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Wie Angehörige anderer freier Berufe dürfen Steuerberater ihr Honorar nicht vollkommen frei festlegen. Das Berufsrecht der Steuerberater beinhaltet gesetzliche Regelungen, die das Gebührenrecht der Steuerberater bilden.

Honorar für die Steuerberatung: Das Gebührenrecht der Steuerberater

Gesetzliche Regelungen des Gebührenrechts für Steuerberater

Das Gebührenrecht gibt den rechtlichen Rahmen für die Honorare der Steuerberater vor. Das Gebührenrecht der Steuerberater ist in vor allem in der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), zuvor Steuerberatergebührenverordnung (StBGebV) geregelt. Die Gebühren der Steuerberater werden grundsätzlich auf Basis gesetzlicher Regelungen und Gebührensätze berechnet. In der StBVV werden dem Steuerberater bei der Gebührenberechnung einerseits Spielräume eingeräumt, andererseits aber auch unveränderliche Vorgaben gemacht. Ähnlich wie im Gebührenrecht der Rechtsanwälte und dem Gebührenrecht der Ärzte - anders als im Gebührenrecht der Notare! - sind unter bestimmten Voraussetzungen Honorarvereinbarungen zwischen Steuerberater und Mandant (Stundensatz, Tagessatz) möglich.

Ermittlung der Gebühren nach dem Gebührenrecht

Der Gegenstandswert ist die Basis für die Berechnung der Gebühr des Steuerberaters (Wertgebühr) bei der Bearbeitung eines bestimmten Steuerfalles, wenn nicht eine Zeitgebühr anzusetzen ist (Prüfung eines Steuerbescheides z. B.). Der Gegenstandswert ist in der Steuerberatervergütungsverordnung geregelt. Hier gleicht das Gebührenrecht der Steuerberater dem der Rechtsanwälte. Und wie im RVG bietet sich auch in der StBVV die Möglichkeit, Kosten innerhalb eines Ermessensspielraums festzulegen. Die Gebühr sollte sich jedoch immer an der sogenannten Mittelgebühr orientieren. Falls ein Steuerfall allerdings fachlich komplexer oder zeitlich deutlich aufwendiger als der Durchschnittsfall ist, kann von der Mittelgebühr nach oben abgewichen werden - in einem einfach gelagerten Fall muss die Gebühr hingegen unterhalb der Mittelgebühr angesetzt werden. Wie auch im RVG ist für ein erstes Beratungsgespräch ein Gebührenhöchstsatz von 190 Euro gesetzlich vorgegeben.

Gegenstand der Beratung - Gegenstand der Gebühren

Wirft man einen Blick in die Steuerberatungsgebührenverordnung findet man dort auch Vorgaben, welche Tätigkeiten des Steuerberaters nach der StBVV erfasst und abgerechnet werden dürfen. Hierzu zählt lediglich die Steuerberatung im engeren Sinne, also die Beratung und die Vertretung in Steuersachen, die Bearbeitung von Steuerangelegenheiten und die Hilfeleistung bei der Erfüllung steuerlicher Pflichten.

Besonderer Tipp

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