Anwalt Nachlassregelung

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Eine Nachlassregelung umfasst eine Regelung zur Geltendmachung des eigenen Willens im Todesfalle. Sie beinhaltet Vorgaben zur Aufteilung von Vermögen des Verstorbenen (Erblasser). Dabei wird unterschieden zwischen lebzeitigen Verfügungen (z.B. Überlassungsvertrag, Schenkungen zu Lebzeiten oder Schenkungen auf den Todesfall, Übertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge) und letztwilligen Verfügungen (Testament, Erbvertrag, Vermächtnis, Testamentsvollstreckung). Wird keine Nachlassregelung getroffen, greift die gesetzliche Erbfolge. Die Nachlassregelung ist Teil des Erbrechts.

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Eine Nachlassregelung umfasst eine Regelung zur Geltendmachung des eigenen Willens im Todesfalle. Sie beinhaltet Vorgaben zur Aufteilung von Vermögen des Verstorbenen (Erblasser). Dabei wird unterschieden zwischen lebzeitigen Verfügungen (z.B. Überlassungsvertrag, Schenkungen zu Lebzeiten oder Schenkungen auf den Todesfall, Übertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge) und letztwilligen Verfügungen (Testament, Erbvertrag, Vermächtnis, Testamentsvollstreckung) . Wird keine Nachlassregelung getroffen, greift die gesetzliche Erbfolge. Die Nachlassregelung ist Teil des Erbrechts. Gesetzliche Grundlagen finden sich vor allem im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB).

Testament und Erbvertrag

Durch ein Testament oder einen Erbvertrag kann der Erblasser selbst bestimmen, wer sein Vermögen im Todesfall erhält. Ein Testament kann als Einzeltestament oder gemeinschaftliches Testament errichtet werden. Es gibt ein öffentliches (notarielles) Testament und ein handgeschriebenes (holographisches) Testament, auch eigenhändiges Testament genannt. Daneben existieren noch die Nottestamente wie beispielsweise das Bürgermeistertestament, das Drei-Zeugen-Testament und das Seetestament. Mit einem Testament kann unter anderem geregelt werden, wer Erbe ist, wer vom Erbe ausgeschlossen wird und unter welchen Auflagen geerbt wird. Die Enterbung bedeutet dabei meist nur die Beschränkung eines gesetzlichen Erben auf den sog. Pflichtteil.

Ein Erbvertrag kann im Unterschied zu einem Testament nicht widerrufen werden. Aber der Erbvertrag kann mit anderen, nicht erbrechtlichen Geschäften verbunden werden. Eine notarielle Beurkundung des Vertrags ist Pflicht.

Lebzeitige Verfügungen

Bereits vor dem Tod können Regelungen über die Verteilung des Vermögens getroffen werden. Mit einem Überlassungsvertrag kann z.B. ein Unternehmen auf ein Kind oder den Ehegatten übertragen werden. Die Schenkung auf den Todesfall beinhaltet das Schenkungsversprechen des Erblassers verbunden mit der Bedingung, dass der Beschenkte den Erblasser überlebt. Es muss berücksichtigt werden, dass Vermögenswerte, die vor dem eigenen Ableben unentgeltlich einem Dritten zugewandt werden, trotzdem bei der Berechnung der Pflichtteilsansprüche Berücksichtigung finden und auch steuerlich im Zweifel zu berücksichtigen sind.

zuletzt aktualisiert am 16.02.2017

Weiterführende Informationen zu Nachlassregelung

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Anwalt Erbfall 18.05.2016
Der Erbfall tritt ein, wenn jemand etwas erbt – und damit im Moment des Todes einer anderen Person. Wer zum Erben wird, hat zwar meist andere Sorgen, muss sich aber trotzdem um allerlei Formalien kümmern: Gibt es ein Testament – oder gar zwei? Was muss damit geschehen? Hat jemand Kontovollmacht? Und was darf der Testamentsvollstrecker? mehr ...

