Anwalt Waisenrente

Suchen Sie hier mit

einer PLZ, z.B.: 10117, 1224,..
oder
einem Ort, z.B.: Berlin, Hamburg...

Waisenrente wird nur in bestimmten Fällen an Kinder und Jugendliche bezahlt. Sterben die Eltern, wenn die Kinder noch sehr jung sind, stellt sich die Frage, wer nun die Unterhaltspflicht übernimmt. Aber genau für diese Fälle gibt es in Deutschland die Waisenrente.

Alle Kanzleistandorte (alphabetisch)

A B C D E F G H I J K L M N O P R S T V W

Rechtsinfos zur Waisenrente

Was ist Waisenrente?

Die Waisenrente ist eine dauerhafte Zahlung der Sozialversicherung in Form einer Rente. Waisenrente erhalten Kinder, Stiefkinder und Pflegekinder, wenn die Eltern sterben. Man unterscheidet bei der Waisenrente zwischen dem Tod beider Elternteile (Vollwaisenrente) und dem Tod eines Elternteils (Halbwaisenrente) .

Wer bekommt Waisenrente?

Waisenrente bekommen in der Regel nur Kinder des Verstorbenen. Grundsätzlich hat jedes leibliche Kind, Stiefkind und Pflegekind einen Anspruch auf Waisenrente. Es kann aber sein, dass Kinder bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen, um als Kind des Verstorbenen zu zählen und damit einen Anspruch auf Waisenrente zu haben. Bei leiblichen Kindern müssen die Väter z. B. die Vaterschaft anerkannt haben und Pflegekinder müssen für den Anspruch auf Waisenrente mindestens ein Jahr im Haushalt des Verstorbenen gelebt haben.

Rechtliche Grundlage der Waisenrente

Die gesetzlichen Bedingungen für die Waisenrente sind in verschiedenen Gesetzen geregelt, denn im Todesfall der Eltern treten die verschiedenen Träger der Sozialversicherung für den Versorgungsausfall mit der Waisenrente ein. Abhängig von den genauen Todesumständen kann z. B. die Unfallversicherung, die Rentenversicherung oder die Krankenversicherung für die Zahlung der Waisenrente zuständig sein. Die meisten Vorschriften zur Waisenrente finden sich aber im Sozialgesetzbuch (SGB). Weitere Regelungen für den Anspruch auf Waisenrente gibt es z. B. im Bundesversorgungsgesetz (BVG), dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) und dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG).

Voraussetzungen für den Anspruch auf Waisenrente

Anspruch auf Waisenrente haben nur Kinder im Sinne des Gesetzes. Aber für den Anspruch auf Waisenrente müssen auch andere Voraussetzungen erfüllt sein. Zum Beispiel muss die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt sein. Denn Waisenrente wird erst gezahlt, wenn der Verstorbene die gesetzliche vorgeschriebene Anwartschaftszeit von fünf Jahren im Rahmen seiner Sozialversicherung erfüllt hat. Der Anspruch auf Waisenrente besteht grundsätzlich bis zum 18. Lebensjahr. Kinder in der Erstausbildung bekommen darüber hinaus bis zum Abschluss der Ausbildung oder Studium Waisenrente, aber maximal bis zum Alter von 27 Jahren.

Fragen zur Waisenrente

Haben Sie Fragen zur Waisenrente? Wollen Sie wissen, wie Sie einen Anspruch auf Waisenrente durchsetzen können, wie Sie Widerspruch gegen eine Ablehnung einlegen oder ob das Masterstudium noch als Erstausbildung zählt? Fragen Sie einen Rechtsanwalt für Sozialrecht und finden Sie ihn mit dem Anwalt-Suchservice!

zuletzt aktualisiert am 08.12.2015

Weiterführende Informationen zu Waisenrente

Anwalt Adoption 02.03.2017
Eine Adoption hat viele Chancen - für das adoptierte Kind wie auch Eltern, die sich eine (weiteres) Kind wünschen. Rechtlich heißt adoptieren viel Behördenkram bewältigen und Infos zu sammeln. Oder wussten Sie etwa, dass es bei der Adoption eine Probezeit gibt? mehr ...

