Guido Lenné im WDR Fernsehen: Bausparkassen kündigen Altverträge

05.10.2018, Autor: Herr Guido Lenné / Lesedauer ca. 1 Min. (51 mal gelesen)
Durch die Niedrigzinsen versuchen Bausparkassen derzeit, Altverträge mit hohen Bonuszinsen loszuwerden. Dabei scheint ihnen jedes Mittel recht zu sein. Guido Lenné dazu in der WDR Servicezeit.

Bausparen galt stets als „sichere Sache“. Doch durch die derzeit bestehenden Niedrigzinsen geht den Bausparkassen bei den „Altverträgen“ mit hohen Bonuszinsen Geld verloren.

Um die alten Verträge loszuwerden, scheint den Bausparkassen jedes Mittel recht zu sein: Sie drohen mit erhöhten Kosten, einer Verjährung des Anspruchs oder beschuldigen Kunden, die auf ihren Altverträgen beharren, eine Belastung für andere Bausparer zu sein. Schlussendlich kommt dann die Kündigung unter Berufung auf § 313 BGB, in dem es um die Störung einer Geschäftsgrundlage geht. Demzufolge müssen Verträge unter Umständen nicht eingehalten werden, wenn sich die Umfeldbedingungen stark verändern.

Guido Lenné lässt diese Begründung hier nicht gelten: „Die Verträge sind einzuhalten, so wie der Grundsatz im Vertragsrecht lautet. Deswegen sollte man sich gegen diese Kündigungen wehren und sie nicht akzeptieren“.

Mit dieser Auffassung steht er nicht allein. Laut Urteil des Bundesgerichtshofs vom 21. Februar 2017 (Az.: XI ZR 272/16) stellt die Änderung des allgemeinen Zinsniveaus in diesem Zusammenhang keinen wichtigen Grund dar. Immerhin gehen Verbraucher insbesondere deswegen eine feste Zinsvereinbarung ein, um ebendieses Zinsrisiko für sich zu minimieren.

Für die Verbraucher heißt das: Widerspruch einlegen.
Mit welchen Winkelzügen die Bausparkassen auf solche Widersprüche reagieren und was Verbraucher dagegen unternehmen können, erfahren Sie von Guido Lenné einem aktuellen Beitrag der WDR Servicezeit. Den Videobeitrag finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=E5I3xPXPl18&feature=youtu.be.

Grundsätzlich sollten Bausparkunden eine Kündigung oder andere Maßnahmen seitens der Bausparkassen keinesfalls widerspruchslos hinnehmen. Wenn Sie betroffen sind, berät die Anwaltskanzlei Lenné Sie gerne. Vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch in unserer Kanzlei.



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