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Normalerweise soll sich ein Rechtsanwalt um die rechtlichen Belange seiner Mandantschaft kümmern. Doch auch dabei läuft nicht immer alles fehlerlos. Erleidet der Mandant durch einen Fehler des Anwalts einen Schaden, greift oftmals das Haftungsrecht der Rechtsanwälte.

Wenn der Anwalt haftet: Das Haftungsrecht der Rechtsanwälte

Verletzung vertraglicher Pflichten als Grundlage für das Haftungsrecht der Rechtsanwälte

Beauftragt der Mandant einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen, schließen Anwalt und Mandant darüber einen Vertrag. Wichtigste Pflicht des Anwalts ist die zutreffende und umfassende Beratung des Mandanten. Verpflichtend ist beispielsweise die Kenntnis der aktuellen Gesetzeslage und der höchstrichterlichen Rechtsprechung. Gerade im Bereich der Beratung lauern zahlreiche Fehlerquellen für den Rechtsanwalt. Versäumt er beispielsweise eine Frist oder klärt nicht ausreichend über das Kostenrisiko auf, macht er sich unter Umständen nach dem Haftungsrecht der Rechtsanwälte schadenersatzpflichtig. Die rechtlichen Grundlagen für das Haftungsrecht der Rechtsanwälte finden sich in den allgemeinen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

Damit die Mandanten nicht dem Risiko ausgesetzt sind, dass der eigene Anwalt einen bestehenden Schadenersatzanspruch nicht erfüllen kann, muss ein Rechtsanwalt nach dem Berufsrecht der Rechtsanwälte eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen. Ohne eine solche Versicherung, werden Rechtsanwälte nicht zur Anwaltschaft zugelassen.

Die Voraussetzungen für die Haftung nach dem Haftungsrecht der Rechtsanwälte

Wie bei anderen Schadenersatzansprüchen auch, setzt das Haftungsrecht der Rechtsanwälte voraus, dass der Rechtsanwalt eine Pflicht aus dem Vertrag mit dem Mandanten schuldhaft - also vorsätzlich oder fahrlässig - verletzt hat. Durch die schuldhafte Verletzung der Vertragspflicht muss dem Mandanten ein Schaden entstanden sein, für den die Pflichtverletzung ursächlich ist.

Der besondere Tipp

Die Schwierigkeit der Schadensersatzansprüche nach dem Haftungsrecht der Rechtsanwälte ist darin zu sehen, dass der Mandant sämtliche Tatsachen, die seinen Anspruch begründen, beweisen soll. Vor allem diese Beweislastverteilung ist in einem etwaigen Gerichtsprozess gegen den eigenen Anwalt für juristische Laien oft problematisch. Denn der Rechtsanwalt hat dem Mandanten gegenüber oftmals einen Wissensvorsprung.

Dieser Wissensvorsprung muss ausgeglichen werden, damit der geschädigte Mandant seinen Anspruch nach dem Haftungsrecht der Rechtsanwälte auch tatsächlich durchsetzen kann. Schon deshalb sollten derartige Streitigkeiten nicht ohne die Unterstützung eines Rechtsanwaltes durchgeführt werden. Das Risiko, dass der Fehler des Rechtsanwalts ohne Folgen bleibt ist sonst einfach zu groß.

Sie haben das Gefühl, von einem Rechtsanwalt falsch beraten worden zu sein? Nehmen Sie jetzt Kontakt zu einem qualifizierten Rechtsanwalt für das Haftungsrecht der Rechtsanwälte auf und finden Sie ihn über den Anwalt-Suchservice.