Was Anleger über die P&R-Insolvenz wissen müssen

09.07.2018, Autor: Herr Guido Lenné / Lesedauer ca. 2 Min. (81 mal gelesen)
Rund 200 Geschädigte der P&R-Insolvenz hat die Anwaltskanzlei Lenné im Laufe der letzten Wochen beraten. Dabei kommen oft die gleichen Fragen auf. In einem Videobeitrag gibt Guido Lenné, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, nun Antworten und fasst den aktuellen Stand der P&R-Insolvenz zusammen.

54.000 Betroffene, 3,5 Milliarden Euro Investition, 1 Million fehlende Container... Innerhalb kürzester Zeit hat die P&R-Insolvenz dramatische Ausmaße angenommen. Und den Investoren bleiben für den Moment nur jede Menge Fragen: Wie lange wird sich das Verfahren hinziehen? Wie hoch sind die zu erwartenden Verluste? Muss ich als Geschädigter einen Anwalt beauftragen und was kostet mich das? Guido Lenné gibt Antworten auf diese Fragen. Das Video finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=-mqqM3PV8Fo&feature=youtu.be.

Was auf die Anleger zukommt

Im Juli wird nun vermutlich das Insolvenzverfahren von P&R Container eröffnet. Der zuständige Insolvenzverwalter schreibt die Geschädigten zunächst an und setzt ihnen eine Frist, innerhalb derer die jeweiligen Forderungen angemeldet werden müssen.

Dann ist Geduld gefragt: Ein Verfahren in dieser Größenordnung und mit Auslandsbeteiligung kann sich über einige Jahre hinziehen. Zu rechnen ist mit einem Zeitraum von 4-6 Jahren (möglicherweise auch länger). Erst dann können Anleger mit der Auszahlung der Quote, also ihrem Teil der Forderungen, rechnen.

Erfahrungswerte: vergleichbare Insolvenzverfahren

Die Anwaltskanzlei Lenné hat während der letzten 10 Jahre an zahlreichen Insolvenzverfahren mitgearbeitet und verfügt auf diesem Gebiet über einen großen Erfahrungsschatz. Dieser zeigt, dass es am Ende oft besser ausgeht als zunächst anzunehmen war. Doch die Anleger müssen auch wissen: Mit Verlusten ist bei einer Insolvenz immer zu rechnen. Diese werden für P&R-Anleger von Branchenkennern auf ca. 80 % geschätzt.

Das Wichtigste für Sie als Anleger ist also, die Verluste weitestgehend zu minimieren und sicherzustellen, dass Sie den Ihnen zustehenden Anteil auch erhalten. Deshalb raten wir, unbedingt einen Fachanwalt zu beauftragen.

Sie selbst können beispielsweise kaum mit dem Insolvenzverwalter in Kontakt treten. Dieser ist nur gegenüber dem beauftragenden Insolvenzgericht auskunftspflichtig. In der Regel setzen sich Insolvenzverwalter aber in ihrem eigenen Interesse mit Vertretern großer Gläubigergruppen auseinander.

Schon heute zeichnet sich außerdem ab, dass es sich bei der P&R-Insolvenz um ein komplexes Insolvenzverfahren mit vielfältigen juristischen Fragestellungen handelt, welche die Sachkenntnis und Erfahrung eines Fachanwalts für Bank- und Kapitalmarktrecht erfordern.

Anwaltskosten auch ohne Versicherung überschaubar

Tatsächlich sind die Anwaltskosten nicht annähernd so hoch wie die möglichen Verluste der Anleger. Verfügen die Geschädigten über eine Rechtsschutzversicherung, werden die Kosten sogar oftmals ganz oder zumindest anteilig von dieser übernommen. Doch auch ohne Versicherung bleiben die Anwaltskosten überschaubar. Beispielsweise liegt bei einer Insolvenzforderung von 25.000 € das Anwaltshonorar für eine langjährige Zusammenarbeit einmalig zwischen 500 und 1.000 €.

Betroffene erhalten bei der Anwaltskanzlei Lenné eine kostenlose Erstberatung (telefonisch oder vor Ort) und ein kostenloses Infopaket zur P&R-Insolvenz (auf der Website unter: https://www.anwalt-leverkusen.de/aktuelles/detail/p-r-insolvenz-anleger-muessen-um-ihr-geld-fuerchten.html). Darüber hinaus prüft die Kanzlei auf Wunsch, ob die jeweilige Rechtsschutzversicherung die Kosten übernehmen würde.



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