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Das Rechtsthema Kündigungsfrist spielt in mehreren Rechtsgebieten eine Rolle:

Arbeitsrecht Gewerbemietrecht Kündigungsschutzrecht Mietrecht Mietrecht und Pachtrecht
Ihr Anwalt für Arbeitsrecht , Gewerbemietrecht , Kündigungsschutzrecht , Mietrecht , Mietrecht und Pachtrecht in Uplengen unterstützt Sie sofort kompetent zum Thema Kündigungsfrist - sowohl im Rahmen einer Beratung als auch vor Gericht.

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Anwälte für Kündigungsfrist in Uplengen

Hinweis: Es werden auch Rechtsanwälte für Kündigungsfrist aus der Umgebung von Uplengen angezeigt.

Entfernung: 34.618229177099245 km

Detailliert, schnell, kompetent: Rechtsberatung durch Lars Kruck in Wilhelmshaven
Entfernung: 34.74774909419637 km

Rechtssichere Beratung und Begleitung zu Themen im Bereich Kündigungsfrist bietet Patric Völkers aus Wilhelmshaven
Entfernung: 34.74774909419637 km

Detailliert, schnell, kompetent: Rechtsberatung durch Ernst Schröder in Wilhelmshaven
Entfernung: 35.092391901613624 km

Prof. Dr. Bodo Heinz, Wilhelmshaven - Lösungsorientierte Rechtsberatung bei Fragen und Problemen im Bereich Kündigungsfrist
Entfernung: 35.439974074827624 km

Detaillierte Rechtsberatung, fachkundige Vertretung zum Thema Kündigungsfrist erhalten Sie bei Joost Kirchhoff aus Oldenburg
Entfernung: 36.16466787225322 km

Detaillierte Rechtshilfe vor Ort in Oldenburg erhalten Sie gerne bei Bernd Sürken
Entfernung: 36.16466787225322 km

Hermann-Josef Bitter: Umfassende Rechtsberatung, realistische Erfolgsprognose im Bereich Kündigungsfrist
Entfernung: 36.22510617629 km

Sachkundige Rechtsberatung in Oldenburg bei Jonas Binder
Entfernung: 36.235332319495456 km

Alexander Schwenen: Umfassende Rechtsberatung, realistische Erfolgsprognose im Bereich Kündigungsfrist
Entfernung: 36.235332319495456 km

Sachkundige Rechtsberatung in Emden bei Cornelia Busch
Entfernung: 36.43058080276785 km

Frage oder Problem im Bereich Kündigungsfrist? Wenden Sie sich vertrauensvoll an Egge Dettmers aus Oldenburg
Entfernung: 36.65838768271146 km

Matthias Koch, Oldenburg - Lösungsorientierte Rechtsberatung bei Fragen und Problemen im Bereich Kündigungsfrist
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Detaillierte Rechtsberatung, fachkundige Vertretung zum Thema Kündigungsfrist erhalten Sie bei Henning Horstmann aus Oldenburg
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Entfernung: 36.93388415596952 km

Sachkundige Rechtsberatung in Oldenburg bei Sylvia True-Bohle
Entfernung: 36.941883098602815 km

Versierte anwaltliche Vertretung im Themengebiet Kündigungsfrist durch Maike Chandra, Oldenburg
Entfernung: 37.830954191596426 km

Patrick Katenhusen, Oldenburg: Erfahrung und Kompetenz bei Rechtsfragen zum Thema Kündigungsfrist
Entfernung: 37.830954191596426 km

Angelika Kässens, M.L.E, Oldenburg: Fachliches Know-How und schnelle Hilfe bei Rechtsproblemen zum Thema Kündigungsfrist
Entfernung: 38.69855902156767 km

Harro Lukas, M.L.E: Schnelle Rechtshilfe in Esens zu Themen im Bereich Kündigungsfrist

Kündigungsfrist Uplengen

Kündigungsfrist für Mieter: wie lange?

