Verkehrssünden im Ausland können teuer werden

18.06.2014, Redaktion Anwalt-Suchservice / Lesedauer ca. 1 Min. (218 mal gelesen)
Verkehrssünden im Ausland können teuer werden
Urlaubszeit ist Reisezeit- Wer im Ausland mit dem Auto unterwegs ist, muss bei Verkehrsverstößen zum Teil mit erheblich höheren Bußgeldern als in Deutschland rechnen. Hier einen Überblick über Bußgelder bei gängigen Verkehrsverstößen im benachbarten Ausland.

Sicherheitsgurt nicht angelegt

Wer in Deutschland ohne Sicherheitsgurt Auto fährt muss 30 Euro zahlen. Im benachbarten Dänemark werden dafür 65 Euro, in Italien ab 80 Euro und in den Niederlanden sogar 120 Euro fällig.

Rotlichtverstoß

Ein Verkehrsteilnehmer, der in Deutschland über eine rote Ampel fährt, riskiert ein Bußgeld zwischen 90 und 320 Euro. In Belgien wird der Rotlichtverstoß mit 150 Euro, in Frankreich mit 135 Euro und in Italien ab 155 Euro, geahndet.

Handy am Steuer

In Deutschland gibt es fürs Telefonieren am Steuer ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg. In Österreich wird das Handy am Steuer mit 50 Euro, in Frankreich beim ersten Mal mit 150 Euro und in den Niederlanden sogar mit bis zu 220 Euro, bestraft.

Überholverstoß

Ein Verstoß beim Überholen kostet einen Verkehrsteilnehmer in Deutschland 30-250 Euro, in Frankreich ab 135 Euro und in Italien 80 Euro.

Parkverstoß

Falsch Parken im Ausland kann ebenfalls teuer werden. In Deutschland zahlen Falschparker zwischen 10-70 Euro. In Dänemark werden 65 Euro, in Frankreich ab 10 Euro, in den Niederlande ab 85 Euro, in Österreich ab 20 Euro und in Italien ab 40 Euro fällig.