Die Restschuldversicherung: wirklich sinnvoll?

19.10.2018, Autor: Herr Guido Lenné / Lesedauer ca. 2 Min. (62 mal gelesen)
Eine Restschuldversicherung ist eine Absicherung des Kreditnehmers im Falle von Tod, Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Doch oft verweigert der Versicherer die Leistung. Lohnt sich diese Versicherung überhaupt?

Die Restschuldversicherung soll sicherstellen, dass ein laufender Kredit weiter abbezahlt werden kann, selbst wenn der Kreditnehmer erkrankt, arbeitslos wird oder verstirbt. Doch erstaunlich oft winden sich die Versicherungen mithilfe von Tricks und versteckten Ausschlussklauseln aus ihrer Zahlungspflicht heraus. Und dann? Ob sich eine solche Versicherung wirklich lohnt, erklärt Guido Lenné in der WDR Servicezeit. Den Beitrag finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=ADX8DCr3qFc&feature=youtu.be

Häufig wird Verbrauchern beim Abschluss eines Darlehens, z. B. für ein Auto, neue Möbel oder eine neue Küche, bzw. eines Kreditvertrages eine solche, nicht preiswerte, Versicherung „angedreht“. In der Theorie hört sich diese Absicherung auch erst einmal gut an. Doch wenn der Ratenschutz dann greifen soll, kommt es meistens anders: Die Versicherung lehnt die Übernahme ab.

Die Versicherer verweisen dann auf eine Klausel, die den Versicherungsschutz im Falle bestehender schwerer Krankheiten ausschließen soll, bzw. im Todesfall auf eine Ausschlussklausel, die einen kausalen Zusammenhang zwischen bestehenden Vorerkrankungen und dem Tod beinhaltet.

Doch warum nehmen viele Verbraucher die Leistungsverweigerung einfach hin? Zum einen wegen der Undurchschaubarkeit der Vertragsbedingungen und zum anderen aufgrund der Tatsache, dass viele Versicherer ihren Firmensitz nicht in Deutschland bzw. nicht einmal im europäischen Ausland haben. Das Konzept der Versicherungen geht also auf.

Es drängt sich daher die Frage auf, warum man überhaupt eine Restschuldversicherung abschließen sollte, wenn sie am Ende doch nicht zahlt. Eine realistische Einschätzung dazu gibt Guido Lenné, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, in dem oben verlinkten Videobeitrag.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, vor dem Abschluss einer Restschuldversicherung den betreffenden Vertrag von einem Fachanwalt auf versteckte Ausschlussklauseln prüfen zu lassen, um nicht in oben beschriebene Falle zu tappen.

Wenn Sie bereits eine Restschuldversicherung abgeschlossen haben und diese die Kostenübernahme verweigert hat, berät die Anwaltskanzlei Lenné Sie gerne zu den Möglichkeiten, Ihre Ansprüche durchzusetzen. Die Kanzlei ist mit den Kniffen und Tricks der Versicherer aufgrund jahrelanger Erfahrung bestens vertraut. Das erste Beratungsgespräch ist übrigens kostenlos.



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