Kein Anspruch auf Teilnahme am Training der Lizenzmannschaft

25.02.2014, Arbeitsgericht Berlin Az. 38 Ga 2145/14 / Lesedauer ca. 1 Min. (99 mal gelesen)
Kein Anspruch auf Teilnahme am Training der Lizenzmannschaft
Das Arbeitsgericht Berlin hat den Antrag des Fußballprofis Peer Kluge, am Training der Lizenzmannschaft von Hertha BSC teilnehmen zu können, ohne mündliche Verhandlung zurückgewiesen.

Hertha BSC hatte Herrn Kluge angewiesen, vorübergehend am Trainings- und Spielbetrieb der 2. Mannschaft teilzunehmen. Mit seinem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wollte Herr Kluge erreichen, wieder am Profitraining teilnehmen zu können.

Der Antrag hatte vor dem Arbeitsgericht keinen Erfolg, weil sich der Spieler arbeitsvertraglich verpflichtet hatte, auch an einem Training der 2. Mannschaft teilzunehmen. Diese vertragliche Bestimmung sei rechtswirksam und für beide Vertragsparteien bindend.

Der Beschluss kann mit dem Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg angefochten werden.