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Der Entzug der Fahrerlaubnis ist der Vorgang, der durch die zuständige Behörde durchgeführt wird, wenn einer Person die Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen entzogen wird. Ein Entzug Fahrerlaubnis kommt nach den Regeln des Strafrechts oder des Verwaltungsrechts in Betracht.

Wenn der Führerschein weg ist: Der Entzug der Fahrerlaubnis

Wo ist der Entzug der Fahrerlaubnis geregelt?

Der Entzug der Fahrerlaubnis kann nach den Regeln des Strafrechts oder des Verwaltungsrechts erfolgen. Deswegen finden sich die Rechtsgrundlagen des Entzugs Fahrerlaubnis vor allem im Straßenverkehrsgesetz (StVG) und im Strafgesetzbuch (StGB). Ist der Entzug Fahrerlaubnis eine Maßnahme des Verwaltungsrechts wird die Fahrerlaubnisbehörde aktiv. Ist der Entzug der Fahrerlaubnis eine Maßnahme des Strafrechts, ist er eine Maßregel zur Besserung und Sicherung - ähnlich wie ein Berufsverbot.

Was bedeutet Entzug der Fahrerlaubnis

Mit dem Entzug der Fahrerlaubnis verliert der Betroffene die Berechtigung, Kraftahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr zu führen. Wurde die Fahrerlaubnis einmal entzogen wird sie nur auf Antrag wieder erteilt und wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für die Wiedererteilung vorliegen.

Führerschein bleibt in Verwahrung!

Der Entzug der Fahrerlaubnis wirkt also deutlich mehr und schlimmer als ein reines Fahrverbot. Der "Lappen" ist wirklich weg. Denn beim Entzug der Fahrerlaubnis wird ein endgültiger Zustand geschaffen, der sich nicht durch Zeitablauf erledigt. Das heißt: Auch wenn einer Sperre zur Neuerteilung der Fahrerlaubnis abgelaufen ist, erhält der Betroffene die Fahrerlaubnis nicht automatisch zurück.

Wann droht der Entzug der Fahrerlaubnis?

Das Straßenverkehrsgesetz sieht den Entzug Fahrerlaubnis vor, wenn der Betroffene ungeeignet oder nicht zum Führen von Kraftfahrzeugen befähigt ist. Diese "Ungeeignetheit" richtet sich nach den körperlichen, geistigen und charakterlichen Eigenschaften einer Person. So kann beispielsweise auch eine unausgleichbare Sehschwäche (z. B. Blindheit!), ein schweres Nervenleiden (Demenz/Alzheimer) oder Drogenabhängigkeit zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Im Strafrecht setzt der Entzug Fahrerlaubnis eine rechtswidrige Tat voraus, die im Zusammenhang mit dem Führen von Kraftfahrzeugen begangen wurde (Verkehrsstrafrecht). Außerdem muss die Straftat erkennen lassen, dass der Täter ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ist. Das kann z. B. der Fall sein, wenn ein Täter eine Gefährdung des Straßenverkehrs oder eine Unfallflucht begangen hat.

Vorsicht vor Fahren ohne Fahrerlaubnis!

Der Entzug Fahrerlaubnis ist etwas anderes als das Fahrverbot, das sich durch Zeitablauf erledigt. Außerdem entfaltet der Entzug der Fahrerlaubnis mit Rechtskraft des Urteils oder des Bescheids der Behörde sofort Wirkung, auch wenn der Betroffene seinen Führerschein in körperlicher Form noch hat. Wer trotz Entzug der Fahrerlaubnis z. B. Auto oder Motorrad fährt, macht sich strafbar und zwar der Straftat "Fahren ohne Fahrerlaubnis". Ihnen droht der Entzug der Fahrerlaubnis? Kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt! Finden Sie ihn mit dem Anwalt-Suchservice!

zuletzt aktualisiert am 23.05.2017

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