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Rein formal wird als Pflegschaft das geregelte Verhältnis eines Betreuers zu einer Person bezeichnet, die er betreut. Die Pflegschaft wird dabei durch das Vormundschaftsgericht geregelt.

Pflegschaft - Definition, Übertragung, Beantragung

Pflegschaft - Definition

Rechtlich ist die Pflegschaft die Bestellung eines gesetzlichen Vertreters, wenn eine Person nicht in der Lage ist, für sich selbst wirksam zu handeln oder wenn andere gesetzliche Vertreter einer Person dazu nicht (mehr) in der Lage sind. Die gesetzlichen Grundlagen der Pflegschaft finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) – dort im Familienrecht – und im FamFG, das das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit regelt.

Pflegschaft und Ergänzungspflegschaft - Was ist das?

Der bekanntestes Fall der Pflegschaft ist ihre Anordnung, wenn Eltern nicht in der Lage sind, sich um eines oder mehrere leibliche Kinder zu kümmern, also nicht mehr fähig sind ein (gemeinsames) Sorgerecht im Sinne des Kindeswohles auszuüben. Eine Übertragung der Pflegschaft ist auch auf das Jugendamt möglich und ist in diesem Fall für die Eltern nicht mit Kosten verbunden. Eine Übertragung der Pflegschaft auf eine geeignete Einzelperson hat jedoch Vorrang. Über die Anordnung der Ergänzungspflegschaft entscheidet das Familiengericht. Eine Privatperson, die eine Pflegschaft als Ergänzungspfleger übernimmt kann Kostenersatz von der Justizkasse verlangen – diese kann die Kosten grundsätzlich von den leiblichen Eltern ersetzt verlangen.

Pflegschaft beantragen und Pflegschaft übernehmen

Oft beantragen Großeltern die Pflegschaft für ein Enkelkind. Wird diesem Antrag Folge geleistet, hat das oft den Vorteil, dass Kinder in einer mehr oder minder gewohnten Umgebung verbleiben können und der Kontakt zur leiblichen Familien besser erhalten bleibt. Neben Privatpersonen können auch Berufspfleger die Pflegschaft für ein Kind oder für einen Jugendlichen übernehmen. Berufspfleger haben dann nicht nur einen Anspruch auf Aufwandsentschädigung - wie ihn z. B. Großeltern haben. Vielmehr haben Berufspfleger Anspruch auf Vergütung, die nach Stunden berechnet wird.

Pflegschaft: Eingriff in die Rechte der Eltern

Die Pflegschaft ist ein nicht ganz einfach zu handhabender Rechtsbereich und ist ein schwerer Eingriff in die Rechte sorgeberechtigter Eltern. Wenn Sie als Eltern von der Anordnung einer Pflegschaft bzw. Ergänzungspflegschaft betroffen sind, holen Sie rechtzeitig Rat von einem Rechtsanwalt für Familienrecht ein. So wissen Sie, was nun passiert und welche Rechte und Pflichten Sie als Eltern haben. Haben Sie eine Pflegschaft übernommen oder denken Sie darüber nach, erkundigen Sie sich bestenfalls bei einem Anwalt für Familienrecht nach Ihren Rechten und Pflichten und lassen Sie sich auch Fragen zur Vergütung beantworten.

zuletzt aktualisiert am 07.03.2017

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