Atlantic MS Clara Schulte steht vor dem Verkauf

15.12.2014, Autor: Herr Joachim Cäsar-Preller / Lesedauer ca. 2 Min. (944 mal gelesen)
Das Sanierungskonzept für den Schiffsfonds Atlantic MS Clara Schulte ist offenbar gescheitert. Nun steht das Schiff voraussichtlich vor dem Verkauf, berichtet das „fondstelegramm“. Die Anleger müssen sich auf finanzielle Verluste einstellen.

Das Sanierungskonzept für den Schiffsfonds Atlantic MS Clara Schulte ist offenbar gescheitert. Nun steht das Schiff voraussichtlich vor dem Verkauf, berichtet das „fondstelegramm“. Die Anleger müssen sich auf finanzielle Verluste einstellen.

Mit einer Finanzspritze sollte der angeschlagene Schiffsfonds Atlantic MS Clara Schulte wieder auf Kurs gebracht werden. Doch offenbar waren weder die Anleger bereit noch einmal Geld in den Fonds zu stecken, noch wurden neue Investoren gefunden. Die wahrscheinliche Konsequenz ist, dass das Schiff verkauft wird. Dabei müssen sich die Anleger jedoch auf finanzielle Verluste einstellen.

Um den Schaden abzuwenden, empfiehlt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden, mögliche Schadensersatzansprüche überprüfen zu lassen. „Unserer Erfahrung nach wurden die Anleger in den Beratungsgesprächen oft genug nicht über die Risiken ihrer Kapitalanlage aufgeklärt. Daraus kann der Anspruch auf Schadensersatz resultieren“, erklärt der Fachanwalt, der bereits zahlreiche geschädigte Schiffsfonds-Anleger vertritt.

Denn Schiffsfonds sind keineswegs eine sichere Kapitalanlage, sondern hoch spekulativ. Mit ihrer Beteiligung gehen die Anleger einige Risiken ein, die schließlich zum Totalverlust ihrer Investition führen können. Zu diesen Risiken zählen u.a. die konjunkturelle Entwicklung, die meist langen Laufzeiten oder die erschwerte Handelbarkeit der Anteile. „Trotz der Risiken wurden Schiffsfonds aber auch an Anleger vermittelt, die nach einer sicheren Kapitalanlage für die Altersvorsorge gesucht haben. Das nennt man eine klassische Falschberatung, bei der auch das Provisionsinteresse der Banken eine Rolle gespielt haben könnte“, so Cäsar-Preller.

Daher sind die Banken nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch verpflichtet, ihre Rückvergütungen offen zu legen. Wurden zudem noch weitere unverhältnismäßig hohe Provisionen gezahlt, müssen auch diese dem Anleger gegenüber offen gelegt werden.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Schiffsfonds-Anleger.

Mehr Informationen: http://schiffsfonds-anteile.de/

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