Anwalt Unterhalt Kinder
Kinder haben gegen ihre Eltern einen Anspruch auf Unterhalt - und dies nicht nur nach einer Scheidung. Gesetzliche Regelungen finden sich im Familienrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches. mehr ...

Anwalt Vaterschaftsrecht 15.03.2017
Das Vaterschaftsrecht ist ein Teil des Familienrechts und im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgeschrieben. Das Vaterschaftsrecht setzt sich aus den Regelungen zusammen, die definieren, wer rechtlicher Vater eines Kindes ist - und wie diesbezügliche Streitigkeiten beendet werden können. mehr ...

Anwalt Kindschaftsrecht 14.03.2017
Das Kindschaftsrecht ist das Recht, das sich in jeder Beziehung mit den rechtlichen Aspekten von Elternschaft und Kind, aber auch mit Rechtsverhältnisse zwischen Eltern und Kind(ern) befasst. Es ist im Wesentlichen im Zivilrecht - dort im BGB (Familienrecht) angesiedelt. mehr ...

Anwalt Kindesunterhalt 13.02.2017
Eltern haben gegenüber ihren Kindern eine Unterhaltspflicht. Diese bezieht sich auf minderjährige und - unter bestimmten Voraussetzungen - auch auf volljährige Kinder. Die Einzelheiten regelt das Familienrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches. mehr ...

Anwalt Gemeinsames Sorgerecht 15.02.2017
Die elterliche Sorge definiert Rechte und Pflichten von Eltern gegenüber ihrem Kind. Bei verheirateten Paaren ist das Sorgerecht automatisch gemeinsam gegeben, bei unverheirateten oder getrennten Paaren kann über sie nach Aufforderung gerichtlich entschieden werden. mehr ...

Anwalt Unterhaltspflicht 16.02.2017
Sie sorgt immer wieder für Streit, vor allem nach einer Trennung oder Scheidung: Die Unterhaltspflicht. Wer schuldet wem in welcher Höhe und für welchen Zeitraum Unterhalt? Darüber entscheiden die gesetzlichen Regeln zur Unterhaltspflicht. mehr ...

Anwalt Aufenthaltsbestimmungsrecht 13.03.2017
Wer dieses Recht innehat, darf bestimmen, wo sich eine andere Person aufhält. Das Familienrecht enthält Bestimmungen zum Aufenthaltsbestimmungsrecht der Eltern gegenüber minderjährigen Kindern. mehr ...

Anwalt Vaterschaftsanfechtung 02.03.2017
Grundsätzlich wird vermutet, dass der rechtliche Vater auch der biologische Vater ist. Soll die Vermutung bestritten werden, kommt eine Vaterschaftsanfechtung in Betracht. Die Anfechtung ist eine Klage vor dem Familiengericht. Derjenige, der die Vaterschaft anficht, möchte festgestellt haben, dass er nicht Vater des Kindes ist. Ist er es tatsächlich nicht, wird das Vater-Kind-Verhältnis aufgehoben. mehr ...

Anwalt Berliner Testament
Ein Berliner Testament ist ein besonderes Testament für Ehegatten. Mit Hilfe dieses gesetzlich geregelten Testamentsmodells können sich die Ehepartner gegenseitig als Erben einsetzen. Beim Berliner Testament erbt der eine Ehegatte vom anderen, erst beim Ableben des zweiten sind die Kinder bzw. die sonstigen Erben am Zug. mehr ...

Anwalt Nachlass 26.06.2015
Neben der Trauer um einen Menschen, wirft dessen Tod regelmäßig viele Fragen rund um seinen Nachlass auf: Was zählt zum Nachlass? Welche Rechte haben Erben am Nachlass? Was muss geregelt werden? mehr ...

Anwalt Nachlassinsolvenz 23.07.2015
Als Erbe haftet man grundsätzlich vollständig mit dem eigenen Privatvermögen für die zum Nachlass gehörigen Verbindlichkeiten. Die Haftung kann aber auf den Nachlass beschränkt werden, wenn man entweder Nachlassverwaltung oder Nachlassinsolvenz beantragt. mehr ...

