Vatertag: Kein Alkohol am Steuer!

28.05.2014, Redaktion Anwalt-Suchservice / Lesedauer ca. 1 Min. (173 mal gelesen)
Vatertag: Kein Alkohol am Steuer!
Laut Statistischem Bundesamt ereignen sich am Vatertag dreimal so viele durch Alkohol bedingte Verkehrsunfälle wie an anderen durchschnittlichen Tagen. Bereits geringe Mengen Alkohol können Konzentration und Wahrnehmung des Autofahrers beeinflussen. Hier ein Überblick mit welchen Folgen alkoholisierte Autofahrer nach der Punktereform in Flensburg rechnen müssen:

• 0,0 Promille

Für Fahranfänger die jünger als 21 Jahre sind oder sich noch in der Probezeit befinden gilt das absolute Alkoholverbot. Ein Verstoß hiergegen ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit 250 € und 1 Punkt im Verkehrszentralregister geahndet.

• 0,5 Promille

Früher waren 0,8 Promille die Grenze zum Fahrverbot, heute sind es bereits 0,5 Promille. Selbst wenn keine Anzeichen von Fahrunsicherheiten vorliegen: Wer mit 0,5 Promille Auto fährt und dabei erstmalig erwischt wird, handelt egal, ob Unfall oder nicht, ordnungswidrig mit der Folge von einer Geldstrafe von € 500 und einem Fahrverbot von bis zu 1 Monat und 2 Punkten in Flensburg. Liegt bereits ein Eintrag vor, 1.000 Euro, 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot. Liegen schon mehrere Einträge vor, 1.500 Euro, 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot.

• 1,1 Promille und mehr

Ein Autofahrer mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille ist absolut fahruntüchtig. Hierfür gibt es 3 Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg, Entziehung der Fahrerlaubnis von in der Regel 6 Monaten und ein Bußgeld von 3.000 €. Sollte ein Unfall passieren, kommen möglicherweise wieder Freiheitsstrafe, Schadensersatz, Schmerzensgeld, etc. hinzu. Die Kaskoversicherung bezahlt bei dieser Alkoholkonzentration nicht mehr.