hatten im Vorfeld des Prozesses ein Lärmgutachten eingeholt, das die erhebliche Überschreitung der zulässigen Lärmwerte festgestellt hatte.

(Meldung vom 15.07.2010)


BGH: Keine Belastung des Verbrauchers mit den Kosten für die Hinsendung der Ware bei einem Fernabsatzgeschäft




Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Verkäufer von Waren im Fernabsatzgeschäft einen Verbraucher nicht mit den Versandkosten für die Hinsendung der Ware an den Verbraucher belasten darf, wenn dieser von seinem Widerrufs- oder Rückgaberecht Gebrauch macht.

(Meldung vom 08.07.2010)


Ausländer haftet nicht für Kosten einer Abschiebung in der 1. Klasse




Auch bei Abschiebungen von Ausländern muss der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit beachtet werden. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Berlin der Klage eines Ägypters teilweise stattgegeben, mit der dieser sich gegen die Heranziehung von Abschiebekosten gewehrt hatte.

(Meldung vom 05.07.2010)


Verkauf von Fußballtrikots ist keine unerlaubte Werbung




Das Oberverwaltungsgericht Bremen hat jetzt entschieden, dass der Verkauf von Fußballtrikots, die mit der Aufschrift eines in Deutschland nicht konzessionierten Wettveranstalters versehen sind, keine unerlaubte Glücksspielwerbung darstellt.

(Meldung vom 23.06.2010)


Gastronomie-Versicherer muss nicht das erhöhte Risiko einer Schutzgelderpressung tragen




Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Gastronomie-Versicherer nicht für Vandalismusschäden im versicherten Lokal aufkommen muss, nachdem dem Gastwirt die Zerstörung seines Lokals zuvor von einem so genannten Schutzgelderpresser mehrfach angedroht und dies dem Versicherer nicht als Gefahrerhöhung angezeigt worden war.

(Meldung vom 17.06.2010)


Kennzeichnungspflicht für aufgetauten Räucherlachs




Fertig verpackter Räucherlachs, der gekühlt zum Verkauf angeboten wird, muss als "aufgetaut" bezeichnet werden, wenn er nach der Herstellung zum Zweck des Transports und/oder der Lagerung - erneut - tiefgefroren worden ist.

(Meldung vom 15.06.2010)


Kein Hochdruckreiniger am Sonntag




Wenn an Sonn- und Feiertagen eine Autowaschanlage nicht betrieben werden darf, erfasst dieses Verbot auch den Hochdruckreiniger auf dem Vorwaschplatz. Dies hat das Verwaltungsgericht Oldenburg entschieden und damit den Antrag eines Autowaschanlagebetreibers gegen die Gemeinde Rastede zurückgewiesen.

(Meldung vom 01.06.2010)


Reiseroulette…




Nicht jede Unannehmlichkeit während einer Reise stellt einen Reisemangel dar. Auch bei einer sogenannten Roulette-Reise ist bei der Beurteilung, ob ein Mangel vorliegt, die Leistungsbeschreibung und die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Dies geht aus einer aktuellen Entscheidung des Amtsgerichts München hervor.

(Meldung vom 01.06.2010)


Kein islamisches Gebet in der Schule außerhalb des Religionsunterrichts




Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass ein 16-jähriger muslimischer Schüler des Diesterweg-Gymnasiums in Berlin nicht berechtigt ist, das islamische rituelle Mittagsgebet während der Schulpause auf dem Schulgelände zu verrichten.

(Meldung vom 31.05.2010)


BGH zur Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit für Mitreisende




Der Bundesgerichtshof hat über die Frage entschieden, unter welchen Voraussetzungen ein Reisender Ansprüche auf eine angemessene Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit wirksam auch für Mitreisende geltend machen kann, für die er die Reise im eigenen Namen mitgebucht hat.

(Meldung vom 27.05.2010)


Oberlandesgericht Koblenz entscheidet zu Unfällen auf Wasserrutschen




Das Oberlandesgericht Koblenz hat kürzlich in zwei Zivilverfahren, in denen es jeweils um Ansprüche einer Besucherin gegen den Schwimmbadbetreiber wegen eines Unfalls auf einer Wasserrutsche ging, Ansprüche auf Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld verneint.

(Meldung vom 26.05.2010)


BGH: Ryanair darf Barzahlung ausschließen, aber keine zusätzlichen Gebühren für Kartenzahlung verlangen




Der Bundesgerichtshof hat über die Klage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen gegen die Verwendung von Klauseln über Zahlungsmodalitäten in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Luftverkehrsunternehmens entschieden.

(Meldung vom 25.05.2010)


Klare Worte bei der Reklamation einer Reise




Ansprüche wegen einer mangelhaften Reise sind innerhalb eines Monats nach Reisebeendigung geltend zu machen. Dabei ist klar zum Ausdruck zu bringen, dass auf Grund der Mängel der Reisepreis gemindert oder Schadenersatz gefordert wird. Eine bloße Anzeige der Mängel reicht nicht aus.

(Meldung vom 18.05.2010)


Versandfirma zur Zahlung von 13.400,-- Euro aus "Offizieller Gewinnmitteilung" verurteilt




Das Oberlandesgericht Köln hat einen Anspruch des Kunden auf Zahlung von 13.400,- Euro aus einer Gewinnzusage gegen eine "Shopping"-Firma aus Luxemburg bejaht.

(Meldung vom 12.05.2010)