Nächste Hiobsbotschaft für P&R-Anleger – Großer Teil der Container existiert nicht

21.05.2018, Autor: Herr Sebastian Rosenbusch-Bansi / Lesedauer ca. 2 Min. (71 mal gelesen)
Offenbar haben P&R-Anleger ihr Geld nicht nur in Container, sondern auch in Luft investiert. Nach einem Bericht des vorläufigen Insolvenzverwalters sind etwa eine Million der 1,6 Millionen verkauften Container überhaupt nicht vorhanden.

Über Jahrzehnte galten Investitionen in P&R-Container als solide Geldanlage. Bis zum Frühling 2018 erfüllte die P&R-Gruppe regelmäßig ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Anlegern. Doch die seriöse P&R-Fassade bekommt mehr und mehr tiefe Risse. Nach einem Zwischenbericht des vorläufigen Insolvenzverwalters vom 17. Mai 2018 setzten die Fehlentwicklungen schon vor zehn Jahren ein. Bereits 2010 habe die Differenz zwischen verkauften und vorhandenen Container 600.000 betragen. Inzwischen fehlen sogar etwa eine Million Container. Der Anlageskandal um die P&R-Gruppe weitet sich damit nicht nur immer mehr aus, er wird auch zum Fall für die Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft München I hat ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Betrugsverdachts eingeleitet, berichtete das Handelsblatt.

Schon länger gab es Gerüchte, nach denen die P&R-Vertriebsgesellschaften durch den Verkauf von Containern frisches Geld bei den Anlegern einsammelt haben, um damit die Mietzahlungen und Rückkäufe finanzieren zu können und ein Teil der Container gar nicht existiert. „Mit diesem Ausmaß hätte aber wohl niemand gerechnet“, sagt Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden. Das bedeutet, dass knapp zwei Drittel der verkauften Container nicht vorhanden sind und dementsprechend auch zwei Drittel der Anlegergelder sich in Luft aufgelöst haben könnten. Insgesamt hatten rund 54.000 Anleger ca. 3,5 Milliarden Euro in P&R-Container investiert.

Zudem wird auch in einem Insolvenzverfahren für die Anleger immer weniger übrig bleiben, wenn nur noch 600.000 Container vorhanden sind. Bis sie ihre Forderungen anmelden können, wird wahrscheinlich aber ohnehin noch längere Zeit dauern. Um sich gegen die drohen finanziellen Verluste zu wehren, können Anleger aber auch ihre Schadensersatzansprüche prüfen lassen. Neben Ansprüchen gegen die Anlageberater und Vermittler kommen angesichts der aktuellen Entwicklungen auch Ansprüche gegen die Unternehmensverantwortlichen in Betracht.

Die Kanzlei Cäsar-Preller hat eine Interessengemeinschaft ins Leben gerufen, um die Ansprüche betroffener Anleger zu bündeln und P&R-Opfer im Insolvenzverfahren zu betreuen.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger.

Mehr Informationen: http://www.anlegerschutz-news.de/

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