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Es gibt keine rechtlich gesicherte Tabelle mit der Angabe des notwendigen Sicherheitsabstands im Straßenverkehr. Fakt ist: Nicht immer hat der Auffahrende Schuld, teilweise trägt er nicht mal eine Mitschuld.

Wie viel Sicherheitsabstand ist angemessen?

Der Sicherheitsabstand soll gewährleisten, dass das hintere Fahrzeug beim Abbremsen des Vordermanns nicht auffährt. Er ist abhängig von der Geschwindigkeit der Fahrzeuge, die letztlich den Bremsweg ergibt. Es gibt Faustformeln (gefahrene Geschwindigkeit geteilt durch 10 und das zum Quadrat = Sicherheitsabstand), aber keine gültige Tabelle. Dabei hat auch nicht immer derjenige Schuld, der den Sicherheitsabstand unterschritten hat und aufgefahren ist. Wer beispielsweise für den Hintermann völlig unverhofft abbremst, wird bei Nachweis eine Mithaftung oder sogar die Alleinschuld am Unfall erhalten. Beim abrupten Abbremsen gilt etwa: Je größer das Tier, je überschaubarer die Situation und je "logischer" ein Bremsen vor allem auch für den Hintermann erscheint, desto eher darf für ein Tier gebremst werden. Eine Alleinschuld des Vordermanns an einem Verkehrsunfall kann zum Beispiel dann gegeben sein, wenn dieser kurz nach dem überholenden Fahrzeug scharf einschert und der Hintermann nicht mehr bremsen kann. Ein Anwalt für Verkehsrecht hilft Ihnen für die Einschätzung Ihres Fall gerne weiter.

zuletzt aktualisiert am 10.07.2017