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Sie wird oft in einem Atemzug mit der Entmündigung genannt: Die Vormundschaft. Die Rechtslage in Deutschland hat sich allerdings so stark verändert, dass die Entmündigung heute nicht mehr existiert.

Vormundschaft: Vertretung durch den Vormund

Vormundschaft, Pflegschaft und rechtliche Betreuung

Um rechtsgeschäftliche Handlungen wirksam vornehmen zu können, muss man geschäftsfähig sein. Ist man das nicht, benötigt man einen gesetzlichen Vertreter. Gesetzliche Vertreter eines Minderjährigen sind in der Regel seine Eltern. Unter Vormundschaft versteht man die gesetzliche Vertretung, die ein Vormund für einen Minderjährigen ohne Eltern (Mündel) übernimmt. Die Vormundschaft ist damit mit der elterlichen Fürsorge vergleichbar. Die Pflegschaft für Minderjährige (Pflegeeltern) betrifft dagegen nur einen begrenzten Verantwortungsbereich für einen Minderjährigen und ist damit von der Vormundschaft abzugrenzen.

Vormundschaft und Betreuung

Das Gesetz zur Reform des Rechts der Vormundschaft und Pflegschaft für Volljährige (Betreuungsgesetz - BtG) von 1992 hat die Vormundschaft für Volljährige und die Gebrechlichkeitspflegschaft durch die rechtliche Betreuung ersetzt. Die Vormundschaft bezieht sich also nur noch auf die gesetzliche Vertretung von Minderjährigen.

Anordnung und Umfang der Vormundschaft

Der Vormund wird vom Gericht bestellt, das von Amts wegen aktiv wird, sobald bekannt wird, dass ein Kind nicht mehr unter elterlicher Sorge steht (Waise bzw. Vollwaise z.B.). In diesem Fall wird das Familiengericht bzw. das Vormundschaftsgericht die Vormundschaft anordnen sowie den Vormund bestellen und beaufsichtigen. Weil das Verhältnis von Vormund und Mündel mit dem Eltern-Kind-Verhältnis vergleichbar ist, umfasst die Vormundschaft alle Bereiche der elterlichen Sorge. Zur Vormundschaft gehören deshalb die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge), die Sorge für das Vermögen des Kindes (Vermögenssorge) und die rechtsgeschäftliche Vertretung des Kindes.

Ende der Vormundschaft

Die Vormundschaft endet kraft Gesetz, wenn eine der Voraussetzungen für die Vormundschaft nicht mehr gegeben ist. Der Beschluss des Vormundschaftsgerichts über das Ende der Vormundschaft hat deshalb nur deklaratorische Wirkung. Gründe für das Ende der Vormundschaft können etwa die Adoption des Kindes durch einen Vormund, das Aufleben der elterlichen Sorge durch einen Elternteil, die Volljährigkeit des Kindes oder sein Tod sein.

Rechtliche Fragen zur Vormundschaft?

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zuletzt aktualisiert am 08.03.2017

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