Warnsignale erkennen: Autohäuser kurz vor Insolvenz

11.11.2019, Autor: Herr Guido Lenné / Lesedauer ca. 2 Min. (80 mal gelesen)
Wie beim Kölner Autohaus Dirkes geschehen, sind wegen der schlechten Marktlage so manche Autohäuser von der Insolvenz bedroht. Eine Katastrophe für das Unternehmen selbst, dessen Mitarbeiter und nicht zuletzt die Kunden, die möglicherweise am Ende ohne Auto und ohne Geld dastehen.

Mit seiner Insolvenz und deren Folgen für Mitarbeiter und Kunden stand zuletzt das Autohaus Dirkes im Fokus der Medien. Das Autohaus mit Standorten in Köln, Bonn, Frechen, Troisdorf und Sankt Augustin stellte im Juni einen Insolvenzantrag. Das Aus ist inzwischen bestätigt und der Großteil der 200 Mitarbeiter steht auf der Straße. Außerdem bangen ca. 150 Kunden derzeit um ihr Geld bzw. ihre Fahrzeuge. Doch ist das Kölner Unternehmen hier nicht allein. Zahlreiche Autohäuser kämpfen aktuell um ihre Existenz. Das kriegen auch die Autokäufer zu spüren.

Kein Auto und/oder keine Papiere

Man stelle sich vor: Anzahlung geleistet, aber Auto und Papiere kommen nicht. Im Autohaus erreicht man niemanden mehr. Oder: Auto wurde bezahlt, geliefert, aber die Papiere kommen nicht. Der Wagen kann nicht angemeldet werden und steht nur zur Zierde in der Garage. Diese Szenarien spielen sich tatsächlich so ab, wie ein aktueller Beitrag der WDR Servicezeit zeigt. Es sind außerdem Szenarien, die auf eine drohende Insolvenz des jeweiligen Autohauses hindeuten können, so die Warnung von Guido Lenné, der als Rechtsexperte dazu vom WDR interviewt wurde.

Autohäuser kämpfen um ihre Existenz

Tatsächlich sind zurzeit viele Autohäuser von der Insolvenz bedroht. Durch aktuelle Themen wie Klimawandel und Dieselskandal stocken die Absatzzahlen. Neben verschiedenen Strategien, um bei den Herstellern günstigere Preise zu erhalten, versuchen sich manche Autohäuser auch über Wasser zu halten, indem sie z. B. noch vor Auslieferung der Fahrzeuge an die Kunden Anzahlungen verlangen.

Guido Lenné rät den Käufern hier: „Es ist nicht üblich, eine Anzahlung zu leisten. Bei jedem Kaufvertrag sollte ich möglichst erst dann bezahlen, wenn ich meine Ware in Empfang nehme.“ Was man als Käufer in solchen Situationen tun kann, verrät er im weiteren Verlauf des Videobeitrags, den Sie sich hier ansehen können: https://www.youtube.com/watch?v=5XIBphlaYjg&feature=youtu.be.

Wenn das alles nichts nützt, bleibt den Autokäufern in der Regel nur der Gang zum Anwalt.
Die Anwaltskanzlei Lenné kennt sich bestens im Umgang mit Insolvenzen aus und hat schon vielen Gläubigern, hier die Autokäufer, geholfen, ihre Ansprüche durchzusetzen. Sie haben beim Autokauf ähnliches erlebt? Dann können Sie sich in einem kostenlosen Erstgespräch in unserer Kanzlei beraten lassen.



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