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Da der Wettbewerb für eine funktionierende freie Marktwirtschaft existenziell ist, hat die wirtschaftliche Entfaltungsfreiheit der Marktteilnehmer grundsätzlich einen hohen Stellenwert. Ein Wettbewerbsverbot gibt es deshalb nur selten.

Informationen zum Thema Wettbewerbsverbot

Was ist ein Wettbewerbsverbot?

Ein allgemeines oder generelles Wettbewerbsverbot gibt es nicht. Ein Wettbewerbsverbot gilt immer nur für eine Person, der die Aufnahme einer Konkurrenztätigkeit ausdrücklich untersagt wird. Die mit dem Wettbewerbsverbot untersagte Konkurrenztätigkeit bezieht sich immer auf ein Unternehmen, zu dem die betroffene Person in einer besonderen Beziehung steht. Hierbei kann es sich entweder um ein arbeitsrechtliches oder ein gesellschaftsrechtliches Verhältnis handeln. Das Wettbewerbsverbot stellt im deutschen Recht eine Ausnahme dar, denn die freie wirtschaftliche Betätigung ist sowohl mit der Berufsfreiheit als auch mit der allgemeinen Handlungsfreiheit verfassungsrechtlich geschützt und genießt damit einen hohen rechtlichen Stellenwert. Ein Wettbewerbsverbot kann aber aus Rücksicht auf ein bestehendes oder vergangenes Vertragsverhältnis dennoch gerechtfertigt sein, vor allem im Interesse eines Arbeitgebers und wenn Mitarbeiter mit wichtigen Unternehmenskennzahlen und Betriebsgeheimnissen in Kontakt kommen.

Gesetzliches Wettbewerbsverbot

Zum Schutz des Wettbewerbs gibt es im Gesetz nur wenige Normen, die ein Wettbewerbsverbot vorsehen. So besteht für Handelsgehilfen nach § 60 HGB ein Wettbewerbsverbot gegenüber ihren Auftraggebern. Die Rechtsprechung wendet diese Vorschrift analog auf Arbeitnehmer an, so dass für sie für die Dauer ihres Arbeitsverhältnisses ein Wettbewerbsverbot gegenüber ihrem Arbeitgeber besteht. Nach § 112 HGB besteht für Gesellschafter einer OHG ein gesetzliches Wettbewerbsverbot. Das Gleiche gilt nach § 165 HGB für die Komplementäre einer KG.

Nachvertragliches Wettbewerbsverbot

Ein Wettbewerbsverbot kann auch vertraglich begründet werden. Der bekannteste Fall hierfür ist das nachvertragliche Wettbewerbsverbot im Arbeitsrecht, das im Arbeitsvertrag vereinbart wird. Diesem Wettbewerbsverbot sind aber enge Grenzen gesetzt: So muss ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot zum Beispiel schriftlich vereinbart werden, eine Karenzentschädigung enthalten und darf sich nur auf einen maximalen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken.

Sie haben Fragen zum Wettbewerbsverbot?

Wollen Sie als Arbeitnehmer wissen, wie weit das in Ihrem Arbeitsvertrag enthaltene Wettbewerbsverbot greift oder ob es vielleicht sogar unwirksam oder unverbindlich ist? Haben Sie als Arbeitgeber Fragen zur rechtssicheren Gestaltung eines nachverträglichen Wettbewerbsverbots im Arbeitsvertrag? Fragen Sie einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht und finden Sie ihn schnell und zuverlässig mit dem Anwalt-Suchservice!

zuletzt aktualisiert am 06.08.2015

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