Apothekensterben: Unternehmensnachfolge bei Apotheken

05.05.2017, Autor: Herr Joachim Cäsar-Preller / Lesedauer ca. 2 Min. (153 mal gelesen)
„Die medizinische Versorgung der Patienten sollte eine Frage des Vertrauens und nicht des günstigsten Preises sein“, sagt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller aus Wiesbaden.

Doch nachdem der Europäische Gerichtshof die Preisbindung für ausländische Versandapotheken gekippt hat, sieht er genau diese vertrauensvolle Versorgung vor Ort in Gefahr. 

„Einige Verbraucherschützer dürften zu früh gejubelt haben. Denn mittelfristig dürfte der Preis- und Wettbewerbsdruck zu einem vermehrten Apothekensterben besonders in ländlichen Gebieten führen“, so Cäsar-Preller. Leidtragende wären dann die Verbraucher, die lange Anfahrtswege zur nächsten Apotheke in Kauf nehmen müssten. „Gerade auch der Notdienst und Nachtdienst kann von Internet-Apotheken nicht geleistet werden“, erklärt der erfahrene Rechtsanwalt. Daher sieht er die Verbraucher aber in erster Linie den Gesetzgeber gefordert, ein Apothekensterben zu verhindern.

Die zunehmende Konkurrenz durch Internet-Apotheken und der damit verbundene Wettbewerbsdruck macht jetzt schon einigen Apotheken zu schaffen. Besonders Einzelapotheken verspüren den Druck. Die Folgen können Langzeitwirkung haben. Geht der Apotheker in den Ruhestand, wird es immer schwieriger einen Nachfolger zu finden. Die eigenen Kinder haben möglicherweise kein Interesse und ein Käufer lässt sich nur schwer finden. In der Konsequenz wird die Apotheke geschlossen.

Die Kanzlei Cäsar-Preller hat dieses Problem schon seit geraumer Zeit erkannt und sich u.a. auch darauf spezialisiert, die Frage der Unternehmensnachfolge bei Apotheken zu lösen. Dazu muss das Problem frühzeitig angegangen werden, da verschiedene rechtliche Aspekte bei der Nachfolgeregelung berücksichtigt werden müssen, damit eine für alle Seiten befriedigende Lösung gefunden werden kann.
 

Mehr Informationen: http://www.caesar-preller.de

 

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