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In vielen Berufen – vor allem in medizinischen oder technischen Berufen - ist er üblich, der Bereitschaftsdienst. Eine besondere Form des Bereitschaftsdienstes ist die Rufbereitschaft.

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Was muss man beim Bereitschaftsdienst beachten?

Was ist Bereitschaftsdienst?

Unter Bereitschaftsdienst versteht man in Deutschland die Zeit, in der ein Arbeitnehmer zwar nicht unbedingt direkt am Arbeitsplatz anwesend sein muss, aber sich an einem bestimmten Ort zur Verfügung halten muss, damit er seine Arbeitstätigkeit wenn notwendig so schnell wie möglich aufnehmen kann. Bereitschaftsdienst betrifft vor allem Bereiche, in denen Notfälle auftreten können (Arzt, Apotheker etc.) oder in denen Systeme - u.a. im öffentlichen Interesse - dauerhaft aufrecht gehalten werden müssen, auch wenn es einmal zu technischen Störungen kommt (Energieversorgung etc.). Aber auch in der Justiz (Richter, Staatsanwalt etc.) oder bei der Polizei, bei der Eisenbahn oder im Katastrophenschutz etc. ist Bereitschaftsdienst üblich.

Abgrenzung Bereitschaftsdienst zur Arbeitsbereitschaft und zur Rufbereitschaft

Vom Bereitschaftsdienst ist vor allem der Begriff "Rufbereitschaft" unterscheiden. Die Rufbereitschaft ist eine Sonderform des Bereitschaftsdienstes. Hier muss ein Arbeitnehmer ständig erreichbar sein – vor allem telefonisch oder per Funk – um im Falle des Falles möglichst umgehend seine Arbeit aufnehmen zu können. Während der Rufbereitschaft darf sich der Arbeitnehmer – anders als beim Bereitschaftsdienst – allerdings grundsätzlich aufhalten wo er will. Nur die Erreichbarkeit muss sichergestellt sein und er darf sich nicht so weit von seinem Arbeitsort entfernen, dass eine zeitnahe Aufnahme der Arbeit nicht möglich ist.

Ist Bereitschaftsdienst normale Arbeitszeit oder nicht?

Im Sinne des Arbeitsschutzes ist die Rufbereitschaft als Ruhezeit zu bewerten – anders als der Bereitschaftsdienst, der arbeitsschutzrechtlich als Arbeitszeit gewertet wird. Beim Bereitschaftsdienst ist die Arbeitsbelastung meist deutlich geringer als bei normaler Tätigkeit und damit ist eine geringere Vergütung als die normale Arbeitsvergütung für Bereitschaftsdienst grundsätzlich rechtlich nicht zu beanstanden. Damit wird deutlich: Vor allem für die Vergütung spielt die Abgrenzung von Bereitschaftsdienst als echter Arbeitszeit und Rufbereitschaft eine wichtige Rolle. Allerdings sagt die Rechtsprechung: Der Mindestlohn muss für den Bereitschaftsdienst genauso bezahlt werden wie für die "normale" Arbeitszeit (z.B. AZ 5 AZR 716/15)

Fragen zum Bereitschaftsdienst?

Sie sind als Arbeitnehmer immer wieder von Bereitschaftsdienst betroffen und wollen sich verbindlich darüber informieren, welche rechtlichen Vorgaben es für den Bereitschaftsdienst eigentlich gibt und wie welche Tätigkeit vergütet werden muss? Kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, der Ihnen Ihre Fragen zum Bereitschaftsdienst zuverlässig beantworten kann.

zuletzt aktualisiert am 23.02.2017

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