Sie sind schnell, versiert und verursachen beträchtlichen Schaden - illegale Graffiti-Sprayer haben 2009 rund 140 000 mal ihre Spuren auf Mauern, Autos oder Zügen hinterlassen. Von den strafbaren Mal-Aktionen mancher Jugendlicher ahnen die Eltern oft nichts, bis der Nachwuchs beim kriminellen "Hobby" erwischt wird. Im Faltblatt "Sprühende Fantasie kann teuer werden!" gibt die Polizei Ratschläge, wie Eltern mit dem illegalen Handeln ihrer Kinder angemessen umgehen können - denn die Faszination am bunten und sogar lebensgefährlichen Treiben ist bei vielen Jugendlichen groß. Außerdem drohen den Sprayern bei Erwischen nicht nur Anzeigen wegen Sachbeschädigung und in manchen Fällen wegen Hausfriedensbruch, sondern auch horrende Schadensersatzansprüche.
PM Polizei Beratung 10/10 (Meldung vom 10.08.2010)