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Die gesetzliche Erbfolge ist der vom Gesetz vorgesehene Normalfall einer Erbschaft. Dabei ist gesetzlich festgelegt, welche Verwandten welchen Anteil am Nachlass bekommen. Wer andere Regeln für seinen Nachlass festlegen will, kann dies durch ein Testament oder einen Erbvertrag tun. mehr ...

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Mit einem Erbschein wird amtlich bescheinigt, dass der Inhaber des Erbscheins eine andere Person beerbt und welchen Anteil am Erbe er erhält. mehr ...

Anwalt Enterbung 10.05.2016
Die Enterbung ist schon fast sprichwörtlich. Sagt man doch hin und wieder: "Wenn ich das tue, enterben mich meine Eltern!". Was rechtlich hinter der Enterbung steckt und ob eine vollständige Enterbung tatsächlich möglich, ist erfahren Sie hier. mehr ...

Anwalt Erbvertrag 18.05.2016
Ein Erbvertrag ist eine Möglichkeit, darüber zu bestimmen, was nach dem eigenen Ableben mit Eigentum und Vermögen geschehen soll. Anders als das Testament ist jedoch der Erbvertrag nicht einseitig; der Bedachte ist ein Vertragspartner, gegenüber dem sich der Erblassser vertraglich bindet. mehr ...

Anwalt Pflichtteilsrecht
Das Pflichtteilsrecht ist kein eigenständiges Rechtsgebiet, sondern ist ein Bereich des Erbrechts, der sich mit Fragen der Enterbung und eines trotz Enterbung bestehenden Erbrechts beschäftigt bzw. das Recht eines enterbten Erben. Die Basis des Pflichtteilsrechts ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). mehr ...

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Anwalt Testamentsvollstreckung
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Rechtstipps zum Thema Nachlassregelung

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Nach einer  EMNID-Umfrage des Deutschen Forum für Erbrecht haben von den über 60-jährigen nahezu 43 Prozent noch kein Testament oder Erbvertrag verfasst. Allerdings haben mehr als ein Viertel der Befragten Streit bei der Abwicklung eines Erbfalls...

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Die Gefahr des Verlustes umschwebt das Testament. Jedenfalls dann, wenn es nicht hinterlegt ist. Wird der Verlust erst im Erbfall bemerkt, kann es nicht wiederholt werden. Dennoch muss damit nicht alles verloren sein. ...

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Bei der Errichtung eines Testamentes gibt es Formvorschriften, die in jedem Fall eingehalten werden müssen, ansonsten ist das Testament ungültig. Hier ein paar Tipps zum Inhalt, der Form und der Aufbewahrung eines Testaments:

- Inhalt des...

sternsternsternsternstern  3,8/5 (16 Bewertungen)
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Bei der Erstellung und Verwahrung von Testamenten gibt es wichtige Regeln zu beachten! Die Möglichkeiten, ein Testament abzufassen, sind vielfältig: Das Gesetz lässt neben dem eigenhändigen Testament auch das öffentliche (notarielle) Testament oder ...

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Die 2. Ehefrau kann unter Umständen ein Testament anfechten in dem ihr verstorbener Ehemann seine Ex-Frau zur Erbin eingesetzt hat. Hat der nach Scheidung wiederverheirate Ehemann in einem während seiner ersten Ehe errichteten Testament seine ...

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Viele Ehegatten möchten ein gemeinsames Testament aufsetzen. Ein bewährtes Mittel dafür ist das sogenannte Berliner Testament. Bei seiner Abfassung sind jedoch einige Regeln zu beachten. ...

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Welche Möglichkeiten bestehen bei der Errichtung eines Ehegattentestamentes? Beide Eheleute können jeweils ein Einzeltestament errichten. In diesem Falle ist die Wirk-samkeit der beiden Testamente nicht voneinander abhängig. Ein Testament bleibt ...

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Bank muss eigenhändiges Testament anerkennen Der Bundesgerichtshof erleichtert und verbilligt jetzt den Erbnachweis. Der kann auch durch die Vorlage eines eigenhändigen Testaments geführt werden. Der Bundesgerichtshof erleichtert und verbilligt jetzt ...

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