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Die Weichen für ein gutes Mietverhältnis werden meist mit dem Mietvertrag gestellt. Weil die Geschäftserfahrung und Eigenverantwortung bei Unternehmern größer als bei Privatpersonen ist, gilt das ganz besonders für den Gewerbemietvertrag.

Was darf im Gewerbemietvertrag stehen?

Was steht im Gewerbemietvertrag?

Beim Gewerbemietvertrag oder Gewerberaummietvertrag mietet der Mieter Geschäftsräume wie z.B. Büros, Verkaufsräume oder Lagerhallen. Der Gewerbemietvertrag muss vom Pachtvertrag abgegrenzt werden. Der Unterschied zwischen Gewerbemietvertrag und Pachtvertrag liegt darin, dass der Mieter beim Pachtvertrag auch das Recht zur Fruchtziehung erhält - also das Recht aus der Nutzung der Räume unmittelbar Gewinn zu erzielen -, während es beim Gewerbemietvertrag nur um Gebrauchsüberlassung geht. Verträge über Restauranträume oder Windkraftanlagen sind deshalb in der Regel kein Gewerbemietvertrag sondern ein Pachtvertrag.

Ist der Gewerbemietvertrag rechtlich notwendig?

Der Gewerbemietvertrag ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) in einem eigenen Unterabschnitt zum Mietvertrag geregelt. Für viele Ansprüche von Mietern oder Vermietern ist aber der Inhalt des Mietvertrages maßgeblich, denn auf den Gewerbemietvertrag sind nur wenige Regelungen des Wohnraummietvertrages anwendbar. Zum Beispiel gelten die Regelungen des BGB über die Betriebskosten und die Betriebskostenverordnung (BetrKV) beim Gewerbemietvertrag nicht.

Welchen Unterschied zwischen Gewerbemietvertrag zum Wohnraummietvertrag gibt es?

Die gesetzlichen Regeln für den Gewerbemietvertrag unterscheiden sich teils erheblich von den Regelungen z. B. für eine Mietwohnung. Im Gegensatz zum Wohnraummietvertag sind die Vorschriften zum Mieterschutz beim Gewerbemietvertrag nicht anwendbar. Die Gestaltungsfreiheit ist deshalb beim Gewerbemietvertrag deutlich höher als bei der Wohnraummiete. So kann z. B. vereinbart werden, dass der Mieter auch Verwaltungskosten tragen muss. Beim Wohnraummietvertrag können die Verwaltungskosten dagegen grundsätzlich nicht mit den Nebenkosten auf den Mieter umgelegt werden. Auch der mit dem Mietrechtsnovellierungsgesetz (MietNovG) 2015 neu eingefügte Unterabschnitt 1a des Wohnraummietrechts ist nicht auf den Gewerbemietvertrag anwendbar.

Sollten Sie den Gewerbemietvertrag von einem Anwalt prüfen lassen?

Das Internet enthält zwar viele Muster für einen Gewerbemietvertrag. Es empfiehlt sich aber trotzdem immer, den individuellen Gewerbemietvertrag vor der Unterzeichnung einmal von einem Anwalt prüfen zu lassen. Eine gründliche Prüfung des Vertrags und eine detaillierte Beschreibung des Mietgegenstands können dazu führen, dass Sie später viel Geld sparen - auch im Verhältnis zu den Anwaltskosten. Denn gerade die umgelegten Betriebskosten und die Pflicht zur Durchführung von Schönheitsreparaturen oder Kleinreparaturen ergeben sich allein aus dem Gewerbemietvertrag.

zuletzt aktualisiert am 02.03.2017

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