Anwalt Testamentsvollstreckung
Die Testamentsvollstreckung umfasst die Abwicklung des Erbes (Nachlass) durch eine unabhängige Person (sog. Testamentsvollstrecker). Der Testamentsvollstrecker ist häufig selber nicht Erbe, sondern eine neutrale und objektive Person. Oft wird das Vermögen des Verstorbenen (sog. Erblasser) mit einem Testament oder einem Erbvertrag unter den Erben aufgeteilt. Damit der letzte Wille des Erblassers auch nach seinem Tod gewahrt wird, kann er einen Testamentsvollstrecker benennen. mehr ...

Anwalt Erbschein 06.07.2016
Mit einem Erbschein wird amtlich bescheinigt, dass der Inhaber des Erbscheins eine andere Person beerbt und welchen Anteil am Erbe er erhält. mehr ...

Anwalt Hinterbliebenenrente 15.02.2017
Der Tod eines Menschen kann dazu führen, dass Unterhaltsleistungen, die dieser Mensch zuvor erbracht hat, plötzlich wegfallen. Die so entstehenden finanziellen Einbußen werden in bestimmten Fällen bei Angehörigen des Verstorbenen mit der Hinterbliebenenrente aufgefangen, um eine gewisse soziale Absicherung für Angehörige zu gewährleisten. mehr ...

Anwalt Ersatzvornahme 26.06.2015
Behörden setzen sie gern zur schnellen Gefahrenabwehr oder Vollstreckung von Verwaltungsakten ein. Und auch bei Privaten ist sie ein beliebtes Mittel zur schnellen Mängelbehebung: die Ersatzvornahme. mehr ...

Anwalt Heilpraktikergesetz 14.08.2015
Es ist die wichtigste Regelung für den Heilpraktikerberuf und enthält neben dem Schutz der Berufsbezeichnung auch Straftatbestände und Ordnungswidrigkeiten: Das Heilpraktikergesetz. mehr ...

Anwalt Ladendiebstahl
Als Ladendiebstahl bezeichnet man den Diebstahl von Gütern aus Geschäften des Einzelhandels durch Außenstehende. Oft handelt es sich dabei um Gegenstände von relativ geringem Wert. mehr ...

Anwalt Meldepflicht 19.10.2015
Die Meldepflicht beim Umzug ist zwar wohl die bekannteste Meldepflicht, die es in Deutschland gibt, aber es gibt noch in vielen weiteren Bereichen eine Meldepflicht. Was genau ist aber eine Meldepflicht und was passiert, wenn man seine Meldepflicht nicht erfüllt? mehr ...

Anwalt Sozialversicherung 08.12.2015
Die Sozialversicherung hat in Deutschland eine lange Tradition. In Deutschland sind über 90 Prozent der Bürger mit der Sozialversicherung vor Lebensrisiken geschützt. Aber was ist die Sozialversicherung, was zählt alles zur Sozialversicherung und welche Prinzipien gelten im Sozialversicherungsrecht? mehr ...

Rechtstipps zum Thema Waisenrente

2008-01-22, Autor Heinrich Hübner (4064 mal gelesen)
Rubrik: Steuerrecht

Abtretung von Kommanditanteilen durch den Erben an Erfüllung Statt gegen Verzicht der Eintretenden auf Pflichtteilsansprüche als Veräußerungsgeschäft BGB § 718 Abs. 1; EStG § 15 Abs. 1 Nr. 1, §§ 16, 34; UmwStG 1977 § 24 Bringt der Erbe sein ...

sternsternsternsternstern  4,2/5 (37 Bewertungen)
2008-04-01, BverfGE 1 BvR 1620/04 (390 mal gelesen)
Rubrik: Familienrecht

Ein Kind hat einen verfassungsrechtlichen Anspruch darauf, dass seine Eltern Sorge für es tragen und der mit ihrem Elternrecht untrennbar verbundenen Pflicht auf Pflege und Erziehung ihres Kindes nachkommen. Allerdings dient ein Umgang mit dem Kind,...

