Rechtsberatung zum

Wiederaufnahmeverfahren gemäß §§ 359 StPO gegen rechtskräftigen Strafbefehl

Anbieter: Rechtsanwalt Andreas Wisuschil

2,975.00 €
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Entgelt: 2,975.00 € inkl. MwSt.
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1. Schriftliche Stellungnahme zu den Erfolgsaussichten in nach Ergründen des Sachverhalts in der Form einer Beratung für 250,- € netto;

2. Antrag auf Akteneinsicht mit speziellem Antragsapparat (3 bis 4 Seiten Länge) bei der aktenverwahrenden Statsanwaltschaft für 250,- € netto - unter Anrechung der Beratungsgebühr gemäß obiger Ziffer 1.;

3. Ermittlung des Wiederaufnahmegerichts gemäß § 140 a GVG mit ergänzenden Akteneinsichtsantrag auch dort, für 250,- € netto;

4. Prüfung des Aktenmaterials (bis zu 200 Seiten) mit abschließender Stellungnahme zum strategischen Vorgehen unter Übermittlung einer schriftlichen Dokumentation mitsamt Angabe von Fundstellen aus Rechtsprechung und Literatur, für 750,- € netto;

5. Abfassung der Antragsschrift und Übermittlung derselben an das Wiederaufnahmegericht für 1.250,- € bei einem Umfang von 12 Seiten (mit Abweichung von +/- 2 Seiten) reiner Schriftsatz-Inhalt.

6. Sodann entscheidet das Wiederaufnahmegericht durch Beschluss ohne Hauptverhandlungstermin, sodass eine Fallbearbeitung über Fernkomunikationsmittel und Post bundesweit ohne Zusatzkosten (z. B. Reisen und Hotel) umsetzbar ist. Die obigen Kostenposten addieren sich - bei Anrechung von dem unter Ziffer 1. - zu einem Netto-Gesamtbetrag in Höhe von 2.500,- € auf.

7. Sofern es bei der Akteneinsicht zu Schwierigkeiten kommen sollte, was bei solchen Verfahren schon geschehen ist, dann müsste dies in einem zusätzlichen Verfahren, etwa beim spezifischen Beschwerdegericht, mit zusätzlichem Honoraraufwand erledigt werden: Als "Richtwert" könnte man 500,- € für ein ergänzendes Beschwerdeverfahren gegen einen die Akteneinsicht - in der Regel "nur" teilweise versagenden Beschluss des Wiederaufnahmegerichts einkalkulieren.

8. Die hier angebotete "Marschroute" beruht auf einschlägigen Erfahrungswerten des Anbieters in Bezug zu solchen spezifischen Verfahren; woman in der Praxis zum Teil auf Überaschungen gefasst sein muss. Auch in der Strafjustiz ist die Handhabung solcher eher seltener Verfahren kein Routinejob.

9. Einzelheiten bedürften ohnehin der persönlichen Beratung im Einzelfall, die vom Anbieter standardmäßig schriftlich erbracht oder zumindest im Nachgang zu rein verbalen Vorgängen schriftlich dokumentiert wird. 
Benötigte Informationen und Dokumente
1. Den rechtskräftigen Strafbefehl; 2. Die Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft, sowie von dem/der ehemaligen Verteidiger/in ausgehändigt; 3. Die Handakte des/der ehemaligen Verteidigers/erin, sowie verhanden; 4. Schilderung des gesamten Vorgangskomplexes durch den/die Mandanten/in, wie vorgeworfene Tatbegehung, Lauf der Ermittlungen, Tätigkeit des/der Verteidigers/erin; Beratung nach Zustellung des Strafbefehls durch die damalige Verteidigung. 5. Bei Interesse könnte der Anbieter auch vorab zu einer "groben Vorsondierung" telefonisch kontaktiert werden, was honorarfrei möglich ist.
Benötigte Antwortzeit
20 bis 30 Stunden - über drei bis fünf Wochen verteilt, wobei es im Detail auf den spezifischen Einzelfall ankommt.
Zahlungsmodalitäten
Wie im Formularfeld 1 aufgeschlüsselt, wie bei Auftragserteilung in Bezug zu jeder Tranche die erste Hälfte als Vorschuss in Rechnung gestellt wird und die zweite Hälfte nach der jeweils erbrachten Leistung. Eine Kommunikationspauschale in Höhe von 20,- e netto wird zu den jeweiligen Abrechnungsposten - soweit nach RVG zulässig - ggf. noch hinzu addiert.