Grunderwerbsteuer wird zunehmend zum Ärgernis

07.10.2016, Autor: Herr Joachim Cäsar-Preller / Lesedauer ca. 2 Min. (305 mal gelesen)
Immobilienbesitzer und - interessenten nehmen es mit Sorge zur Kenntnis: Die Grunderwerbsteuer steigt kontinuierlich.

Der Kauf von Wohnungen und Eigenheimen wird so permanent verteuert, und das in Zeiten, wo es in strukturell schwächeren Regionen sowieso schon fast unmöglich ist, Immobilien zu verkaufen und in den Ballungsräumen die Preise ins unermessliche schießen, was natürlich, da prozentual berechnet, die Summe der zu zahlenden Grunderwerbsteuer deutlich erhöht. Trotzdem hallt der Ruf der Politik durch das Land, dass Wohnraum finanzierbar sein muss und in ausreichendem Umfang zur Verfügung gestellt werden muss. "Aber wer soll das machen?" - fragt sich nicht nur Rechtsanwalt und Immobilienexperte Joachim Cäsar-Preller aus Wiesbaden, wenn Käufer von Immobilien immer mehr zur Kasse gebeten werden.

Beispiel Thüringen: Da Grunderwerbsteuer Ländersache ist, kocht auch das neue Bundesland ein eigenes Süppchen aus der Grunderwerbsteuer und hat eine Erhöhung beschlossen. Bislang werden 5 % vom Kaufpreis einer Immobilie dem Käufer in Rechnung gestellt, ab dem neuen Jahr werden es 6,5 % sein. Eine vergleichbare Erhöhung steht derzeit in Baden-Württemberg zur Diskussion. Andere Bundesländer wie NRW oder Brandenburg haben bereits auf 6,5 angezogen. Rund 10 Milliarden wollen die Länder in diesem Jahr durch die Grunderwerbsteuer einnehmen und viele Länderregierungen denken: "Da geht noch was!"

Rechtsanwalt Cäsar-Preller aus Wiesbaden empfiehlt privaten Käufern, beim Kauf von Immobilen unbedingt das Thema Grunderwerbsteuer im Auge zu behalten und auch zu überlegen, wo und wie eine Immobilie idealerweise gekauft wird, denn es gibt durchaus Spielraum: So zahlen z.B. Immobiliengesellschaften unter Umständen keine Grunderwerbsteuer, dies aber auch nur bei wirklich großen Projekten. Wichtig ist auch, die komplette Bemessung der Grunderwerbsteuer im Auge zu behalten, damit es am Ende kein böses Erwachen gibt und das Geld in der Kalkulation fehlt.

Der Spielraum des privaten Käufers ist begrenzt - Eine diesbezügliche juristische Beratung zum Immobilienkauf beleuchtet aber alle Facetten des Käuferumfeldes und mag sich daher lohnen.

Mehr Informationen: http://www.caesar-preller.de

Kanzleiprofil:
Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.
Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17

E-Mail: kanzlei@caesar-preller.de
www.caesar-preller.de


Gefällt Ihnen dieser Rechtstipp?
Ihre Bewertung:  stern_graustern_graustern_graustern_graustern_grau
Bisher abgegebene Bewertungen:
sternsternsternsternstern  3,8/5 (29 Bewertungen)

Autor dieses Rechtstipps

Rechtsanwalt
Joachim Cäsar-Preller

Cäsar-Preller Rechtsanwaltskanzlei

Weitere Rechtstipps (862)

Anschrift
Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden
DEUTSCHLAND

Telefon: 0611-450230
Mobil: 0172-6166103

Kontakt

Bitte verwenden Sie zur Kontaktaufnahme bevorzugt dieses Formular. Wir rufen Sie umgehend zurück. Vielen Dank!



captcha



zum Kanzleiprofil von
Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller
Suche in Rechtstipps

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:
2012-05-03, Autor Anton Bernhard Hilbert (3296 mal gelesen)

Grunderwerbsteuer: Keine Einbeziehung von Bauleistungen Bei „einheitlichen Verträgen“ unterwirft der Fiskus auch den Werklohn der Grunderwerbsteuer. Die Finanzämter sind schnell dabei, einen „einheitlichen Vertrag“ anzunehmen. Jetzt hat das ...

sternsternsternsternstern  3,9/5 (20 Bewertungen)
2012-05-03, Autor Anton Bernhard Hilbert (1876 mal gelesen)

Bei „einheitlichen Verträgen“ unterwirft der Fiskus auch den Werklohn der Grunderwerbsteuer. Die Finanzämter sind schnell dabei, einen „einheitlichen Vertrag“ anzunehmen. Jetzt hat das Finanzgericht Düsseldorf im Urteil vom 23.11.2011 (7 K 417/GE) ...

sternsternsternsternstern  4,1/5 (17 Bewertungen)
2013-12-19, Autor Anton Bernhard Hilbert (1052 mal gelesen)

Wer Immobilien erwirbt, muss Grunderwerbsteuer bezahlen. Die ist inzwischen happig. Die Sätze liegen bei bis zu 6,5 % vom Kaufpreis. Höchste Zeit, die Steuerbremse zu ziehen. Ein Rechtstipp von Anton Bernhard Hilbert, Waldshut-Tiengen - ...

sternsternsternsternstern  4,0/5 (14 Bewertungen)
2013-12-17, Autor Anton Bernhard Hilbert (1014 mal gelesen)

Keine Steuererhöhungen – von wegen! Die Bundesländer Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein drehen kräftig an der Steuerschraube und erhöhen die Grunderwerbsteuer. Nachdem im August 2013 die Notar- und Anwaltskosten erhöht wurden, ...

sternsternsternsternstern  4,2/5 (21 Bewertungen)
weitere Rechtstipps in der Rubrik Baurecht weitere Rechtstipps weitere Rechtstipps in der Rubrik Baurecht

Autor dieses Rechtstipps

Rechtsanwalt
Joachim Cäsar-Preller

Cäsar-Preller Rechtsanwaltskanzlei

Weitere Rechtstipps (862)

Anschrift
Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden
DEUTSCHLAND

Telefon: 0611-450230
Mobil: 0172-6166103

Kontakt

Bitte verwenden Sie zur Kontaktaufnahme bevorzugt dieses Formular. Wir rufen Sie umgehend zurück. Vielen Dank!



captcha



zum Kanzleiprofil von
Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller
Suche in Rechtstipps
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.   
Mehr Informationen  |  OK
Durch die Nutzung unserer Dienste, erklären Sie sich mit Cookies einverstanden.    Info
OK