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Viele Verbraucher sind darauf angewiesen für die Finanzierung bestimmter Anschaffungen Kredite bzw. Darlehen aufzunehmen. Für Verbraucher, die ein Verbraucherdarlehen aufnehmen oder sich anderer Finanzierungshilfen bedienen, enthält das Verbraucherkreditrecht etliche Vorschriften, die vor allem dem Verbraucherschutz dienen.

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Verbraucherkreditrecht: mit kompetenter Beratung auf der sicheren Seite

Verbraucherkreditrecht und früheres Verbraucherkreditgesetz

Das Verbraucherkreditrecht dient vor allem dem Verbraucherschutz und ist kein eigenständiges Rechtsgebiet im eigentlichen Sinne. Bis Anfang des Jahres 2002 galt in Deutschland das sogenannte Verbraucherkreditgesetz (VerbrKrG) , seit der Aufhebung dieses Gesetzes ist für das Verbraucherkreditrecht auf nationaler Ebene allein das BGB maßgeblich, in dem auch Vorgaben des Europäischen Rechts zum Verbraucherschutz und zum Verbraucherkreditrecht umgesetzt wurden. Das ehemalige Verbraucherkreditgesetz wurde in das BGB integriert, und zwar in die §§ 491-498 BGB für das Verbraucherdarlehen und die §§ 499-506 BGB für sonstige Finanzierungshilfen wie Zahlungsaufschübe, Finanzierungsleasing und Teilzahlungsgeschäfte, und sonstige Ratengeschäfte.

Verbraucherrechterichtlinie - Richtlinie 2011/83/EU

Die Verbraucherrechterichtlinie der EU hatte erhebliche Auswirkungen auch auf das Verbraucherkreditrecht, denn sie führte zu Änderungen, die auch für den Bereich "Finanzdienstleistungen" und damit für das Verbraucherkreditrecht gelten. So hat diese Richtlinie Auswirkungen auf vorvertragliche Informationspflichten vor allem für Haustürgeschäfte und Fernabsatzgeschäfte und für das Widerrufsrecht der Verbraucher - auch bei Kreditgeschäften und sonstigen Finanzierungsgeschäften. Die Richtlinie wurde 2014 als Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung in deutsches Recht umgesetzt. Im Verbraucherkreditrecht dürften aber vor allem die Änderungen des BGB im Zusammenhang mit dem Widerruf, der Widerrufserklärung und der Widerrufsfrist bei Fernabsatzgeschäften (Vertrag kommt via Telefon oder Internet zustande!) von Bedeutung sein.

BGB maßgeblich für nationales Verbraucherkreditrecht

Kern des deutschen Verbraucherkreditrechts sind die Paragraphen 491 bis 506 des BGB zum Verbraucherdarlehen. Hier finden sich Regelungen zum Verbraucherdarlehen allgemein, zu den Informationspflichten im Vorfeld des Vertragsabschlusses, zur Schriftform und zum vorgeschriebenen Vertragsinhalt aber auch über eine spezielles Widerrufsrecht für den Verbraucherdarlehensvertrag, die Kündigung des Verbraucherdarlehensvertrages und beispielsweise eine Regelung zur Gesamtfälligstellung bei Teilzahlungsdarlehen. In § 507- 512 BGB hingegen finden sich gesetzliche Regelungen für sonstige Finanzierungshilfen wie Teilzahlungsgeschäfte und Ratenlieferungsverträge.

Besonderer Tipp

Neben den gesetzlichen Regelungen sind aber vor allem individuelle Verträge maßgeblich für viele Fragen, die sich im Zusammenhang mit Verbraucherdarlehen etc. ergeben können. Sie haben Fragen zu aktuellen Themen des Verbraucherkreditrechts? Sie haben Fragen zu Entgeltklauseln oder zur Umschuldung, zum Sicherheitentausch, zur vorzeitigen Rückzahlung und ihren Folgen? Oder haben Sie einen Vertrag abgeschlossen den Sie so gar nicht abschließen wollten und fragen sich nun, ob und wie ein Widerruf des Verbraucherdarlehensvertrages möglich ist?

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