Mieter haben grundsätzlich eine dreimonatige Kündigungsfrist. Genauer: Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Als Mieter können Sie also zum Beispiel bis zum dritten Werktag des Monats Januar zum Ende des Monats März kündigen. Dies gilt allerdings nur für unbefristete Mietverträge, also für solche, für die nicht von Anfang an eine feste Mietdauer vertraglich vereinbart wurde. Ihr Vermieter hat im Mietvertrag eine andere Regelung getroffen? Pech für ihn - abweichende Kündigungsfristen in Mietverträgen sind schlicht unwirksam. Die gesetzliche Regelung finden Sie in § 573c des Bürgerlichen Gesetzbuches.

Ausnahme: Vorübergehendes Mietverhältnis

Wie immer gibt es auch bei der Kündigungsfrist Ausnahmen. So können kürzere Kündigungsfristen vereinbart werden, wenn es sich um Wohnraum handelt, der nur zum vorübergehenden Gebrauch vermietet wurde. Damit sind Wohnungen gemeint, in denen der Mieter nicht seinen Lebensmittelpunkt haben will - zum Beispiel Ferienwohnungen oder Monteurswohnungen. Wohnungen für Studenten und Auszubildende fallen in der Regel nicht darunter, denn diese haben ja in ihrer Studentenwohnung ihren Lebensmittelpunkt.

Ausnahme: Möbliertes Zimmer

Eine weitere Ausnahme liegt vor, wenn der vermietete Wohnraum Teil der Wohnung ist, in der der Vermieter selbst wohnt und wenn der Vermieter diesen Wohnraum überwiegend auch ausgestattet und eingerichtet hat. Weitere Voraussetzung ist, dass der Mieter den Wohnraum nicht zum dauernden Gebrauch mit seiner Familie nutzt, oder mit anderen Personen, mit denen er auf Dauer in einem gemeinsamen Haushalt zusammen lebt. Hier ist eine Kündigung spätestens am 15. eines Monats zum Ablauf dieses Monats erlaubt. Auch in solchen Fällen sind für den Mieter nachteilige abweichende Regelungen unwirksam.

Zeitmietvertrag

Ganz ausgeschlossen ist eine normale, also "ordentliche" Kündigung beim Zeitmietvertrag oder befristeten Mietvertrag. Solche Verträge sind heute vom Gesetzgeber nur noch unter engen Voraussetzungen erlaubt und eher unüblich. Sie müssen von vornherein festschreiben, wann der Mietvertrag enden soll. Kündigen können beide Seiten dann nur außerordentlich und ggf. fristlos, wenn besondere Umstände vorliegen.

Gegenseitiger Kündigungsausschluss

Es gibt auch Mietverträge, bei denen beide Seiten für eine bestimmte Zeit auf ihr Kündigungsrecht verzichten. Die Gerichte haben jedoch als zeitliche Obergrenze für einen solchen Kündigungsausschluss vier Jahre festgelegt (Bundesgerichtshof, Az. VIII ZR 27/04). Jeder länger dauernde Kündigungsverzicht für den Mieter wird als unangemessene Benachteiligung angesehen und ist unwirksam. Nach Ablauf der Ausschlusszeit können die Vertragspartner wieder nach den gesetzlichen Regeln kündigen - der Mieter also mit dreimonatiger Kündigungsfrist.

Problemfälle

Immer wieder werden Verträge abgeschlossen, deren Wirksamkeit fraglich ist. Vieles, was in einem vereinheitlichten Vertragsformular unzulässig ist, kann als individuelle Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter dann doch wirksam sein. Zeitmietverträge müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllen, um wirklich als solche zu gelten. In allen diesen Fällen zahlt es sich aus, einen Rechtsanwalt mit Erfahrung im Mietrecht aufzusuchen. Dieser kann den Vertrag richtig beurteilen und die geeigneten Maßnahmen empfehlen. Er kann auch dabei helfen, die Kündigung gegenüber einem unwilligen Vermieter durchzusetzen. Als Mieter sollten Sie immer schriftlich kündigen. Das bedeutet nicht per Fax, Email oder SMS - ein unterschriebener Brief ist gefragt. Aus Beweisgründen sollte dieser am Besten als Einschreiben aufgegeben werden. Jeder, der als Mieter im Mietvertrag steht, muss unterschreiben.

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