Bonitätsanleihen: BaFin legt Verbot auf Eis

21.12.2016, Autor: Herr Christof Bernhardt / Lesedauer ca. 2 Min. (249 mal gelesen)
Vor einigen Monaten kündigte die Finanzaufsicht BaFin an, den Vertrieb von Bonitätsanleihen an Privatanleger verbieten zu wollen. Diese seien für private Anleger zu riskant. Jetzt liegt dieses Vorhaben erst einmal auf Eis.

Wie die BaFin am 16. Dezember 2016 mitteilt, habe die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) und der Deutsche Derivate Verband (DDV) eine Selbstverpflichtung für die Emission und den Vertrieb von bonitätsabhängigen Schuldverschreibungen vorgelegt. Darin verpflichten sie sich demnach zu mehr Transparenz und Anlegerschutz bei dem Vertrieb von Bonitätsanleihen. Die BaFin habe ihr geplantes Verbot daher zunächst zurückgestellt und will in einem halben Jahr prüfen, ob die Maßnahmen die beabsichtigte Wirkung erzielt haben.

Die Selbstverpflichtung sieht u.a. vor, dass Bonitätsanleihen nur noch mit einer Mindeststückelung von 10.000 Euro emittiert werden dürfen und damit kein typisches Produkt für Kleinanleger mehr seien. Zudem sollen sie nicht mehr an Kunden mit keiner oder nur geringer Risikobereitschaft vertrieben werden dürfen.

„Ob das Verbot durch diese Maßnahmen tatsächlich vom Tisch ist, werden die nächsten Monate zeigen müssen. Mangelnde Transparenz und das hohe Risiko waren die Punkte, die die BaFin beim Vertrieb von Bonitätsanleihen an Privatanleger bemängelt hatte. Es wird sich zeigen, ob die Anlageberatung nun hält, was die Selbstverpflichtung verspricht“, sagt Rechtsanwalt Christof Bernhardt von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Für Privatanleger, die mit Bonitätsanleihen bereits Geld verloren haben, kommen aber sowohl ein Verbot als auch die geplanten Maßnahmen zu spät. „Das Geld muss aber dennoch nicht endgültig verloren sein. Es kann geprüft werden, ob die Anlageberatung ordnungsgemäß verlief und die Anleger über Funktionsweise und Risiken von Bonitätsanleihen ausreichend aufgeklärt wurden. Lässt sich eine Falschberatung feststellen, können Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden“, so Rechtsanwalt Bernhardt.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger.

 

Mehr Informationen: http://www.anlegerschutz-news.de

 

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

 

Rechtsanwalt Christof Bernhardt

Kanzlei Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17

E-Mail: kanzlei@caesar-preller.de

www.caesar-preller.de

 



Autor dieses Rechtstipps

Rechtsanwalt
Christof Bernhardt

Cäsar-Preller Rechtsanwaltskanzlei

Weitere Rechtstipps (166)

Anschrift
Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden
DEUTSCHLAND

Telefon: 0611-450230

Kontakt

Bitte verwenden Sie zur Kontaktaufnahme bevorzugt dieses Formular. Vielen Dank!



captcha



zum Kanzleiprofil von
Rechtsanwalt Christof Bernhardt

Autor dieses Rechtstipps

Rechtsanwalt
Christof Bernhardt

Cäsar-Preller Rechtsanwaltskanzlei

Weitere Rechtstipps (166)

Anschrift
Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden
DEUTSCHLAND

Telefon: 0611-450230

Kontakt

Bitte verwenden Sie zur Kontaktaufnahme bevorzugt dieses Formular. Vielen Dank!



captcha



zum Kanzleiprofil von
Rechtsanwalt Christof Bernhardt