stärkere Kontrollen der Arbeitgeber durch Künstlersozialkasse

01.12.2014, Autor: Herr Christian von der Linden / Lesedauer ca. 1 Min. (236 mal gelesen)
Auf Unternehmen, die Künstler beauftragen, kommen ab 01.01.2015 verstärkt Kontrollen zu, ob sie auch tatsächlich ihrer dadurch entstehenden Beitragspflicht zur Künstlersozialkasse (KSK) nachkommen. Dies regelt das Gesetz zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes, das am 11.07.2014 vom Bundesrat angenommen wurde.

Es soll wie folgt stärker kontrolliert werden:

Unternehmen mit mehr als 19 Beschäftigten sollen alle vier Jahre mindestens einmal überprüft werden. Von den Arbeitgebern mit weniger als 20 Beschäftigten sollen jährlich 40 % kontrolliert werden. Die Bundesregierung möchte dadurch für die KSK Mehreinnahmen von 32 Millionen Euro erzielen. Von der Beitragspflicht befreit sind kleine Unternehmen, wenn die Auftragssumme 450,00 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigt.



Der Beitragssatz beträgt, nach Angabe des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, in diesem und im folgenden Jahr 5,2 % der in einem Kalenderjahr gezahlten Honorare.