sternsternsternsternstern  4,1/5 (34 Bewertungen)
2007-11-12, PM BMJ 9. November 2007 (316 mal gelesen)
Rubrik: Diverse Themen

Der Deutsche Bundestag hat die Reform des Unterhaltsrechts verabschiedet. Das neue Unterhaltsrecht soll zum 1. Januar 2008 in Kraft treten. ...

sternsternsternsternstern  3,8/5 (25 Bewertungen)
2015-12-07, Autor Niklas Böhm (525 mal gelesen)
Rubrik: Familienrecht

Allein der Wille einer Jugendlichen, nicht im Haushalt der Kindeseltern leben zu wollen, rechtfertigt keinen Sorgerechtsentzug im Wege der einstweiligen Anordnung. Sachverhalt: Die betroffene 14-jährige Jugendliche wandte sich im Juni 2014 ...

sternsternsternsternstern  4,0/5 (55 Bewertungen)
2013-01-20, Autor Marcus Richter (2270 mal gelesen)
Rubrik: Verwaltungsrecht

Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter Dreijährige ab dem 01.08.2013? Anspruch auf Verschaffung eines Platzes? Anspruch auf Erstattung der Folgekosten einer privaten Einrichtung? Gegenwärtig hat jedes Kind vom vollendeten dritten ...

sternsternsternsternstern  4,1/5 (35 Bewertungen)
2013-08-29, Autor Peter von Auer (4974 mal gelesen)
Rubrik: Verwaltungsrecht

Schwangere Mütter haben schon vor Geburt des gemeinsamen Kindes unter den in folgendem Artikel genannten Voraussetzungen einen Anspruch auf Nachzug zum werdenden Vater in Deutschland. In der umgekehrten Konstellation haben auch werdende Väter ...

sternsternsternsternstern  3,9/5 (199 Bewertungen)
2012-04-26, Autor Barbara Brauck-Hunger (1642 mal gelesen)
Rubrik: Erbrecht

In einer Regenbogenfamilie leben die Eltern bzw. Stiefeltern in einer sog. Homo-Ehe. Sie haben leibliche Kinder, Stiefkinder oder Adoptivkinder. Wer erbt in einer Regenbogenfamilie? Wieviel Erbschaftssteuer muss gezahlt werden. Was ist das richtige ...

sternsternsternsternstern  3,8/5 (5 Bewertungen)
2010-08-26, Bundesfinanzhof III R 34/09 (39 mal gelesen)
Rubrik: Arbeitsrecht

Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs ist ein Kind, das auf einen Ausbildungsplatz wartet oder sich zwischen zwei Ausbildungsabschnitten befindet, auch für die Monate beim Kindergeldberechtigten als Kind zu berücksichtigen, in denen es einer...

sternsternsternsternstern  4,0/5 (1 Bewertungen)
2008-12-17, Sozialgericht Speyer Az. S 3 SO 15/07 (87 mal gelesen)
Rubrik: Erbrecht

Das Sozialgericht Speyer hat entschieden, dass dem Anspruch einer mittellosen Erbin gegen den Sozialhilfeträger auf Übernahme der Bestattungskosten ihres verstorbenen Ehemannes nicht entgegen gehalten werden kann, dass Abkömmlinge des Verstorbenen...

sternsternsternsternstern  4,1/5 (12 Bewertungen)
2017-02-08 15:07:01.0, Redaktion Anwalt-Suchservice (2968 mal gelesen)
Rubrik: Erbrecht

Der Tod eines Angehörigen reißt eine tiefe Wunde und nicht jeder ist in der Lage, in diesen schweren Stunden an Organisatorisches zu denken beziehungsweise die nötigen Maßnahmen einzuleiten. Doch gerade, wenn es um Formalien geht, ist im Todesfall...

sternsternsternsternstern  4,0/5 (172 Bewertungen)
weitere Rechtstipps in der Rubrik Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht weitere Rechtstipps weitere Rechtstipps in der Rubrik Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht