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Fehler eines Wirtschaftsprüfers können Unternehmen teuer zu stehen kommen. Das Haftungsrecht der Wirtschaftsprüfer regelt die Folgen von Beratungsfehlern eines Steuerberaters.

Fehlerhafter Prüfbericht etc.: Die Folgen regelt das Haftungsrecht der Wirtschaftsprüfer

Grundlage des Haftungsrechts der Wirtschaftsprüfer

Die gesetzliche Grundlage des Haftungsrechts der Wirtschaftsprüfer findet sich im Handelsgesetzbuch (HGB). Dort wird auch festgelegt, dass ein Wirtschaftsprüfer für Fehler nicht unbegrenzt haftet. Wurde ein Jahresabschluss fehlerhaft erstellt, soll der daraus entstandene Schaden nach dem Haftungsrecht der Wirtschaftsprüfer nur bis zu einer Summe von einer Million Euro, in manchen Fällen bis zur vier Millionen Euro (Prüfung einer Aktiengesellschaft) ersetzt werden. Diese Haftungsobergrenzen werden immer wieder angepasst.

Die Pflichtverletzung des Wirtschaftsprüfers als Grundlage für die Haftung

Wie andere Schadenersatzansprüche auch, setzt der Schadensersatzanspruch aus dem Haftungsrecht der Wirtschaftsprüfer eine schuldhafte Pflichtverletzung voraus. Schuldhaft bedeutet in diesem Fall, dass der Prüfer seine Prüfpflichten vorsätzlich oder fahrlässig verletzt haben muss. Die Pflichten, die einem Wirtschaftsprüfer obliegen, sind u. a. im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt. Hauptpflicht ist die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. So soll ein Bild des Unternehmens gezeichnet werden, das die tatsächlichen Verhältnisse so genau wie möglich wiedergibt. Darüber muss der Wirtschaftsprüfer nach dem Haftungsrecht der Wirtschaftsprüfer einen Prüfbericht vorlegen und der Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss und zum Konzernabschluss erstellt werden.

Strafrecht im Haftungsrecht der Wirtschaftsprüfer

Auch Wirtschaftsprüfer können eine Richtigkeit der Jahresabschlüsse nur insoweit gewährleisten, wie ihnen alle relevanten Daten und Zahlen zur Verfügung gestellt wurden. Auch deshalb gibt es die Haftungsobergrenzen nach dem HGB. Um die Bedeutung der Prüfung von Jahresabschlüsse etc. zu unterstreichen, gibt es im Handelsgesetzbuch einen eigenen Straftatbestand des Haftungsrechts der Wirtschaftsprüfer: Wer als Abschlussprüfer einen inhaltlich unrichtigen Bestätigungsvermerk erteilt wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Der besondere Hinweis

Die Aufgaben eines Wirtschaftsprüfers sind mannigfaltig. Fehler zu machen erscheint nicht unausweichlich. Sollte Ihnen als Wirtschaftsprüfer möglichweise ein Fehler unterlaufen sein oder werden Ansprüche nach dem Haftungsrecht der Wirtschaftsprüfer gegen Sie geltend gemacht - holen Sie sich den Rat eines erfahrenen Rechtsanwalts für das Haftungsrecht der Wirtschaftsprüfer.

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