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Reisemängel sind besonders ärgerlich, weil sie die Urlausfreude beeinträchtigen und den Erholungswert der Reise mindern. Abhängig vom Reisevertrag hat man dann unterschiedliche Ansprüche aus dem Reiserecht, wenn wirklich Reisemängel vorliegen.

Rechtsinfos zu Reisemängel

Was sind Reisemängel?

Ähnlich wie ein Sachmangel beim Kaufvertrag bedeutet, dass die gekaufte Sache nicht mangelfrei ist, bedeuten Reisemängel im Reiserecht, dass die Reiseleistung beim Reisevertrag mangelhaft ist. Reisemängel stehen also dafür, dass der Reiseveranstalter die Reiseleistungen nicht wie geschuldet erbringt. Deshalb können Reisemängel aber auch sehr unterschiedlich sein: Reisemängel liegen z. B. vor, wenn man zu spät am Reiseziel ankommt, das gebuchte Hotel überbucht ist oder versprochene Reiseleistungen nicht eingehalten werden (z. B. Strandnähe oder Meerblick).

Entschädigung für Reisemängel

Die Entschädigung für Reisen, bei denen Reisemängel vorliegen, richtet sich danach, welche Art von Reisevertrag vorliegt: Für den Pauschalreisevertrag gibt es im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) einen gesonderten Abschnitt mit Spezialvorschriften zum Reiserecht, die auch die Ansprüche für Reisemängel enthalten. Anders der einfache Reisevertrag, den man als Unterart vom Werkvertrag qualifiziert.

Besonderheit der Pauschalreise

Reisemängel beim Pauschalreisevertrag führen zu zusätzlichen Schadensersatzansprüchen, die man beim einfachen Reisevertrag nicht bekommt. Voraussetzung für den Anspruch auf Entschädigung der entgangenen Urlaubsfreude für aufgetretene Reisemängel ist aber, dass tatsächlich ein Pauschalreisevertrag vorliegt. Dafür muss der Veranstalter mindestens zwei Reiseleistungen gebündelt anbieten, z. B. Transport und Unterkunft, Sightseeing oder Verpflegung etc.. Ist das der Fall greifen die genannten Spezialvorschriften und Ansprüche, wenn Reisemängel auftreten. Aber Achtung: Bei Pauschalreisen mit Reisemängeln hat man als Reisender zusätzliche Pflichten und Fristen zu beachten! So muss man dem Reiseveranstalter alle Reisemängel unverzüglich melden (Anzeigeobliegenheit) und alle Ansprüche (z. B. Schadensersatz oder Minderung des Reisepreises) wegen der Reisemängel innerhalb von einem Monat nach Reiseende geltend machen (Ausschlussfrist).

Holen Sie sich Rat bei einem Fachmann!

Man hat also grundsätzlich einen Anspruch auf Entschädigung für Reisen, bei denen Reisemängel auftreten. Wie die Reisemängel entschädigt werden, richtet sich danach, ob ein einfacher Reisevertrag oder eine Pauschalreise vorliegt. Nur bei der Pauschalreise werden Reisemängel mit einer Entschädigung in Geld für entgangene Urlaubsfreude ausgeglichen. Wie beim Schmerzensgeld gibt es für Reisemängel keinen festen Entschädigungswerte, sondern eine mit der Schmerzensgeldtabelle vergleichbare Auflistung zugesprochener Beträge für bestimmte Reisemängel (Frankfurter Tabelle oder Kemptner Tabelle). Lassen Sich von einem Fachmann beraten, wenn Sie Ansprüche für Reisemängel geltend machen wollen. Einen passenden Rechtsanwalt für Reiserecht in Ihrer Nähe finden Sie leicht mit dem Anwalt-Suchservice!

zuletzt aktualisiert am 16.11.2015

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