Betreiben des außergerichtlichen Geschäfts
Wählen Sie diese Option aus, wenn der Rechtsanwalt Ihr juristisches Geschäft außergerichtlich betreiben soll.
Ein Betreiben des Geschäfts ist gegeben, wenn der Rechtsanwalt nach außen in Erscheinung tritt (zum Beispiel durch Schriftverkehr oder mündliche Verhandlungen mit dem Gegner), wenn der Rechtsanwalt ein Schreiben aufsetzt, dass der Mandant in eigenem Namen verschickt, oder wenn der Rechtsanwalt eine Urkunde entwirft, also beispielsweise einen schriftlichen Vertrag ausarbeitet.
Bei der außergerichtlichen Tätigkeit des Rechtsanwalts erhält dieser für das Betreiben des Geschäfts einschließlich der Information und der Teilnahme an Besprechungen mit dem Gegner oder Behörden eine Geschäftsgebühr. Diese Gebühr umfasst ferner das Einreichen, Fertigen oder Unterzeichnen von Schriftsätzen oder Schreiben und das Entwerfen von Urkunden. Letztlich ist hiermit auch eine bereits außergerichtlich durchgeführte Beweisaufnahme etwa in Form einer Ortsbesichtigung abgedeckt.