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Im Straßenverkehr muss man einiges beachten. Was viele Menschen aber nicht wissen: Beim Transport von Gegenständen – vom alltäglichen Einkauf über Möbel bis hin zu Tieren – kommt noch die Pflicht zur Ladungssicherung hinzu.

Ladungssicherung: Was ist nötig und wer haftet?

Was ist Ladungssicherung?

Ladungssicherung ist die gesetzliche Pflicht, Güter beim Transport im Straßenverkehr so zu sichern, dass sie selbst nicht beschädigt werden und beim Transport keine Schäden bei anderen anrichten können. Denn ungesicherte Gegenstände können sich beim Transport mit dem Auto, Bahn, Schiff oder Flugzeug verschieben. Die Pflicht zur Ladungssicherung schreibt deshalb vor, dass Transportgüter so verstaut werden müssen, dass sie weder verrutschen noch umfallen, hin- und her rollen, durch die Luft fliegen oder herunterfallen können.

Wer ist für die Ladungssicherung verantwortlich?

Die Pflicht zur Ladungssicherung kann mehrere Personen treffen: Nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) muss der Fahrzeugführer vor jeder Fahrt die Ladungssicherung prüfen und sicherstellen. Der Halter jedoch muss das Fahrzeug mit ausreichend Ladungssicherungsmitteln ausstatten (Spanngurte im angemieteten Umzugs-Transporter z. B.) und dem Fahrer damit die Basis für eine ordnungsgemäße Ladungssicherung verschaffen. Die Pflicht zur Ladungssicherung trifft aber nicht nur den Fahrer, sondern auch den Verlader. Seit dem Transportrechtsreformgesetz (TRG) enthält das Handelsgesetzbuch (HGB) Spezialvorschriften, nach denen Absender oder Frachtführer für die Ladungssicherung versendeter Güter mitverantwortlich sind. Für die Ladungssicherung ist also jeder verantwortlich, der am Transport der Frachtgüter mitwirkt. Bei Kraftfahrern oder Fernfahrern ist die Ladungssicherung seit 2008 sogar als eigenständiges Teilgebiet der Ausbildung im Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) enthalten.

Wer haftet bei mangelhafter Ladungssicherung oder bei Schäden?

Die Rechtsfolgen bei mangelhafter Ladungssicherung sind unterschiedlich und hängen davon ab, ob die mangelhafte Ladungssicherung bei einer Routinekontrolle der Polizei auffällt oder zu einem Unfall geführt hat. Im günstigsten Fall für den Fahrzeugführer wird bei mangelhafter Ladungssicherung nur die Weiterfahrt versagt. Mangelhafte Ladungssicherung ist aber immer eine Ordnungswidrigkeit und kann deshalb auch ein Bußgeldverfahren nach sich ziehen. Ist unzureichende Ladungssicherung Ursache für einen Unfall mit Personenschaden, leitet die Staatsanwaltschaft regelmäßig ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Hinzu kommen oft zivilrechtliche Schadensersatzansprüche der Geschädigten.

Ladungssicherung: Wann zum Anwalt?

Sie haben Fragen zur Ladungssicherung? Wollen Sie allgemein wissen, wann Sie Ihre Pflicht zur Ladungssicherung erfüllt haben oder was Sie als Frachtführer beachten müssen? Sind Sie unsicher, ob ein Bußgeldbescheid wegen unsachgemäßer Ladungssicherung rechtmäßig ist oder benötigen Sie eine gute Verteidigung in einem Strafverfahren? Fragen Sie einen Rechtsanwalt, der sich mit allen Aspekten der Ladungssicherung auskennt und finden Sie ihn mit dem Anwalt-Suchservice!

zuletzt aktualisiert am 26.06.2017

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