CFB 165: Schadensersatzansprüche rechtzeitig geltend machen

17.03.2017, Autor: Herr Sebastian Rosenbusch-Bansi / Lesedauer ca. 2 Min. (121 mal gelesen)
Dass Investitionen in Immobilien oder Beteiligungen an Immobilienfonds längst nicht immer das berühmte „Betongold“ sind, mussten Anleger des CFB Fonds 165 Euro Alsace, Paris leidvoll erfahren.

Ausschüttungen oder Rückzahlungen des Investitionsbetrags sind in den vergangenen Jahren ausgeblieben. Der geschlossene Immobilienfonds blieb weit hinter den Prognosen und den Erwartungen der Anleger zurück.

Die Fondsgesellschaft beteiligte sich an dem Gebäudekomplex Euro Alsace im Nordosten von Paris. Die Gebäude wurden Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Zur Finanzierung wurden rund 60 Millionen Euro bei den Anlegern eingesammelt und zudem noch Fremdkapital aufgenommen. Die Anleger konnten sich mit einer Mindestsumme von 15.000 Euro seit Ende 2007 beteiligen. Für die Investition sprach auch, dass ab Oktober 2008 ein langjähriger Mietvertrag über neun Jahre abgeschlossen werden konnte. Der Immobilienfonds hat eine prognostizierte Laufzeit bis 2023. Allerdings verlief die Beteiligung für die Anleger bislang enttäuschend. „Anleger, die sich von der Beteiligung trennen möchten, haben oftmals die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche wegen einer fehlerhaften Anlageberatung geltend zu machen. Allerdings verjähren die Forderungen spätestens zehn Jahre nach dem Beitritt zur Fondsgesellschaft, sodass die Anleger jetzt handeln sollten, wenn ihre Ansprüche nicht untergehen sollen“, sagt Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Wie schon erwähnt, sind Beteiligungen an Immobilienfonds keine sicheren Geldanlagen, sondern haben einen spekulativen Charakter und sind mit einigen Risiken behaftet. Dazu gehören naturgemäß Schwankungen auf dem Immobilienmarkt, sinkende Mieteinnahmen oder ein erhöhter Sanierungsbedarf. Wurden Fremdwährungsdarlehen aufgenommen, kommt auch noch das Risiko von Wechselkursverlusten hinzu. Zudem besteht die Möglichkeit des Totalverlusts. „Über Funktionsweise und Risiken müssen die Anleger umfassend aufgeklärt werden. Insbesondere sind Kapitalanlagen mit Totalverlust-Risiko keine sicheren Geldanlagen, die zum Aufbau einer Altersvorsorge geeignet sind. Erfahrungsgemäß wurden die Risiken in den Beratungsgesprächen aber häufig verschwiegen oder bagatellisiert. Aus so einer Falschberatung können Schadensersatzansprüche der Anleger entstanden sein“, erklärt Rechtsanwalt Rosenbusch-Bansi.

Außerdem müssen Banken auch über hohe Vermittlungsprovisionen aufklären, da diese für die Anleger ein wichtiger Hinweis zum Provisionsinteresse der Bank sein können. Wurden hohe Provisionen verschwiegen, können ebenfalls Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger.

 

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